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Botschafter/innen

Forscher/innen erzählen aus der Praxis

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Die Young Science-Botschafter/innen besuchen Schulen und bieten Schüler/innen spannende Einblicke in die Welt der Forschung!

 

Hier finden Sie alle teilnehmenden Forscher/innen, die im Burgenland Schulen besuchen, sowie Informationen über die jeweiligen Forschungsgebiete, die wissenschaftlichen Werdegänge und die aktuellen Forschungsprojekte:

 

> RUTH ANDERWALD, Künstlerische Forscherin/ Artistic Researcher, Akademie der Bildenden Künste Wien.

 

Das Angebot im Detail

  • 3 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark
  • Individuelle Terminvereinbarung, bei Interesse melden Sie sich unter youngscience@oead.at
  • Besuche gemeinsam mit Leonhard Grond

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • In Wien: keine
  • In Niederösterreich, Burgenland, Steiermark: Ersatz der Fahrtkosten

 

Forschungsschwerpunkte

  • Der Taumel–Eine Ressource


Aktuelle Projekte

  • Dizziness-A Resource: Seit März 2014 arbeiten Ruth Anderwald und Leonhard Grond an Dizziness-A Resource, ein Artistic-Research Projekt, bei dem das Künstlerduo an der Akademie der Bildenden Künste Wien gemeinsam mit einem multidisziplinären Team das kreative Potential des Taumels hinsichtlich künstlerischer, kunsthistorischer, philosophischer und naturwissenschaftlicher Gesichtspunkte untersucht.

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Ruth Anderwald + Leonhard Grond arbeiten seit 1999 in den Bereichen Fotografie, Experimental Film und Installation.

Seit 2012 kuratieren die Künstler die monatliche Filmreihe HASENHERZ im Kulturzentrum bei den Minoriten, an der Whitechapel Gallery, London (2013) und der Kunsthalle Wien (2012). In Anlehnung an den Schönberg’schen Verein für musikalische Privataufführung wird der Grundsatz, Kunst verstehen zu wollen, auf das Medium Experimentalfilm und -video erweitert.

2007 erscheint ihr Künstlerbuch NOTIZEN ZU EINER KÜSTE, welches die erste Anthologie hebräischer Gegenwartslyrik in deutscher Sprache und ihre gleichnamige Fotoserie vereint.


Ihre Arbeiten wurden u.a. in der Whitechapel Gallery, London, Ecole cantonale d'art de Lausanne, im CCA - Center for Contemporary Art, Tel Aviv, im Himalayas Art Museum (früheres Zendai MoMA), Shanghai, im Centre Pompidou, Paris und in der Tate Modern, London gezeigt.

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

 

 

 

> ROMAN BENEDER, MSc, Fachhochschule Technikum Wien (FHTW), Abteilung für Embedded Systems.

 

Das Angebot im Detail

  • 4 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Keine

 

Forschungsschwerpunkte

  • Embedded Systems Software Design
  • PCB Design & Layout
  • Embedded Measurement Equipment
  • Embedded Applications
  • Realtime Operating Systems
  • etc.


Aktuelle Projekte

  • OpenLab – Development of low-cost, open-source measurement equipment for courses dedicated to Embedded Systems: Das Kompetenzteam Open Lab beschäftigt sich mit der Realisierung von kostengünstiger, quelloffener und damit jederzeit erweiterbarer Laborinfrastruktur im Bereich Elektronik und Elektrotechnik (Oszilloskop, Signalgenerator, Voltmeter, Spannungsquelle, ...), die von Studierenden jederzeit auch mit nach Hause genommen werden kann. Übungen mit Laborequipment können damit zeit- und ortsunabhängig durchgeführt werden.

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Ausbildung am TGM (HTL) in Elektronik & Biomedizinische Technik
Ausbildung an der FH Technikum Wien (FHTW) in Elektronik & Embedded Systems
ab Sept. 2010 - Lektor in div. Fächern und Bachelor -/ Masterstudiengängen (FHTW)
ab Sept. 2011 – Betreuung von div. Bachelor -/ Masterarbeiten (FHTW)
ab Nov. 2007 - Laborassistent in der Abteilung für Embedded Systems (FHTW)
ab Okt. 2009 - Junior Researcher im Kompetenz Team Embedded Platforms (FHTW)
ab Nov. 2012 - Junior Researcher im FFG Forschungsscheck Projekt Dandel.IO (FHTW)
ab April 2013 - Junior Researcher im Ressel Zentrum (Christian Doppler Gesellschaft) Verifikation von Embedded Computing Systems (FHTW)
ab April 2015 - Senior Researcher & Projektleiter des Kompetenzteams OpenLab (FHTW)

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

 

 

> Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. MATTHIAS BERTSCH, Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien. Forschungsbereich: Music Performance Science

 

Das Angebot im Detail

  • 4 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Ersatz der Fahrtkosten (nur wenn die Schule weiter als 40 km von Mödling entfernt ist)

 

Forschungsschwerpunkte

  • Praxisrelevante empirische Untersuchungen zum Musizieren, zur Spieltechnik und zu qualitativen Eigenschaften von Musikinstrumenten sowie deren akustische Wahrnehmbarkeit (Physiologische Akustik und Psychoakustik)


Aktuelle Projekte

  • FIT ON STAGE: In diesem Projekt wird der Umgang mit mentalen und körperlichen Belastungen von Musiker/innen im Bereich der Popularmusik untersucht. Mittels Interviews mit österreichischen Musiker/innen und einer großen Internetumfrage wurden die Problembereiche der Künstler/innen erfasst. In einer großen Tagung wurden diese Aspekte diskutiert und Hilfestellungen angeboten.

  • Visualisierungstechniken der Tonerzeugung auf Blechblasinstrumenten: Moderne Techniken erlauben neue Einblicke in die komplexen Vorgänge, welche beim Musizieren vor sich gehen. Mit Hochgeschwindigkeitsaufnahmen wurden Paukenschläge in Zeitlupe dargestellt. Wärmebildkamerastudien ermöglichen es, besonders aktive Areale am/an der Musiker/in zu finden, und diese im Anschluss auf Belastungen zu testen. Hierzu werden mit EMG (Elektromyografie) die Muskelaktivierungen gemessen. Zahlreiche weitere Untersuchungsmethoden bieten ein leichteres Verständnis über die Probleme beim Spiel der Instrumente.

  • Lippenanpressdruck bei Trompetern: Mit einem speziellen Sensor wird der Druck ermittelt, mit dem Trompeter ihr Mundstück auf die Lippen pressen. Da mitunter bis zu 4 kg auf die Lippen gepresst werden, gilt es herauszufinden, wie die Belastung verringert werden kann. 

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Nach seinem Diplomstudium der Musikwissenschaft (1992) absolvierte er das Doktoratsstudium der Philosophie und Naturwissenschaften an der Universität Wien mit den Fachbereichen “Musikalische Akustik” und “Musikalische Physiologie”. Sein Dissertationsthema lautete “Studien zur Tonerzeugung auf Trompeten: Untersuchungen zum ‚Warm-up’ und zur Intonation“.
Von 1992 bis 2007 war er als Mitarbeiter und ab 2003 als stellvertretender Institutsvorstand am Institut für Musikalische Akustik (IWK) tätig. 2003 habilitierte er im wissenschaftlichen Fach "Musikalische Akustik" an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seinen Schwerpunkt bilden Forschungen zu akustischen, psychoakustischen und physiologischen Aspekten der Tonerzeugung auf Musikinstrumenten sowie Arbeiten zum Wiener Klangstil. Seine Unterrichtstätigkeiten beinhalten Lehrveranstaltungen zu “Musikinstrumentenkunde” und “Phänomen Klang” (als Pflichtfächer der Studienrichtungen Instrumentalstudium, Instrumental- und Gesangspädagogik sowie Musikerziehung) sowie zahlreiche Seminare und Betreuungen bei interdisziplinären Fragestellungen der Musikforschung. Im Rahmen der Sensorikforschung machte er Weiterbildungen in Körperarbeit (Shiatsu) und eine Ausbildung zum Biofeedback-Trainer.
Seit 2008 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Integrative Atem-, Stimm- und Bewegungsschulung am Institut für Musik- und Bewegungserziehung sowie Musiktherapie.

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

 

 

> Univ.-Prof. Mag. Dr. DANIELA G. CAMHY, Philosophin, Karl-Franzens-Universität Graz und Österreichische Gesellschaft für Kinderphilosophie, Graz. Forschungsbereich: Philosophie

 

Das Angebot im Detail

  • 6 Besuche pro Jahr
  • Regionen: alle Bundesländer


Anfallende Kosten für die Schule

  • Ersatz der Fahrtkosten


Forschungsschwerpunkte

  • Sprachphilosophie
  • Linguistik
  • Ethik
  • Praktische Philosophie
  • Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen
  • Philosophiedidaktik
  • Politische Bildung
  • Menschenrechte
  • Demokratieverständnis
  • etc.


Aktuelle Projekte

  • Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen: Der Ausgangspunkt des Philosophierens mit Kindern und Jugendlichen ist das Staunen und Wundern. Neugier und Wissbegierde führen zu einer forschenden Auseinandersetzung mit verschiedensten Phänomenen und Fragen.

    Gemeinsam zu „forschen“ und nach Antworten zu suchen, das ist der philosophische Ansatz wie Heranwachsende das Begründen lernen, Zusammenhänge erkennen, logisches und hypothetisches Denken üben, folgerichtige Schlüsse ziehen, Analogien bilden, Kriterien entwickeln und definieren lernen.

    Sokratisch gemeinsames Entdecken, Forschen, Denken und „Verstehen lernen“, stehen im Mittelpunkt. Dies bedeutet, bereits Kinder in wissenschaftliche Reflexionen, Diskussionen und in eine ganz besondere Art des Dialogs einzubeziehen, um ihren Wissendurst, ihr Denken, ihre Sprachkompetenzen durch das philosophische Fragen und Forschen zu fördern und ihre Lernfähigkeit nachhaltig zu verbessern.

  • PEACE- Philosophical Enquiry Advancing Cosmopolitan Engagement: Der Schwerpunkt des PEACE Projekts liegt vor allem in der Entwicklung, Erprobung und Bewertung eines neuen Curriculums (philosophische Kinder- und Jugendbücher sowie dazu gehörige Handbücher für Lehrende), das kosmopolitisches Engagement sowie den interkulturellen Dialog ins Zentrum des Interesses stellt.

    PEACE leistet mit diesem Curriculum einen Beitrag zur pädagogischen Praxis, in dem Lehrende bei ihrer speziellen beruflichen Entwicklung unterstützt werden und neue Lehrmethoden und Materialien kennenlernen, mit dem Ziel alle Kinder und Jugendliche in ihrer Denk- und Persönlichkeitsentwicklung besser zu fördern.

    Das Curriculum wurde Ende 2015 auf Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Hebräisch und Arabisch veröffentlicht.

    Projektpartner/innen: University of Naples Federico II – Department of Humanities (Neapel/ Italien), Asociación Centro de Filosofía para Niños (Madrid/ Spanien), Israeli Center for Philosophy in Education-Philosophy for Life (Jerusalem/ Israel) und Österreichische Gesellschaft für Kinderphilosophie (Graz/ Österreich)


  • SUSTAINICUM – Nachhaltigkeit philosophisch hinterfragt: SUSTAINICUM ist ein Kooperationsprojekt der Universität für Bodenkultur Wien, der Karl-Franzens-Universität und der Technischen Universität Graz. Es zielt darauf ab, Themen der Nachhaltigkeit aus der Sicht verschiedener Fachgebiete in die universitäre Lehre einzubringen. Die Hauptaufgabe besteht darin, einen offenen Pool an Inhalten und Materialien zur Erlebbarmachung von Begriffen, Prozessen und Zusammenhängen mit Nachhaltigkeitsbezug aufzubauen.

    Die Themenbereiche sind Klima, Energie, Ressourcen, Wachstum, Resilienz und Risiko, sowie andere Aspekte wie Bildung und lebenslanges Lernen, nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, Gesundheit und Lebensqualität, Menschenrechte, Mobilität und viele mehr.

    Diese Konzepte mit Nachhaltigkeitsbezug können in Form von kleinen Experimenten, Real- oder Computerspielen, Simulationen, kreativen oder systemischen Techniken – mit pädagogisch-didaktischen Methoden angereichert – im Unterricht eingesetzt werden. 


Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Studium der Philosophie, Psychologie, Pädagogik und Germanistik, Internationales Projektmanagement u.a. Sponsion, Promotion Dissertation „Karl Bühlers Sprachtheorie“, Ehrendoktorat der Montclair State University, USA. Associate Professor am „Research Center for Language and Semiotic Studies“ an der Indiana State University in Bloomington sowie Praktikum und Studien an der „Speech and Hearing Clinic“ an der Indiana State University, USA. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut medizinische Psychologie, Hochschulassistentin am Institut für Erziehungswissenschaften und Lehrende an der Karl-Franzens-Universität Graz, der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, an der Universität Hamburg, am Trinity College Dublin, an der Universität Padua und an der Aegean University auf Rhodos. Erstes Forschungsprojekt und erste Schulversuche auf dem Gebiet der Kinderphilosophie in Europa.

Organisation und Durchführung von Forschungsprojekten und 28 EU-Projekten mit Partnerinnen und Partnern aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Israel, Italien, Lettland, Litauen, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Schottland, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Türkei, Ungarn, Zypern.


Vortragstätigkeiten an Universitäten in Australien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kroatien, Liechtenstein, Litauen, Mexiko, Niederlande, Südkorea, Schweiz, Slowenien, Spanien, UK, Ungarn, USA.

 

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

 

und alle einzelnen Bausteine, z. B.:

 

 

> Ao. Univ.-Prof. DI. Dr. EDUARD GRÖLLER, Informatiker, Technische Universität Wien. Forschungsbereich: Informatik, Computergrafik

 

Das Angebot im Detail

  • 1-2 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Ersatz der Fahrtkosten

 

Forschungsschwerpunkte

  • Informatik
  • Computergrafik
  • Visualisierung

Aktuelle Projekte

  • Was ist Visual Computing und was kann man damit machen? Visual Computing ist jenes Teilgebiet der Informatik, das sich mit der Erfassung, Repräsentation, Manipulation, Analyse, Synthese und Anwendung visueller Informationen, beispielsweise Bilder und Bildsequenzen, in einem räumlichen und zeitlichen Zusammenhang beschäftigt.

    Visual Computing hat sich aus der methodischen Verschmelzung von Bildverarbeitung, maschinellem Sehen, Computergrafik und Visualisierung entwickelt. Konkrete Forschungsprojekte beschäftigen sich beispielsweise mit der dreidimensionalen Darstellung von Blutgefäßen aufgrund von Computertomographie-Daten, mit der Visualisierung im Rahmen der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung, mit der Darstellung von Babygesichtern aus Ultraschalldaten, mit vergleichender Visualisierung oder mit Variantendarstellungen von (Hochwasser-)Simulationen.

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

  • 2015: Verleihung des Eurographics 'Outstanding Technical Contributions Awards'
  • Seit 2006: Adjunct-Professor für Informatik an der Universität Bergen, Norwegen
  • Seit 2000: Mitwirkung bei der VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH (http://www.vrvis.at/)
  • Seit 1997: A.o.Univ.Prof. am Institut für Computergrafik und Algorithmen
  • 1989-1997: Universitätsassistent am Institut für Praktische Informatik, Technische Universität Wien
  • Sep. 1988 – Jun. 1989: Zweisemestriger Studienaufenthalt University of Kansas, USA (Fulbright Stipendium)
  • 1982-1987: Studium der Informatik an der Technischen Universität Wien

 

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

 

 

> LEONHARD GROND, Künstlerischer Forscher/ Artistic Researcher, Akademie der Bildenden Künste Wien.

 

Das Angebot im Detail

  • 3 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark
  • Individuelle Terminvereinbarung, bei Interesse melden Sie sich unter youngscience@oead.at
  • Besuche gemeinsam mit Ruth Anderwald

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • In Wien: keine
  • In Niederösterreich, Burgenland, Steiermark: Ersatz der Fahrtkosten

 

Forschungsschwerpunkte

  • Der Taumel–Eine Ressource


Aktuelle Projekte

  • Dizziness-A Resource: Seit März 2014 arbeiten Ruth Anderwald und Leonhard Grond an Dizziness-A Resource, ein Artistic-Research Projekt, bei dem das Künstlerduo an der Akademie der Bildenden Künste Wien gemeinsam mit einem multidisziplinären Team das kreative Potential des Taumels hinsichtlich künstlerischer, kunsthistorischer, philosophischer und naturwissenschaftlicher Gesichtspunkte untersucht.

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Ruth Anderwald + Leonhard Grond arbeiten seit 1999 in den Bereichen Fotografie, Experimental Film und Installation.

Seit 2012 kuratieren die Künstler die monatliche Filmreihe HASENHERZ im Kulturzentrum bei den Minoriten, an der Whitechapel Gallery, London (2013) und der Kunsthalle Wien (2012). In Anlehnung an den Schönberg’schen Verein für musikalische Privataufführung wird der Grundsatz, Kunst verstehen zu wollen, auf das Medium Experimentalfilm und -video erweitert.

2007 erscheint ihr Künstlerbuch NOTIZEN ZU EINER KÜSTE, welches die erste Anthologie hebräischer Gegenwartslyrik in deutscher Sprache und ihre gleichnamige Fotoserie vereint.


Ihre Arbeiten wurden u.a. in der Whitechapel Gallery, London, Ecole cantonale d'art de Lausanne, im CCA - Center for Contemporary Art, Tel Aviv, im Himalayas Art Museum (früheres Zendai MoMA), Shanghai, im Centre Pompidou, Paris und in der Tate Modern, London gezeigt.

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

 

 

 

> Dr. CHRISTIAN GRUBER, Assistenzprofessor, Medizinische Universität, Zentrum für Physiologie und Pharmakologie, Wien. Forschungsbereich: Pharmakologie.

 

Das Angebot im Detail

  • 4 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Keine

 

Forschungsschwerpunkte

  • Neuropeptide und Peptidgifte (Peptide = Eiweißstoffe) als Grundlage für die Entwicklung neuer Medikamente

Aktuelle Projekte

  • Isolierung and Analyse von Neuropeptiden aus Ameisen und anderen Insekten: Ähnlich dem Menschen formen auch staatenbildende Insekten wie Ameisen Gesellschaften, die durch effiziente Arbeitsteilung und gemeinsame Pflege der Nachkommen gekennzeichnet sind. Auf individueller Ebene erscheinen diese Ähnlichkeiten auf den ersten Blick gering, jedoch hat die Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes und einiger der 14,000 verschiedenen Ameisenarten gezeigt, dass Ameisen und Menschen auf der Ebene der Gene und Proteine große Gemeinsamkeiten aufweisen. Demnach besitzen auch Ameisen die genetischen Grundlagen eines Hormonsystems, basierend auf den Neuropeptiden Oxytozin und Vasopressin, welches beim Menschen zur Regulierung des Wasserhaushaltes beiträgt und darüber hinaus entscheidend am Aufbau von Mutter-Kind Bindung und anderer zwischenmenschlicher Beziehungen beteiligt ist.

    Wir möchten nun mit Hilfe modernster biologischer und chemischer Methoden erforschen, welche Aufgabe und Funktionsweise dieses Hormonsystem für die individuelle Physiologie und das komplexe Sozialverhalten der Ameisen spielt. Außerdem versuchen wir die gewonnen Erkenntnisse in den Ameisen, für die Entwicklung neuer Medikamente am Menschen einzusetzen. 

  • Pflanzenpeptide als Grundlage zur Entwicklung neuer Medikamente für die Therpaie von Autoimmunerkrankungen: Natürlich-vorkommende Peptide finden sich in großer Zahl und Vielfalt in allen Lebewesen, angefangen von Bakterien und Pilzen, Pflanzen sowie Tieren. Diese Peptide besitzen oft biologische Aktivitäten, welche weit über ihre natürliche Funktion hinausgehen, und somit Forschern als Grundlage für die Entdeckung von Arzneistoffen dienen. Aufgrund der Vielzahl ihres Vorkommens macht man sich diese Peptidbibliotheken zu Nutze, um deren Wechselwirkungen mit Bindungspartnern in einer Zelle hinsichtlich ihrer therapeutischen Wirkung zu testen.

    Zyklische Peptide aus Pflanzen spielen dabei aufgrund ihres zahlreichen Vorkommens sowie besonderen strukturellen Merkmalen und Stabilität eine wichtige Rolle. Diese sogenannten Cyclotide wurden bisher vor allem hinsichtlich der Verteilung und biologischen Funktion im Pflanzenreich erforscht. Eines unserer Ziele ist es Extrakte aus der Familie der Kaffee- und Veilchen-Pflanzen chemisch-analytisch zu untersuchen um die Cyclotide-Zusammensetzung der einzelnen Pflanzenarten zu bestimmen. Ausserdem untersuchen wir Effekte der Pflanzenpeptide auf Immunzellen (T-Lymphozyten). Erste Ergebnisse versprechen eine therapeutische Wirkung von Cyclotiden am Zellsystem und im Entzündungs-Mausmodell, welches der Krankheit „Multiple Sklerose“ entspricht.

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Christian Gruber ist Forschungsgruppenleiter und Assistenzprofessor an der Medizinischen Universität Wien, und ARC Future Fellow an der University of Queensland (Australien). Er hat Biochemie an der Universität Tübingen (Deutschland) und Molekulare Biotechnologie an der Queensland University of Technology (Australien) studiert. Im Anschluss hat er im Fach Molekulare Biowissenschaften (Ph.D.) an der University of Queensland promoviert. Für seine Forschungsarbeiten hat er bereits mehrere Wissenschaftspreise und Würdigungen erhalten: den Heribert Konzett Preis der Österreichischen Pharmakologischen Gesellschaft (2013), den Young Investigator Silver Award der Internationalen Gesellschaft für allgemeine und klinische Pharmakologie (2014) sowie den Dr. Willmar Schwabe Preis der Gesellschaft für Arzneipflanzen und Naturstoff-Forschung e.V. (2014).

Seine Forschungsthematik befasst sich mit der biologischen Funktion und pharmakologischen Mechanismen natürlich-vorkommender Peptide aus Pflanzen und Tieren, und deren Entwicklung zur Arzneistoffen. Er ist Mitglied und österreichischer Abgeordneter der Europäischen Peptidgesellschaft, sowie berufenes Mitglied im “Max-Bergmann-Kreis” e.V. zur Förderung peptidchemischer Arbeiten.

 

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

 

 

 

> Univ.-Prof. Mag. Dr. THOMAS GRUNT, Zell- und Molekularbiologe, Medizinische Universität Wien. Forschungsbereich: experimentelle Krebsforschung

 

Das Angebot im Detail

  • 4 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Wien, östliches Niederösterreich, nördliches und mittleres Burgenland

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Ersatz der Fahrtkosten (nur wenn die Schule weiter als 40 km von Baden bei Wien entfernt ist)

 

Forschungsschwerpunkte

  • Krebsforschung
  • Medikamente zur Krebsbehandlung


Aktuelle Projekte

  • Warum bekommt man Krebs? In diesem Projekt werden die molekularen Wechselwirkungen zwischen zwei ganz entscheidenden Krebsmerkmalen, nämlich Signaltransduktion und Metabolismus, im Detail studiert. Ziel des Projektes ist es, bislang noch nicht bekannte molekulare Ansatzpunkte für neue zielgerichtete Therapien gegen das Ovarialkarzinom zu identifizieren und dadurch die Basis für neue Behandlungsstrategien gegen diese bislang nur unzulänglich behandelbare Erkrankung zu etablieren.

    Darüber hinaus eröffnet das Projekt neue Einblicke in die Funktion von Fettstoffwechsel und Wachstumsregulation bei der Entstehung von Krebs als Folge eines metabolischen Syndroms (inkl. Adipositas und Typ 2 Diabetes). Unsere Arbeit dient somit auch dazu, das öffentliche Bewusstsein und die Zusammenhänge zwischen Übergewicht infolge übermäßiger Nahrungsaufnahme und/oder Bewegungsarmut und Krebsrisiko zu schärfen.

  • Die molekularen Mechanismen der Induktion von Zelltod durch Hemmstoffe des Fettsäurestoffwechsels in Krebszellen: In diesem Projekt sollen molekulare Erklärungen für die Beobachtung, dass Hemmstoffe der Fettsäuresynthese Zelltod in Krebszellen, nicht aber in gesunden Zellen auslösen können, gefunden werden. Auf diese Weise wird ein tieferes Verständnis der molekularen Grundlagen der Wirkung von antilipogenen Substanzen gegen Krebszellen erzielt.

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Ausbildung:

Studium der Biologie und Erdwissenschaften (Lehramt für höhere Schulen), Univ. Salzburg, Sponsion zum Mag.rer.nat
Hauptfachstudium experimentelle Zoologie, Univ. Salzburg
Promotion zum Dr.rer.nat.


Frühere berufliche Stationen:

"Research fellow" an der Biomedizinischen Forschungsgesellschaft, Linz
Zellbiologe an der Abteilung für Zelluläre Immunologie, Immuno AG, Wien
Leitung des Labors für Angewandte und Experimentelle Tumorzellbiologie, Univ.-Klinik für Chemotherapie, Univ. Wien
Mehrjährige Forschungsaufenthalte an der Georgetown Univ., Washington D.C., und an der Univ. British Columbia, Vancouver, B.C., Canada

 

Derzeit:

Univ.-Prof. für Experimentelle Onkologie/Zellbiologie an der Abt. Onkologie, Univ.-Klinik Innere Med. I, Comprehensive Cancer Center, Med. Univ. Wien, Leitung des ‘Signaling Networks Programs’, des Research Clusters ‘Cell Signaling and Metabolism’ und des ‘Ludwig Boltzmann Clusters Oncology’

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

 

 

> Mag. CHRISTOPH HÖRWEG, Zoologe, Kurator, Naturhistorisches Museum Wien. Forschungsbereich: Spinnentiere, Parasiten

 

Das Angebot im Detail

  • 4 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Ersatz der Fahrtkosten (wenn möglich)

 

Forschungsschwerpunkte

  • Spinnentiere
  • Parasiten
  • Europäische Spinne des Jahres


Aktuelle Projekte

  • Pseudoskorpione in Ostösterreich: Pseudoskorpione sind eine kleine Ordnung räuberischer Spinnentiere mit ca. 3.400 beschriebenen Arten weltweit. In Österreich sind 71 Arten bekannt. Aufgrund ihrer spezifischen Lebensweise in der Laubstreu, unter der Baumrinde sowie in Baumhöhlen sind Pseudoskorpione gute Indikatoren, insbesondere in totholzreichen Wäldern. Wien liegt mit einer Fläche von 415km² im Überschneidungsgebiet der pannonischen und montanen zoogeographischen Zonen. Diese Lage und der ausgedehnte Grüngürtel mit vielfältigen Lebensraumtypen des Wienerwaldes und der Donauauen bedingen eine vergleichsweise hohe Artenvielfalt der Fauna.
    So sollen zunächst die bodenbewohnenden sowie rindenbewohnenden Pseudoskorpionarten überhaupt einmal erfasst werden und in weiterer Folge soll herausgefunden werden, ob spezielle Mikrohabitate von Pseudoskorpionen bevorzugt werden. 

  • Biodiversität und Epidemiologie von Saugwürmern in Wasserschnecken: Schnecken sind Zwischenwirte von Saugwürmern (Digenea), deren Endwirte Wirbeltiere sind. In einem mehrjährigen Forschungsprojekt des NHM werden Wasserschnecken und ihr Befall mit Saugwurmlarven in unterschiedlichen Lebensräumen in den Donau- und Leitha-Auen sowie im Leitha-Gebirge untersucht. Bisherige Schwerpunkte dieses Projektes sind: invasive Parasiten, Badedermatitis, Wildtierparasiten, Wirtsspezifität, Epidemiologie, Synökologie, und Biodiversität. Die Kenntnis des Artenspektrums der Wirte und der Parasiten ist für all diese Fragestellungen relevant. Das Projekt soll auch das Potential der Schnecken als Krankheitsüberträger erhellen. In Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität, der medizinischen Universität Wien und österreichischen Jagdverbänden werden im Besonderen Pathogene des jagdbaren Wildes, der Nutztiere und des Menschen berücksichtigt und untersucht.

  • Wiederbelebung der Gallmilben-Sammlung von Alfred Nalepa: Alfred Nalepa (19.12.1856 - 11.12.1929) war ein österreichischer Acarologe (jemand, der sich wissenschaftlich mit Milben befasst), der zeitlebens mit Gallmilben arbeitete. Er begründete die Gallmilben-Forschung und beschrieb die meisten der europäischen Arten. Seine eindrucksvolle Sammlung mit über 1000 Röhrchen von Milben bzw. Pflanzenresten ist schon seit Jahrzehnten eingetrocknet und erst jetzt - begründet durch die gestiegene Nachfrage nach Typenmaterial dieser Gallmilben - wurde ein Projekt gestartet, um einerseits den Status der Sammlung zu erfassen ("Was ist vorhanden?") und andererseits Möglichkeiten der Nutzung ("Wie können aus dem eingetrockenten Substrat Milben gewonnen werden?") aufzuzeigen. Finanziert wird das Projekt durch Pro Acarologia Basiliensis (PAB), koordiniert und durchgeführt von Philipp Chetverikov, Saint-Petersburg State University (Russland), in Kooperation mit dem Kurator Christoph Hörweg.

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

  • Seit 2007 Kurator der Spinnentiersammlung des NHM
  • Beschäftigung in diversen parasitologischen (Freiland-)Projekten
  • Studium Biologie/Zoologie

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

 

 

> assoz.Prof. Dr. THOMAS LUCYSHYN, Kunststofftechniker, Montanuniversität Leoben. Forschungsbereich: Kunststoffverarbeitung

 

Das Angebot im Detail

  • 2 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland, Oberösterreich, Steiermark, Salzburg, Kärnten

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Keine

 

Forschungsschwerpunkte

  • Kunststoffverarbeitung
  • Spritzgießen
  • Compoundieren

Aktuelle Projekte

  • Mikrostrukturierte spritzgegossene Bauteile: Mikrostrukturierte Oberflächen auf spritzgegossenen Kunststoff-Bauteilen tragen zu einer erhöhten Funktionalität der Bauteile bei. Die Bedeutung solcher funktionaler Bauteile hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Bauteiloberfläche stellt für diese Bauteile eine essentielle Komponente für deren Funktionalität dar, um beispielsweise komplexe medizinische oder bio-analytische Analysen auf kleinem Raum zu realisieren (z. B. „Lab-on-a-Chip“ oder „Micro-Total-Analytical-Systems“). Andere Anwendungsbeispiele sind Selbstreinigungseffekte (Lotus-Effekt) oder Antireflektion.
    Um erfolgreich Kunststoffteile mit mikrostrukturierten Oberflächen im Spritzgießprozess herstellen zu können, müssen einige Aspekte wie das Füllverhalten von Mikro-Kanälen sowie das Entformungsverhalten berücksichtigt werden. Darüber hinaus sind die meisten strukturierten Teile flach, was auf den Strukturierungsprozess der Formeinsätze zurückzuführen ist, der für die Halbleiterindustrie entwickelt wurde, wobei es einen großen Vorteil bringen würde, wenn Mikrostrukturen auch auf gekrümmten Spritzgießteilen hergestellt werden könnten.
    In diesem Forschungsbereich werden daher die folgenden Aspekte behandelt und weiterentwickelt: Füll- und Entformungsverhalten von Mikrostrukturen sowie mikro-strukturierte gekrümmte Oberflächen auf Spritzgussteilen.

  • PolySlag – Metallschlackepartikel als Füllstoff für thermoplastische Polymere: Thermoplastische Polymere werden oft mit Füllstoffen versehen, um einerseits gezielt die Materialeigenschaften des Kunststoffs zu verbessern und andererseits Kosten zu reduzieren. Dabei kommen vorwiegend mineralische Füllstoffe wie z.B. Talkum oder Kreide zum Einsatz. Im Projekt PolySlag wird erstmals untersucht, wie sich metallische Schlackepartikel, als Nebenprodukt des Hochofenprozesses, als Füllstoff für Kunststoffe eignen. Schlackepulver ist in großen Mengen verfügbar und als Nebenprodukt der Eisen- und Stahlindustrie konkurrenzlos günstig, wodurch ein Kostensenkungspotenzial für gefüllte Kunststoffe mit gleichzeitig verbessertem Eigenschaftsprofil zu erwarten ist. In diesem Projekt wird systematisch untersucht, wie das Pulver in einem sogenannten Compoundierprozess bestmöglich in die Polymermatrix eingebracht werden kann und welche Eigenschaftsverbesserungen damit erzielt werden können.

  • Rec2TecPart - Recycling von technischen Kunststoffen: In den letzten 20 Jahren hat sich im Bereich der Wiederverwertung von Kunststoffen durch die Anwendung von Rezyklaten bei der Herstellung „einfacher Produkte“ viel Positives entwickelt. Letzten Endes handelt es sich aber meist um ein sogenanntes „Downcycling“ der Kunststoffe. Eine Folge daraus ist, dass bisher Rezyklate kaum in hochwertigen Funktionsbauteilen zur Anwendung kommen. Technisch ist ein „Upcycling“ zu hochwertigen Rezyklatcompounds nach dem heutigen Stand der Technik möglich, es mangelt aber sehr oft an der gleichmäßigen Qualität. Die wirtschaftliche Folgerung daraus ist, dass die erzielbaren Preise für wiederverwertete Kunststoffe signifikant unter denen von Neuwaren liegen, weswegen ein Großteil der Kunststoffabfälle bisher thermisch verwertet wird. Ziel dieses Projektes ist es daher, das Upgrading des Kunststoffabfalls durch gezielte Compoundierung auf das Niveau von Neuware voranzutreiben und in Folge eine gleich bleibende Qualität gewährleisten zu können. Spezialisierte klein- und mittelständische Compoundeure sind dann in der Lage, mit dieser neuartigen Werkstoffgeneration Neuware technisch und wirtschaftlich zu ersetzen und für Funktionsbauteile maßzuschneidern. Dies trägt wesentlich dazu bei, die Ressourceneffizienz zu erhöhen und CO2-Emissionen deutlich zu verringern.

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

  • 1993: Matura am Neusprachlichen Gymnasium Tamsweg
  • 1993 – 1999    Studium Kunststofftechnik an der Montanuniversität Leoben, Abschluss mit Dipl.-Ing.
  • Seit 2000: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung der Montanuniversität Leoben
  • 2009: Promotion zum Dr. mont.
  • Seit 2010: Assistenzprofessor und Leiter der Arbeitsgruppe Spritzgießtechnologie am Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung
  • Okt. 2014 – März 2015: Auslandsaufenthalt am Polymer Technology College in Slovenj Gradec ( Slowenien)
  • Seit 2015: zusätzlich Leiter der Arbeitsgruppe Compoundieren am Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung
  • 2016 Habilitation zum assoziierten Professor (assoz.Prof.) für Kunststoffverarbeitung am gleichnamigen Lehrstuhl der Montanuniversität Leoben
Prof. Dr. ANDREAS MAURER, Universität Innsbruck, Institut für Politikwissenschaft. Forschungsbereich: Politikwissenschaft und Europäische Integration

 

Das Angebot im Detail

  • Besuche pro Jahr: Keine Beschränkung (mind. fünf Monate im Voraus anfragen
  • Regionen: alle Bundesländer
  • Fixe Termine für Innsbruck und Umgebung: Mittwochs zwischen 11.00 und 15.00 Uhr (nach Vereinbarung)

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Keine

 

Forschungsschwerpunkte

  • Europäische Integration
  • Handelspolitik der Europäischen Union
  • Demokratie und Parlamentarismus in der EU
  • Europäische Parteien


Aktuelle Projekte

  • MILDIPA – Mehrebenenparlamentarismus in der EU: Dieses Projekt untersucht, unter welchen Voraussetzungen Parlamente im EU-System ihre Funktionen wahrnehmen können und effektiv wahrnehmen. Wann also wird das Europäische Parlament als Kontrollorgan gegenüber der EU-Kommission aktiv? Wann beteiligen sich nationale Parlamente an den Verhandlungen über internationale Verträge der EU? Weil die Wahrnehmung unterschiedlicher Parlamentsfunktionen (Gesetzgebung, Kontrolle, Interessenartikulation, Repräsentation, Wahl etc.) durch Parlamente auf verschiedenen Ebenen (EU, national, regional) zu Überschneidungen führt, stellen wir schließlich auch die Frage, wie derartige Funktionsüberschneidungen konstruktiv, obstruktiv oder destruktiv gelöst werden.

  • GOVMOTALP – Politische Steuerung der Verkehrspolitik im Alpenraum: Bei GOVMOTALP untersuchen wir, welche Möglichkeiten der politischen Gestaltung des Verkehrs im Alpenraum genutzt werden, um grenzüberschreitende Probleme effektiv, effizient, demokratisch und transparent zu lösen. Gegenstand unserer Analyse sind erstens der gesamte, in den vergangenen 60 Jahren entstandene, verkehrspolitische Rechtsbestand der EU, zweitens die zwischen den Alpenanrainerstaaten geschlossenen Verkehrs- und Transitabkommen, und drittens verkehrspolitische Projekte, an denen Teilnehmer aus mind. zwei Staaten beteiligt sind. Neben der systematischen Erhebung aller verkehrspolitischen Maßnahmen untersuchen wir vor allem, auf welche Weise Regierungen, Parlamente, Gemeinderäte, Verwaltungen und Nichtregierungsorganisationen an der Gestaltung und Umsetzung der Maßnahmen beteiligt sind.

 

 

  • EUTRAP – Europäische Handelspolitik: Im EUTRAP-Projekt untersuchen wir verschiedene Aspekte der europäischen Handelspolitik. Zwar handelt es sich hierbei um eines der ältesten Felder europäischer Zusammenarbeit. Gleichwohl deuten aber die seit 2010 zu beobachtenden Auseinandersetzungen über Abkommen wie CETA, TTIP, ACTA, SWIFT, TISA oder JEFTA darauf hin, dass der massive Machtausbau des Europäischen Parlaments unter anderem auch dazu führt, dass sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger für Fragen der gerechten, transparenten und demokratischen Handelspolitik interessiert. Massenproteste gegen CETA oder TTIP unterstreichen zudem, dass auch Regierungen und nationale Parlamente keine kohärente, handelspolitische Strategie verfolgen, sondern eher geneigt sind, auf öffentliche Kritik stoßende Abkommen der EU-Kommission anzulasten, um sich ihrer eigenen Verantwortung zu entledigen.
    EUTRAP untersucht einzelne Abkommen, besondere Aspekte europäischer Handelspolitik (Nachhaltigkeit, Menschenrechte, internationale Arbeitsschutznormen, Demokratieförderung etc.) sowie die ständig wiederkehrenden Fragen der Transparenz internationaler Verhandlungen und ihrer demokratischen Legitimation.

 

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Prof. Dr. Andreas Maurer hat – nach seiner Ausbildung zum Landschaftsgärtner - in Frankfurt am Main, Paris, Marseille/Aix-en-Provence, und Gießen Politik- und Rechtswissenschaft, Soziologie und Sozialpsychologie studiert und den verwaltungswissenschaftlichen Studiengang am Europa-Kolleg in Brügge absolviert.
Andreas Maurer ist seit 2012 Universitätsprofessor für Politikwissenschaft und Inhaber eines Jean Monnet Lehrstuhls für europäische Integrationsforschung an der Universität Innsbruck. Zuvor forschte und lehrte Maurer am Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit (SWP), Berlin, der Universität zu Köln, dem Institut für Europäische Politik, Bonn, der Universität Osnabrück und den drei Berliner Universitäten. Ausserdem arbeitete Maurer über vier Jahre als Gastbeamter im Generalsekretariat des Europäischen Parlaments für dessen Handelsausschuss, als Berater des Europäischen Verfassungskonvents, als Gastwissenschaftler des Planungsstabs von Kommissionspräsident Barroso und als Trainer und Berater des Europäischen Verwaltungsinstituts in Maastricht (EIPA) und der Verwaltungshochschulen der drei baltischen Staaten.
Andreas Maurer ist Autor von über 300 Büchern und Aufsätzen zu Fragen der Europäischen Integrationspolitik.

 

Links zu den Projekten

 

 

> DI URSULA MOLLAY, MA MSc, Raumplanerin, ÖIR GmbH (Österreichisches Institut für Raumplanung), Wien. Forschungsbereich: Raumplanung und Regionalentwicklung

 

Das Angebot im Detail

  • 5 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Wien, wenn öffentlich gut erreichbar: Niederösterreich, Burgenland, Oberösterreich, Steiermark

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Keine

 

Forschungsschwerpunkte

  • Raumplanung und Regionalentwicklung
  • Energiebewusste Stadtentwicklung
  • Smart Cities        


Aktuelle Projekte

  • Transform+: Im Projekt Transform+ geht es um die Umsetzung von Klimaschutz und Ressourcenschonung in Wien. Als Smart City soll sich Wien künftig mehr denn je durch ein nachhaltiges Energiesystem, intelligente Mobilitätsdienstleistungen und eine effiziente und lebenswerte Stadt- und Gebäudestruktur auszeichnen.
    Dafür sind städtische Lösungen für Energie- und CO2-Einsparungen durch integrierte Energie- und Stadtplanungsansätze notwendig, die im Rahmen von Transform+ erarbeitet werden. Schwerpunkte sind die Planung und Realisierung lokaler, erneuerbarer Energiesysteme sowie die Aufbereitung und Vermittlung von relevanten Daten und Informationen.

  • SPRINKLE – Smart City Governance in kleinen und mittleren Städten: Im Projekt SPRINKLE geht es darum, wie kleine und mittlere Städte die Zielsetzung energieeffizienter und ressourcenschonender Entwicklung umsetzen, welche Akteurinnen und Akteure dabei beteiligt sind und welche Maßnahmen konkret gesetzt werden. Außerdem wird untersucht, wie die unterschiedlichen Ebenen (Bund, Land, Gemeinde/Stadt) bei der Umsetzung zusammenarbeiten.

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

  • 1989-1996: Studium der Raumplanung und Raumordnung an der Technischen Universität Wien
  • 1991-1995: Freie Mitarbeit in verschiedenen Planungsbüros
  • 1995-1998: Freie Mitarbeit am Österreichischen Institut für Raumplanung (ÖIR)
  • 1998-1999: Studienaufenthalt in Tschechien
  • Seit 1999: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ÖIR (ÖIR GmbH seit 1.1.2012), Mitglied des Vorstands (seit 2014)
  • 2007-2009: Masterlehrgang „Internationale Genderforschung und Feministische Politik (mit Schwerpunkt Mittel-/Osteuropa)“, Postgradualer Lehrgang universitären Charakters, Jahrgang 2007/2008, Rosa-Mayreder-College
  • 2008-2010: Masterlehrgang „Renewable Energy in Central and Eastern Europe“, Jahrgang 2008-2010, TU Wien in Kooperation Energiepark Bruck/Leitha
  • 2010: Energieberatung (EBA-Zertifizierung, A-Kurs)

 

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

 

 

> DI (FH) KLAUS PAAR, Institutsleiter, Güssing Energy Technologies GmbH, Burgenland.

  

Das Angebot im Detail

  • 2-4 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Keine

 

Forschungsschwerpunkte

  • Nutzung erneuerbarer Energieträger
  • Entwicklung von innovativen Systemkombinationen
  • neue Prozesse und Verfahren

Aktuelle Projekte

  • SunSorber: In diesem Projekt wird eine Adsorptionskältemaschine im kleinen Leistungsbereich (für Einfamilienhäuser und kleine Bürogebäude) entwickelt. Eine Adsorptionskältemaschine produziert kaltes Wasser zur Kühlung von Gebäuden – als  Antriebsenergie wird heißes Wasser (60 – 90 °C) verwendet. Wenn das heiße Wasser aus Sonnenkollektoren stammt, spricht man von „solarem Kühlen“. Die Maschine kann aber auch über andere Energiequellen, wie zum Beispiel Fernwärme betrieben werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kältemaschinen wird dabei deutlich weniger elektrische Energie benötigt. Kühlbedarf besteht meistens dann, wenn die Sonne scheint – und die kann direkt zum Antrieb der Kältemaschine verwendet werden.


  • Cool PV – Kombination aus PV-Hybridkollektoren und Erdreich-Wärmepumpen: Mit Photovoltaikanlagen kann elektrische Energie direkt aus Sonnenlicht gewonnen werden. Eine thermische Solaranlage liefert hingegen Warmwasser aus Sonnenenergie. Eine Kombination aus photovoltaik- und thermischen Kollektor nennt man PV-Hybridkollektor. Damit wird gleichzeitig elektrischer Strom und Wärme erzeugt.
    Wärmepumpen nutzen Umweltwärme aus Luft, Wasser oder Erdreich zur Beheizung von Häusern. Das Erdreich dient dabei als Speicher – die von der Wärmepumpe entnommene Energie muss das ganze Jahr über durch Sonne und Regenwasser wieder zugeführt werden.

    Die Kombination von PV-Hybridkollektoren und Wärmepumpenanlagen mit Erdreichkollektoren erhöht die Effizienz beider Systeme: Die PV-Module werden gekühlt und bringen dadurch mehr Leistung, in den Erdreichkollektor wird zusätzliche Energie eingespeichert wodurch auch die Wärmepumpe effizienter betrieben werden kann.


  • Winddiesel: Dieses Projekt ist der erste Schritt, um überschüssigen Strom aus Windkraftwerken in Diesel umzuwandeln. Bei starkem Windaufkommen kann es zu Stromüberschüssen kommen, die zu Problemen mit den elektrischen Energienetzen führen. Eine Möglichkeit zur Verminderung dieses Problems ist, damit einen leicht speicherbaren Energieträger, wie beispielsweise Diesel herzustellen. Der erste Schritt dabei ist, mit Überschussstrom (mit Hilfe von Elektrolyse) Wasserstoff zu erzeugen.

    Im zweiten Schritt wird eine thermische Biomassevergasungsanlage benötigt, die aus Holz ein Synthesegas erzeugt. Das Synthesegas kann mit Hilfe von Fischer Tropsch Synthese zu Diesel weiterverarbeitet werden. Durch geschickte Kombination der beiden Anlagen kann der Wasserstoff aus Windstrom in die Fischer Tropsch Synthese eingebunden, und damit die Dieselausbeute erhöht werden.

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    • Seit 2012: Güssing Energy Technologies GmbH: Institutsleitung, Projekte im Bereich Energieoptimierung für Industriebetriebe und Kommunen, EDV-Administration
    • 2007-2012: Güssing Energy Technologies GmbH: Forschung und Entwicklung im Bereich erneuerbarer Energietechnologien, Projekte im Bereich Energieoptimierung für Industriebetriebe und Kommunen
    • Güssing GmbH: Forschung und Entwicklung im Bereich erneuerbarer Energietechnologien
    • 2003 -2007: Europäisches Zentrum für erneuerbare Energie
    • Seit 2002: Doktoratsstudium für Absolventen von Fachhochschulstudiengängen an der TU Graz
    • 1998 -2002: Fachhochschulstudiengang Pinkafeld: Gebäudetechnik Diplomarbeit: Messung und Analyse der Schallemissionen von UNO DUCT Düsenluftauslässen

     

    Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

    > Prof. MMAG. Dr. REGINA POLAK, Praktische Theologin, Universität Wien. Forschungsbereich: Praktische Theologie, spirituelle Theologie

     

    Das Angebot im Detail

    • 4-5 Besuche pro Jahr
    • Regionen: alle Bundesländer, bei Besuchen in Schulen außerhalb von Wien ersuche ich um vorige Absprache bezüglich Kooperation.

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • Ersatz der Fahrtkosten

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Migration und Religion
    • (Zeitgenössische) Spiritualität
    • Religion in der modernen Gesellschaft/in Europa
    • Kirche und religiöser Wandel
    • Jugend und Religion


    Aktuelle Projekte

    • Convivenz: Zusammenleben in Verschiedenheit: Wie können wir in der Migrationsgesellschaft Europa religiös und sozial friedlich und gerecht zusammenleben? Überlegungen zum Zusammenleben in Verschiedenheit und Gerechtigkeit und der Beitrag, den die monotheistischen Religionen dazu erbringen können. Was hindert (z.B. Fremdenhass), was fördert (z.B. Partizipation).
    • Kirche und Judentum HEUTE: Werdet gleichzeitig! Was können Christen von Juden lernen und worin bestehen die heutigen Herausforderungen im interreligiösen Dialog und im Zusammenleben?
    • Religiöser Wandel und Wertewandel in Europa: Sozialwissenschaftliche Darstellungen der religiösen und Wertelandschaft in Europa, inkl. neue Spiritualitäten, und was das für Kirche und Glauben bedeutet.

     

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    Ich bin eine Quereinsteigerin und ein Beispiel dafür, dass man auch auf queren Wegen zur Wissenschaft kommen kann. Ich habe meine Universitätskarriere erst mit 30 begonnen – nach einem abgebrochenem Theologiestudium, einer atheistischen „Phase“ und einem Philosophiestudium. Dann aber mit vollem Elan und in kurzer Zeit. Diplomarbeit über Friedrich Nietzsche. Dissertation über die Wiederkehr der Religion. Masterarbeit über die Unterscheidung der Geister. Geboren 1967. Wienerin mit Migrationshintergrund, 4. Generation. Tschechische Urgroßeltern. Ein Sohn Elias. Ich kombiniere verschiedene Wissenschaften, um Theologie zu betreiben.

     

    Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

     

     

    > Dr. MICHAELA POPPE, Universität für Bodenkultur Wien. Forschungsbereich: Flusslandschaftsplanung, Gewässerökologie

     

    Das Angebot im Detail

    • 6 Besuche pro Jahr
    • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • Ersatz der Fahrtkosten

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Bewertung und Restoration von Fließgewässern
    • Flussmorphologie
    • Gewässerschutz
    • Prozesse in Flusslandschaften
    • qualitative Modelle
    • Systemverständnis
    • Umweltbildung

    Aktuelle Projekte

    • Traisen.w3: Wie können Funktionen an Fließgewässern bewertet werden und wie nehmen Jugendliche Flüsse wahr? Warum sind unsere Fließgewässer so stark beeinträchtigt?

      Am Beispiel der Traisen sollen ökologische (z.B. Erfüllung der Habitatfunktion) und kulturelle (z.B. Ästhetik, Erholungsleistung) Ökosystemleistungen in Flusslandschaften erhoben und dargestellt werden. Dabei wird einerseits mit vorhandenen Geodaten gearbeitet, andererseits werden von den Jugendlichen Kartierungen durchgeführt. Zusätzlich wird die Wahrnehmung von Flusslandschaften durch die Schüler/innen und deren in der Region lebenden Angehörigen mittels Fragebögen ermittelt. Die Ergebnisse sollen zu einer Bewertung der ökologischen und kulturellen Flusslandschaftsfunktionen der Traisen führen.

      Ein weiteres Ziel des Projekts ist die Förderung des Systemverständnisses bei Jugendlichen durch die Anwendung unterschiedlicher Kommunikations- und Bildungsmethoden z.B. modellieren die SchülerInnen komplexe Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge in Flusslandschaften mittels der Lern-Software „DynaLearn".

    • REFORM: Unsere Fließgewässer zählen zu den am stärksten degradierten Ökosystemen weltweit und müssen dringend geschützt bzw. verbessert werden.

      Das REFORM-Projekt (REstoring rivers FOR effective Management) bietet einen internationalen Rahmen um hydromorphologische Verbesserungsmaßnahmen (Flussaufweitungen, Anbindung von Auen) an Flüssen zu bewerten und zu verbessern, um in den nächsten Jahren möglichst kosteneffizient den ökologischen Zustand der Fließgewässer zu verbessern.

      Im Arbeitspaket 4 wurden an 20 Fließgewässern in Europa (in Österreich an Enns und Drau) Restorationsmaßnahmen nach einem einheitlichen Schema für die Fachbereiche Hydromorphologie, Fische, Makrozoobenthos, Makrophyten, Laufkäfer untersucht und bewertet und mit einem degradierten Abschnitt verglichen. Die Auswertungen geben Rückschlüsse auf die Effektivität der Maßnahmen und den Erfolg der Restoration.                                     

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      • Seit 2012: Koordination und Leitung von zwei nationalen Sparkling Science-Projekten
      • 2010: Rigorosum
      • Seit 2007: Mitarbeit an internationalen Forschungsprojekten (EU-Projekte)
      • seit 2000: Lehraufträge an der BOKU bzw. am Institut für Geographie (Uni Wien), Leitung von Seminaren an der KinderUni Wien
      • Doktoratsstudium an der BOKU im Bereich Landschaftsplanung
      • seit 1996: Mitarbeit und Koordination von nationalen Forschungsprojekten im Bereich Flusslandschaftsplanung
      • 1996: Diplomprüfung
      • Diplomstudium Geographie an der Universität Wien


      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

       

       

      DI(FH), Dr. BARBARA REHLING, Bioenergy 2020+, Güssing. Forschungsbereich: Area II Biomass gasification

       

      Das Angebot im Detail

      • 6 Besuche pro Jahr
      • Regionen: Burgenland, Bezirke: Oberwart und Güssing

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Erneuerbare Energieträger auf der Basis von Biomassevergasung

       

      Aktuelle Projekte

      • Barrel per day: In Güssing (Bgld.) wird eine Fischer Tropsch Anlage zur Produktion von Fischer Tropsch-Diesel errichtet. Dazu wird Biomasse im Biomassekraftwerk Güssing vergast und ein Synthesegas erzeugt. Ein Teilstrom des erzeugten Synthesegases gelangt in die Gasreinigungsanlage im Technikum von Bioenergy2020+ und durchläuft dann einen „Slurry“-Reaktor, wo die Konversion stattfindet. Mit der neu zu errichtenden Anlage soll ein Barrel Fischer Tropsch-Diesel pro Tag produziert werden.

      • Romeo: Es soll eine katalytische Membran entwickelt werden, indem ein Katalysator an eine Membran appliziert wird. Durch diese Integration von Reaktion und nachfolgender Abtrennung in einer einzelnen Prozesseinheit ergeben sich energetische sowie ökonomische Vorteile. Die neu entwickelte Romeo-Einheit wird an zwei Reaktionen demonstriert werden. Die Anwendung für viele weitere Reaktionen soll mit der innovativen Membran möglich sein.

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      • 2002 – 2006: Diplomstudium für Energie und Umweltmanagement - FH Burgenland. Thema der Diplomarbeit: „Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen der Einspeisung von Ökostrom aus Biomassekraftwerken in Europa“
      • 2008 – 2010: Projektassistent an der TU – Wien, Institut für Verfahrenstechnik
      • 2006 - 2012: Doktoratsstudium der Verfahrenstechnik – TU Wien. Thema der Doktorarbeit: „Development of the 1MW Bio-SNG plant, evaluation on technological and economical aspects and upscaling considerations”
      • Seit 2012: Senior Researcher bei Bioenergy2020+ (Methan aus Holz – Bio SNG, Fischer Tropsch Anlage)

       

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

       folgen in Kürze

      > Mag. Ing. FRANZ G. ROSNER, Önologe (Wein-Forscher), Pomologe (Obst-Forscher), Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau, Klosterneuburg. Forschungsbereich: Wein

       

      Das Angebot im Detail

      • Besuche pro Jahr: flexibel
      • Regionen: alle Bundesländer

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Forschungsmanagement
      • Nachhaltigkeit
      • Biologischer Weinbau
      • Förderung des Streuobstanbaus


      Aktuelle Projekte

      • Nachhaltig produzierter österreichischer Wein: Die nachhaltige Bewirtschaftung von Weingärten und die Produktion von Wein hat in Ostösterreich eine wichtige regionalpolitische und kulturelle Bedeutung. Klimawandel, neue Krankheiten und Schädlinge, steigende Qualitätsansprüche u.a. stellen Herausforderungen dar. Ein Online-Tool ermöglicht Weinbaubetrieben sich hinsichtlich Nachhaltigkeit automatisiert bewerten und anschließend zertifizieren zu lassen.

      • Förderung des Streuobstanbaus z.B. im Mostviertel: In den Supermärkten dominieren einige wenige Sorten das Angebot. Die Förderung von alten Sorten und damit die Erhaltung von Kulturlandschaften stellt ein wichtiges Forschungsanliegen dar. Neue Krankheiten und Schädlinge haben den Bestand z.B. im Mostviertel reduziert. Aus diesem Grunde werden durch zahlreiche Maßnahmen, wie z.B. dem Kongress Birnenleben u.a., ein Problembewusstsein geschaffen und Forschungsprojekte initiiert, die den Fortbestand sichern helfen.

      • Biologischer Weinbau – Ausbringung von Kupfer: Im biologischen Weinbau ist die Ausbringung von Kupfer unerlässlich. Bisherige Auswirkungen und neue Ersatz- und Reduktionsstrategien werden untersucht.

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      Produktionsleiter in der größten österreichischen Kellerei
      Weinkontrolle – Forschungsunterstützung im Bereich Verfälschungsmittel
      Nachhaltige Produktionsmethoden

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

       

       

       

      > Prof. Dr. TIM SKERN, Biochemiker, Max F. Perutz Laboratories, Medizinische Universität Wien. Forschungsbereich: Virologie

       

      Das Angebot im Detail

      • 6 Besuche pro Jahr, Vorträge auf Deutsch oder Englisch
      • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Wie funktioniert Schnupfenvirus? Was passiert in meiner Nase? Wir untersuchen, wie ein kleines, unsichtbares Virus eine menschliche Zelle übernehmen kann und daraus eine virus-produzierende Zelle herstellen. 


      Aktuelle Projekte

      • Die Untersuchung eines Proteins von Vaccinia Virus, das die Immunantwort der Wirtszelle hemmt: Viren sind kleine, parasitäre Partikel mit einer Krankheitsneigung und einem hoch organisierten Lebenszyklus, mit einem einzigen Ziel: die Vermehrung innerhalb einer Wirtszelle. Um ihren erfolgreichen Wiedergabezyklus sicherzustellen, modulieren Viren die Immunantwort des Wirts, insbesondere durch Reduzierung oder Eliminierung antiviraler und proinflammatorischer Prozesse. Pockenviren insbesondere kodieren für zahlreiche Proteine, die die angeborene Immunantwort des infizierten Organismus stören. Wir untersuchen die Eigenschaften vom Protein A46, ein ungewöhnlicher Vertreter dieser Klasse. 


      • Wie beeinflusst Schnupfenvirus die Proteinsynthese in der Wirtszelle? Um die Replikation des viralen Genoms und die Synthese von neuen infektiösen Partikeln zu gewährleisten, müssen Viren mit den Makromolekülen und Organellen der Zelle wechselwirken. Die Veränderung der Proteinsynthese ist für RNA-Viren von entscheidender Bedeutung, damit das RNA-Genom in der Umgebung der Zelle effizient translatiert werden kann. Zusätzlich verhindert die Inhibition der Proteinsynthese von zellulären mRNAs die Produktion von Proteinen des angeborenen Immunsystems, sodass die Viren die Wirtsverteidigung überwinden können. Wir untersuchen wie Proteine von Schnupfenvirus sowie Maul- und Klauenseuche-Virus in einem Schritt die Proteinsynthese des Wirts hemmen, während die Proteinsynthese der Viren unbeeinflusst bleibt.

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      • Seit 1997: Professor, Medizinische Universität Wien
      • 1987-2003: Universitätsassistent, Universität Wien
      • 1985-1987: Staff scientist, Transgene SA, Strassburg
      • 1982-1985: Post-Doc, Universität Wien
      • 1981: PhD, University of London
      • 1977: Bachelor, University of Liverpool

       

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

       

       

      > Dr. ERNST VITEK, Botaniker, Naturhistorisches Museum Wien.

       

      Das Angebot im Detail

      • 10 Besuche pro Jahr
      • Regionen: flexibel

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Ersatz der Fahrtkosten

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Botanik (Taxonomie)
      • Floren
      • wissenschaftliche Sammlungen


      Aktuelle Projekte

      • Gundelia: Die Gattung Gundelia gehört zur Familie der Korbblütler und kann von der Türkei bis Afghanistan gefunden werden. Bis vor kurzer Zeit glaubte man, dass es in dieser Gattung nur eine Art gibt. Es sind aber mehr als 15. Diese müssen erfasst, beschrieben und publiziert werden. Dafür werden Forschungsreisen in viele Länder unternommen.


      • Die Flora von Wien: Die Flora von Wien ist aufgrund der Lage der Stadt sehr reichhaltig – mehr als 2400 Arten können gefunden werden. Und jedes Jahr können weitere entdeckt werden, andere fallen dafür wieder aus. Der aktuelle Stand wurde 2003 in einem Buch publiziert, die weiteren Änderungen werden in einer Datenbank aufgezeichnet.

       

      • Digitale Erfassung des Herbariums des Naturhistorischen Museums: Das Herbarium des NHM umfasst ca. 5,5 Millionen Belege. Diese sollen digital erfasst und über die Website http://herbarium.univie.ac.at/database/search.php zugänglich gemacht werden. Die Probleme sind schwierige Handschriften, Änderungen bei geographischen Namen und Landesgrenzen usw. 

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      • Seit 2011: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Direktor
      • 2004 - 2011: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Interimistischer Leiter
      • Seit 2001: Naturhistorisches Museum, Leiter des Verlages
      • Seit 1996: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Sammlungsleiter Phanerogamen
      • 1993 - 1996: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Kurator der Gefäßpflanzen-Sammlung
      • 1982 - 1993: Universität Wien, Institut für Botanik
      • 1985: Promotion Dr. phil.
      • 1971 - 1985: Studium Botanik, Universität Wien


      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

      Leider gibt es derzeit keine Links zu den Projekten.

       

       

       

      > Mag. EVELINE WANDL-VOGT, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien. Forschungsbereich: Interdisziplinäre Geisteswissenschaften

       

      Das Angebot im Detail

      • 3 Besuche pro Jahr
      • Regionen: alle Bundesländer

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • in Wien: keine, in allen anderen Bundesländern: Ersatz der Fahrtkosten (Halbpreiskarte für die ÖBB)

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Interdisziplinäre Geisteswissenschaften
      • Forschungsinfrastrukturen
      • Social Innovation
      • Citizen Science
      • Open Science

       

      Aktuelle Projekte

      • exploreAT! exploring austria´s culture through the language glass: Im Projekt exploreAT! gehen wir auf eine Entdeckungsreise. Wir versuchen anhand einer 100 Jahre alten Dialektwörtersammlung der „Datenbank der bairischen Mundarten in Österreich“ die österreichische Kultur zu ergründen und herauszuarbeiten, welche Ähnlichkeiten und Besonderheiten Österreich in Europa auszeichnen. Um dieses Ziel zu erreichen arbeiten wir in einem internationalen Team mit Wissenschaflterinnen und Wissenschaftern aus Irland und Spanien zusammen.
        Methodisch weist das Projekt folgende 3 Schwerpunkte aus: 1) Förderung vernetzten, interdisziplinären Arbeitens durch Nutzung von Semantik Web Technologien; 2) Einsatz von Visualisierungen und Games; 3) Verbindung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Bürgerinnen und Bürgern auf Augenhöhe.                                   
                                  
      • APIS. Mapping historical networks: Im Projekt APIS ergründen wir historische Netzwerke wichtiger Persönlichkeiten der österreichischen Geschichte der Habsburgermonarchie, die im Österreichischen Biographischen Lexikon erfasst sind. Wir entwickeln neue Methoden für eine zeitgemäße Biographieforschung im internationalen Kontext und entsprechende Publikationsmöglichkeiten im digitalen Zeitalter.                                   
                                  
      • DARIAH-EU. Digital Infrastructures for the Arts and Humanities: DARIAH ist ein so genanntes europäisches Research Infrastructures Consortium, eine Organisation, die sich um die Etablierung Digitaler Geisteswissenschaften und Künste bemüht. Dabei werden sowohl technische, als auch soziale Entwicklungen in Betracht gezogen, die als gesamtes zur Innovationsstärke beitragen. DARIAH agiert auf internationaler und europäischer Ebene. Somit soll sichergestellt werden, dass Entwicklungen in teuren oder risikoaffinen Bereichen nicht mehrfach finanziert und immer von einer breiteren Forschungsmasse getragen werden. Einmal Entwickeltes und Finanziertes wird über DARIAH einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, was zur Innovationsfreude in Europa beitragen soll. DARIAH trägt zur Entwicklung einer kollaborativen, internationalen Wissenschaftskultur bei.                           

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      1991-1998 Studentische Hilfskraft bei der ÖAW. Seit 1998- Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der ÖAW

       

      Universitäre Ausbildung in Germanistik, Geographie, Informatik für Lehramtskandidat/innen, Theaterwissenschaften, Pädagogik, Social Innovation (lfd.)

       

      Internationale Fortbildung in Lexikographie, Data Archiving, Design Thinking,
      Research Managerin in europäischen Projekten / Ogranisationen und Expertin in diversen nationalen und internationalen Gremien


      Mehrfach Lektorin bei der Kinderuni Wien, Schlaufuchsakademie Wels, u.ä.
      Zusammenarbeit mit allen Bereichen der Gesellschaft (Politik, Wirtschaft, Bürger.in, Wissenschaft)

       

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

       

       

      > Priv.-Doz. Dr. phil. CLAUDIA WILD, Institutionsleiterin, Ludwig Boltzmann Institut für HTA, Wien.

       

      Das Angebot im Detail

      • 2 Besuche pro Jahr
      • Regionen: flexibel

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Hochtechnologische Medizin-Verfahren
      • Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen
      • Public Health
      • Korruption im Gesundheitswesen

      Aktuelle Projekte

      • Transparenz: Sponsoring Ärztlicher Fortbildung: Forschungsfrage: In welchem Umfang werden österreichische medizinische Fortbildungen (DFP-Fortbildungen) verschiedener Sonderfächer von der Industrie finanziell unterstützt? Welche Sponsoren unterstützen welche medizinischen Fortbildungen?

      • Bewertung medizinischer Einzelleistungen: Alljährlich werden beim Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zahlreiche neue medizinische Interventionen für eine Refundierung vorgeschlagen. Aufgabe und Ziel dieses Projekts ist die systematische Beurteilung der Wirksamkeit von medizinischen Interventionen, die für die Aufnahme in den Leistungskatalog  vorgeschlagen werden. Die Beurteilung erfolgt auf Basis von systematischen Reviews, die für jede Intervention erarbeitet werden. Seit 2009 besteht eine Kooperation mit dem deutschen NUB-Verfahren, das zeitgleich mit derselben Methode für beide Länder relevante, d.h. in beiden Ländern eingereichte, neue medizinische Methoden beurteilt.

       

      • HTA Strategie für Litauen: Die Nationale HTA-Strategie für Litauen wird Empfehlungen für die Integration von HTA in gesundheitspolitische Entscheidungsprozesse für Medizinprodukte formulieren. Dabei werden Vorschläge für die Implementierung eines HTA-Prozesses (Identifikation von Themen bis zur Umsetzung der Ergebnisse) innerhalb der Strukturen des litauischen Gesundheitssystems erarbeitet. Die dafür notwendige Expertise von Mitarbeiter/innen und die zu gewährleistende Infrastruktur wird ebenso Thema sein wie mögliche Quellen der Finanzierung von HTA für das litauische Gesundheitssystem.

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

        Studium der Kommunikationswissenschaft & Psychologie an der Universität Wien und der Politikwissenschaft an der Ohio University/USA. Promotion 1985. Anschließend wissenschaftliche Arbeiten am Lehrstuhl für Kommunikations- und Politikwissenschaften an der Universität Nürnberg sowie freie Arbeiten zu medienwirkungsspezifischen und medienpolitischen Fragestellungen. Von 1989 - 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Technikfolgen-Abschätzung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; Aufbau und Leitung des Arbeitsbereichs Health Technology Assessment. Seit April 2006 Leiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für HTA. 2009 habilitiert in Sozialmedizin (Medizinische Universität Graz) zum Thema "Ressourcenallokation im Gesundheitswesen".


        Mitgliedschaften/Beiräte:
        Von 2005 bis 2013: Mitglied des OSR/Obersten Sanitätsrates
        Seit 2007: Mitglied bei TI/Transparency International - Austrian Chapter (Health)
        Seit 2008: Mitglied im International Advisory Board der ZEFQ/ Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen
        Seit 2010: Mitglied im Fachbeirat Gesundheitsstatistik der Statistik Österreich
        Seit 2011: Mitglied im Nationalen Onkologie-Beirat zur Erarbeitung eines Nationalen Krebsplans


        Lehrtätigkeit:
        Lehrbeauftragte in zahlreichen österreichischen Masterlehrgängen auf Universitäten und FHs zu HTA.

        Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

         

         

        > DI CHRISTOPHER ZEMANN, Forscher, Bioenergy2020+. Forschungsbereich: Bioenergie

         

        Das Angebot im Detail

        • 2-3 Besuche pro Jahr
        • Regionen: Burgenland, Niederösterreich, Steiermark


        Anfallende Kosten für die Schule

        • Keine


        Forschungsschwerpunkte

        • Erneuerbare Energieträger
        • Regelungs- und Systemtechnik

        Aktuelle Projekte

        • MBRBiomasse-KWK: Durch Biomasse-Feuerungen können Wärme und Elektrizität nachhaltig und umweltschonend zur Verfügung gestellt werden. Ziel dieses Projekts war es, die Effizienz industrieller Biomasse-Feuerungen durch den Einsatz  moderner Regelungsstrategien zu erhöhen und die Schadstoffemissionen zu verringern.

        • Smart Logwood Boiler: Raumwärme und Warmwasser werden in Haushalten häufig durch Heizsysteme bestehend aus einem Scheitholzkessel, einem Warmwasserspeicher und einer thermischen Solaranlage zur Verfügung gestellt. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Scheitholz im Heizkessel nachzulegen, damit die optimale Raum- und Wassertemperatur dauerhaft erhalten bleibt? Wie kann man sicherstellen, dass die Solaranlage stets optimal genutzt wird?
          Ziel dieses Projekts ist es, Wetterprognosen mit Informationen über den Brennvorgang im Kessel, den Warmwasserspeicher und die Solaranlage zu verknüpfen. Durch den Einsatz einer intelligenten Regelung wird sichergestellt, dass der Scheitholzkessel nur dann in Betrieb ist, wenn es auch wirklich notwendig ist. Dadurch werden Schadstoffemissionen reduziert und Brennstoff eingespart.


        Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

        • 2006 – 2012: Diplomstudium der Elektrotechnik – Technische Universität Graz. Schwerpunkt: Regelungs- und Automatisierungstechnik
        • Seit 2012: Doktoratsstudium der Elektrotechnik – Technische Universität Graz. Thema der Doktorarbeit: “Modellbildung und Regelung von Biomasse-KWK-Anlagen”
        • Seit 2012: Researcher bei Bioenergy2020+

        Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

         Folgen in Kürze.

        > DI Dr. ANDREAS ZITEK, MSc, Aquatischer Ökogeochemiker und Fischökologe, Universität für Bodenkultur Wien

         

        Das Angebot im Detail

        • 1 Besuch pro Jahr
        • Regionen: Im Rahmen des neu entwickelten BOKU Science TVs sind auch virtuelle Termine möglich, das heißt es gibt grundsätzlich keine Einschränkung bezüglich des Bundeslandes.

         

        Anfallende Kosten für die Schulen

        • Keine

         

        Forschungsschwerpunkte

        • Fischwanderung in Fließgewässern mittels innovativer Methoden
        • Herkunftsbestimmung von Fischen aus der Aquakultur anhand von Elementen und Isotopen in Gehörsteinen
        • Massenspektrometrie
        • Qualitatives Systemverständnis
        • Wissenschaftliches Verständnis und Schreiben für AnfängerInnen

        Aktuelle Projekte

        • CSI: TRACE your FOOD! Herkunftsbestimmung von Nahrungsmitteln aus regionaler Produktion in Österreich anhand des Multielement- und Isotopenfingerabdrucks: Im Rahmen des Projektes forschen Schüler/innnen aus 10 Schulen aus allen Bundesländern in Österreich und einer Schule aus Ungarn an den Möglichkeiten, heimische Lebensmittel anhand des Element- und Isotopenfingerabdruckes zu identifizieren.

         

        • EU FP7 Projekt: Integrierte Prozess-und Steuerungssysteme für nachhaltige Waldbewirtschaftung im Seilgelände: Im Rahmen des Projektes wird von der Universität für Bodenkultur die sogenannte hyperspektrale Bildgebung im nahen Infrarot dazu verwendet, Holzdefizite zu identifizieren. Hyperspektrale Bildgebung ist die Kombination von Bildgebung und Spektroskopie.

          Die spektroskopische Analyse umfasst das gesamte Lichtspektrum von sichtbarem bis zum Infrarot mit der Lichtintensität als eine Funktion der Wellenlänge. Mittels HSI können hunderte spektroskopische Banden in jedem Pixel eines Bildes gesammelt werden. Verschiedene chemische Verbindungen werden durch spezifische Reflexionen und Absorptionen spektroskopische Signaturen charakterisiert.

          Dadurch kann anhand der Analyse der gewonnenen Spektren die Qualität unterschiedlicher Stoffe, wie Holz, Lebensmittel etc. untersucht und bewertet werden.

         

        • Sparkling Science: Traisen.WieWasWarum? - Identifizierung und Wahrnehmung von Funktionen in Flusslandschaften und das Verstehen einzugsgebietsbezogener Prozesse am Beispiel der Traisen (Traisen.w3): Ein wichtiges Ziel des Traisen-W3-Projektes, für das ich zuständig bin, ist die Förderung des Systemverständnisses bei Jugendlichen durch die Anwendung unterschiedlicher Kommunikations- und Bildungsmethoden u.a. mittels der Software „DynaLearn“. Die DynaLearn-Software, die im Rahmen eines EU-Projektes entwickelt wurde, unterstützt auf einzigartige Weise qualitative Modellbildung und Simulation und fördert nachgewiesenermaßen das Systemverständnis von Schüler/innen.

         

        Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

        • 2015 -2004: Lehrauftrag "Multiscale modelling of aquatic ecosystems"
        • 2015 -2009: Postdoc, Projektleiter und wissenschaftlicher Angestellter an der Abteilung für Analytische Chemie und am Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der BOKU Wien
        • 2013: Zertifizierung als Trainer für wissenschaftliches und berufliches Schreiben
        • 2011 -2011: Wissenschaftlicher Aufenthalt am Woods Hole Oceanographic Insitute (WHOI), Fish Ecology Lab in Amerika (3 Monate)
        • 2008 -2015: Tätigkeit als selbständiger Wissenschafter (http://www.ecoscience.at)
        • 2007 -2008: Lehrauftrag "Allgemeine Hydrobiologie"
        • 2006 -2008: Master of Science (Geographical Information Science & Systems) - MSc (GIS) und European Master in GIScience, Fernstudium an der Paris-Lodron Universität Salzburg,
        • 1999 -2006: Dissertation "Wanderprozesse bei Flussfischen: Erfassung, Muster flussabwärtsgerichteter Wanderungen und Restauration"
        • 1999 -2008: Forschungsassistent IHG-BOKU, Wien
        • 1995 -1999: Freelancer und technischer Assistent am Insitut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der Universität für Bodenkultur Wien (IHG-BOKU)
        • 1989 -1999: Diplomingenieur für Landschaftsplanung und Landschaftspflege

        Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen