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Botschafter/innen

Forscher/innen erzählen aus der Praxis

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Die Young Science-Botschafter/innen besuchen Schulen und bieten Schüler/innen spannende Einblicke in die Welt der Forschung!

 

Hier finden Sie alle teilnehmenden Forscher/innen, die in Kärnten Schulen besuchen, sowie Informationen über die jeweiligen Forschungsgebiete, die wissenschaftlichen Werdegänge und die aktuellen Forschungsprojekte:

 

> Univ.-Prof. Mag. Dr. DANIELA G. CAMHY, Philosophin, Karl-Franzens-Universität Graz und Österreichische Gesellschaft für Kinderphilosophie, Graz. Forschungsbereich: Philosophie

 

Das Angebot im Detail

  • 6 Besuche pro Jahr
  • Regionen: alle Bundesländer

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Ersatz der Fahrtkosten

 

Forschungsschwerpunkte

  • Sprachphilosophie
  • Linguistik
  • Ethik
  • Praktische Philosophie
  • Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen
  • Philosophiedidaktik
  • Politische Bildung
  • Menschenrechte
  • Demokratieverständnis
  • etc.


Aktuelle Projekte

  • Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen: Der Ausgangspunkt des Philosophierens mit Kindern und Jugendlichen ist das Staunen und Wundern. Neugier und Wissbegierde führen zu einer forschenden Auseinandersetzung mit verschiedensten Phänomenen und Fragen.

    Gemeinsam zu „forschen“ und nach Antworten zu suchen, das ist der philosophische Ansatz wie Heranwachsende das Begründen lernen, Zusammenhänge erkennen, logisches und hypothetisches Denken üben, folgerichtige Schlüsse ziehen, Analogien bilden, Kriterien entwickeln und definieren lernen.

    Sokratisch gemeinsames Entdecken, Forschen, Denken und „Verstehen lernen“, stehen im Mittelpunkt. Dies bedeutet, bereits Kinder in wissenschaftliche Reflexionen, Diskussionen und in eine ganz besondere Art des Dialogs einzubeziehen, um ihren Wissendurst, ihr Denken sowie ihre Sprachkompetenzen durch das philosophische Fragen und Forschen zu fördern und ihre Lernfähigkeit nachhaltig zu verbessern.

  • PEACE- Philosophical Enquiry Advancing Cosmopolitan Engagement: Der Schwerpunkt des PEACE Projekts liegt vor allem in der Entwicklung, Erprobung und Bewertung eines neuen Curriculums (philosophische Kinder- und Jugendbücher sowie dazu gehörige Handbücher für Lehrende), das kosmopolitisches Engagement sowie den interkulturellen Dialog ins Zentrum des Interesses stellt.

    PEACE leistet mit diesem Curriculum einen Beitrag zur pädagogischen Praxis, in dem Lehrende bei ihrer speziellen beruflichen Entwicklung unterstützt werden und neue Lehrmethoden und Materialien kennenlernen, mit dem Ziel alle Kinder und Jugendliche in ihrer Denk- und Persönlichkeitsentwicklung besser zu fördern.

    Das Curriculum wird Ende 2015 auf Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Hebräisch und Arabisch veröffentlicht.

    Projektpartner/innen: University of Naples Federico II – Department of Humanities (Neapel/ Italien), Asociación Centro de Filosofía para Niños (Madrid/ Spanien), Israeli Center for Philosophy in Education-Philosophy for Life (Jerusalem/ Israel) und Österreichische Gesellschaft für Kinderphilosophie (Graz/ Österreich)

 

  • SUSTAINICUM – Nachhaltigkeit philosophisch hinterfragt: SUSTAINICUM ist ein Kooperationsprojekt der Universität für Bodenkultur Wien, der Karl-Franzens-Universität und der Technischen Universität Graz. Es zielt darauf ab, Themen der Nachhaltigkeit aus der Sicht verschiedener Fachgebiete in die universitäre Lehre einzubringen. Die Hauptaufgabe besteht darin, einen offenen Pool an Inhalten und Materialien zur Erlebbarmachung von Begriffen, Prozessen und Zusammenhängen mit Nachhaltigkeitsbezug aufzubauen.

    Die Themenbereiche sind Klima, Energie, Ressourcen, Wachstum, Resilienz und Risiko, sowie andere Aspekte wie Bildung und lebenslanges Lernen, nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, Gesundheit und Lebensqualität, Menschenrechte, Mobilität und viele mehr.

    Diese Konzepte mit Nachhaltigkeitsbezug können in Form von kleinen Experimenten, Real- oder Computerspielen, Simulationen, kreativen oder systemischen Techniken – mit pädagogisch-didaktischen Methoden angereichert – im Unterricht eingesetzt werden. 

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Studium der Philosophie, Psychologie, Pädagogik und Germanistik, Internationales Projektmanagement u.a. Sponsion, Promotion Dissertation „Karl Bühlers Sprachtheorie“, Ehrendoktorat der Montclair State University, USA. Associate Professor am „Research Center for Language and Semiotic Studies“ an der Indiana State University in Bloomington sowie Praktikum und Studien an der „Speech and Hearing Clinic“ an der Indiana State University, USA. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut medizinische Psychologie, Hochschulassistentin am Institut für Erziehungswissenschaften und Lehrende an der Karl-Franzens-Universität Graz, der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, an der Universität Hamburg, am Trinity College Dublin, an der Universität Padua und an der Aegean University auf Rhodos. Erstes Forschungsprojekt und erste Schulversuche auf dem Gebiet der Kinderphilosophie in Europa.

Organisation und Durchführung von Forschungsprojekten und 28 EU-Projekten mit Partnerinnen und Partnern aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Israel, Italien, Lettland, Litauen, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Schottland, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Türkei, Ungarn und Zypern.


Vortragstätigkeiten an Universitäten in Australien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kroatien, Liechtenstein, Litauen, Mexiko, Niederlande, Südkorea, Schweiz, Slowenien, Spanien, UK, Ungarn und USA.

 

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

 

und alle einzelnen Bausteine, z. B.:

 

 

> Mag. BARBARA COVARRUBIAS VENEGAS, Personalmanagerin, Fachhochschule Wien. Forschungsbereich: Personalmanagement und Organisation

 

Das Angebot im Detail

  • 4 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Wien, Kärnten

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Keine

 

Forschungsschwerpunkte

  • HR Rollen und HR Kompetenzen
  • Internationales Personalmanagement
  • Neue Arbeitswelten
  • Altersdiversität
  • Organisationskultur
  • Interkulturelles Management

Aktuelle Projekte

  • HR Progress: Welche Kompetenzen brauchen Personalist/innen? Jede Berufsspate benötigt unterschiedliche Fähigkeiten, um den täglichen Anforderungen gerecht zu werden. Es ist für jede/n MitarbeiterIn wichtig zu wissen, was in der Arbeit von ihm/ihr erwartet wird. Daher entwickelt das Projekt "HR PROGRESS" ein Modell zu Kompetenzen, die PersonalistInnen in ihrer Arbeit brauchen.

    Hintergrund
    Ein Unternehmen definiert sich nicht nur über die Produkte oder die Dienstleistungen, die es anbietet und verkauft. Seit dem Übergang in die Wissensgesellschaft gelten MitarbeiterInnen als die wichtigste Ressource von Unternehmen. Durch das Zusammenspiel von gut ausgebildeten MitarbeiterInnen und Führungskräften und effizienten Prozessen optimieren Unternehmen ihre Wertschöpfung und können ihre Position auf dem Markt stabilisieren bzw. ausbauen.
    Die Aufgaben des Personalmanagements haben sich im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte sehr stark weiterentwickelt und wurden sowohl vielfältiger als auch spezialisierter.

    Zielsetzung
    Die Weiterentwicklung der Fähigkeiten und Kompetenzen von Personalverantwortlichen ist somit von besonderer Wichtigkeit. Durch diese Vielfalt an Aufgaben im Bereich Personalmanagement haben die Diskussionen über veränderte Kompetenzanforderungen im Personalbereich zunehmend an Bedeutung gewonnen. Das HRProgress Forschungs- und Lehrteam stellt im Rahmen des Projektes ein Kompetenzmodell für den Personalbereich vor.

  • Herausforderungen an HR: DNA DasNeueArbeiten - neue Arbeitswelten: Projektkurzbeschreibung
    Sich mit DNA DasNeueArbeiten, also der neuen Arbeitswelt zu befassen ist dringend und wichtig. DasNeueArbeiten DNA steht vor allem für die Weiterentwicklung in unserer Kommunikation und Zusammenarbeit durch die richtige Integration und Anwendung neuer Technologien und das bewusste Zulassen von unverbindlicher Kommunikation. Somit für mehr Vertrauen in der Zusammenarbeit. Darüber hinaus geht es um Mobile Working, Desk Sharing, Vertrauensarbeitszeit, virtuelle Teams, Work-Life Balance, flexible Karrieren uvm. Durch fortschreitende technologische Entwicklungen, zunehmenden Kostendruck und Internationalisierung wird Flexibilität für Unternehmen erfolgskritisch – dies bringt mitunter vielfältige Herausforderungen, welche es seitens HR zu begleiten gilt.

    Forschungsziel
    Diese Studie hat das Ziel die Herausforderungen zu erforschen, welche sich durch die Veränderung der Arbeitsumgebung, Arbeitswelt u.a. für das Human Resource Management ergeben.

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    Barbara Covarrubias Venegas ist Forscherin und Lektorin am Institut für Personal & Organisation an der FHWien der WKW. Während und nach dem Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Klagenfurt Auslandsaufenthalte in Italien, Spanien, Chile, Mexiko. Barbara ist Vorsitzende von SIETAR Austria www.sietar.at (Society for Intercultural Education, Training and Research) und leitet die Kommunikationsagenden sowie akademischen Agenden von SIETAR Europa. Barbara ist ausgebildete Wirtschaftstrainerin und Coach, sowie hat Zusatzausbildungen im Bereich Interkulturelle Kompetenzen am Interkulturellen Zentrum in Wien absolviert. Lehrtätigkeit an verschiedenen Hochschulen: FH Joanneum, IPAG Paris/Frankreich, IPAG Nice/Frankreich, Vilnius Gediminas Technical University/Litauen, Azerbaijan Tourism Institute.
    Dissertation mit dem Themenschwerpunkt „Altersdiversität in Organisationen“.

    Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

     

     

    > Univ.-Prof. Dr. HEIKE EGNER, Humangeographin, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

     

    Das Angebot im Detail

    • 3 Besuche pro Jahr
    • Regionen: Kärnten

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • Keine

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Sozialgeographie
    • Mensch-Umwelt-Beziehungen
    • Geographische Risiko- und Katastrophenforschung


    Aktuelle Projekte

    • Wie können Gesellschaften aus Katastrophen lernen? „Aus Schaden wird man klug“ – dieses Sprichwort verweist darauf, dass wir unangenehme Situationen, Unglücke oder Katastrophen dafür verwenden können, um daraus zu lernen und für die nächste Situation besser vorbereitet zu sein. Viele Ereignisse zeigen jedoch, dass dies gar nicht der Fall ist – wir also nur sehr eingeschränkt lernen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie eine Gesellschaft überhaupt lernen kann. Gesellschaftliches Lernen unterscheidet sich von individuellem Lernen, aber wie genau das geht, ist noch offen. Das Thema kann an ganz verschiedenen Beispielen diskutiert werden und kann dabei auch auf aktuelle Geschehnisse eingehen.

    • Das Anthropozän – das neue geologische Zeitalter der Menschheit: Seit einigen Jahren wird darüber diskutiert, dass wir in einem neuen geologischen Zeitalter leben, das durch unsere menschlichen Aktivitäten geprägt ist. Wir, als Menschheit, leben demnach nicht mehr in Symbiose und in einer Art Ko-Evolution mit unserer natürlichen Umwelt, sondern gestalten sie in so großem Umfang, dass die Veränderungen zu unumkehrbaren Entwicklungen führen. Das verändert das Verhältnis von Mensch und Umwelt in ganz grundlegender Weise: Wir (Menschen) sind keine „Störfaktoren“ in der Natur mehr, vielmehr kommt unserem Handeln eine große Bedeutung zu. Welche Bedeutung hat das Anthropozän (um was geht es dabei genau)? Wie gehen wir mit dieser neuen Verantwortung um, welche Fragen stellen sich neu und in welche Zukunft laufen wir damit?

    • Welche Natur schützen Naturschutzgebiete und wie lässt sich eine dynamische Natur schützen? Naturschutz genießt allenthalben eine hohe Wertschätzung (solange nicht in unserer unmittelbaren Lebenswelt ein Schutzgebiet eingerichtet werden soll)! Das bedeutendste Instrument im Naturschutz sind jedoch Schutzgebiete, also konkret ausgewiesene Bereiche, in denen die Nutzung durch uns Menschen mehr oder weniger eingeschränkt ist. Dabei ist nur auf den ersten Blick klar, was geschützt werden soll – Natur eben. Auf den zweiten Blick wird deutlich, dass es eben doch nicht so klar ist, was als Natur angesehen und was davon als schützenswert auserwählt wird. Daher begleitet jede Ausweisung eines Schutzgebietes auch handfeste Debatten und Auseinandersetzungen.

      Darüber hinaus ist die Frage offen, wie wir mit den Ideen des Denkmalschutzes (d.h. einen an einem bestimmten Ort festgelegten Zusammenhang) so etwas Dynamisches und sich Veränderndes wie Natur schützen wollen. Was tun wir, wenn uns das „Schutzgut“ z.B. aufgrund veränderter Klimabedingungen aus unseren Schutzgebietsgrenzen wegwandert?

     

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    • Seit 2012: Wissenschaftliche Leiterin des Universitätslehrgangs „Management of Protected Areas (MSc)“, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
    • Seit 2011: Institutsvorständin des Instituts für Geographie und Regionalforschung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
    • Seit 2010: Universitätsprofessorin für „Geographie und Regionalforschung“ an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
    • SS 2009: Dozentin am Institut für Geographie und Regionalforschung, Universität Wien
    • 2008: Gastdozentin am Institut für Geographie Universität Innsbruck
    • 2008 – 2009: Vertretung der Professur für „Angewandte Anthropogeographie“, Universität München
    • 2007 – 2008: Gastprofessorin am Institut für Geographie und Regionalforschung, Universität Wien
    • 2007: Habilitation in Geographie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    • 2001: Promotion in Geographie mit „summa cum laude“, Universität Mainz
    • 1995: Magistra Artium in Publizistik
    • 1989 – 1995: Studium der Publizistik, Geographie und Politikwissenschaft, Universität Mainz

     

    Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

    > assoz.Prof. Dr. THOMAS LUCYSHYN, Kunststofftechniker, Montanuniversität Leoben. Forschungsbereich: Kunststoffverarbeitung

     

    Das Angebot im Detail

    • 2 Besuche pro Jahr
    • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland, Oberösterreich, Steiermark, Salzburg, Kärnten

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • Keine

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Kunststoffverarbeitung
    • Spritzgießen
    • Compoundieren

    Aktuelle Projekte

    • Mikrostrukturierte spritzgegossene Bauteile: Mikrostrukturierte Oberflächen auf spritzgegossenen Kunststoff-Bauteilen tragen zu einer erhöhten Funktionalität der Bauteile bei. Die Bedeutung solcher funktionaler Bauteile hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Bauteiloberfläche stellt für diese Bauteile eine essentielle Komponente für deren Funktionalität dar, um beispielsweise komplexe medizinische oder bio-analytische Analysen auf kleinem Raum zu realisieren (z. B. „Lab-on-a-Chip“ oder „Micro-Total-Analytical-Systems“). Andere Anwendungsbeispiele sind Selbstreinigungseffekte (Lotus-Effekt) oder Antireflektion.
      Um erfolgreich Kunststoffteile mit mikrostrukturierten Oberflächen im Spritzgießprozess herstellen zu können, müssen einige Aspekte wie das Füllverhalten von Mikro-Kanälen sowie das Entformungsverhalten berücksichtigt werden. Darüber hinaus sind die meisten strukturierten Teile flach, was auf den Strukturierungsprozess der Formeinsätze zurückzuführen ist, der für die Halbleiterindustrie entwickelt wurde, wobei es einen großen Vorteil bringen würde, wenn Mikrostrukturen auch auf gekrümmten Spritzgießteilen hergestellt werden könnten.
      In diesem Forschungsbereich werden daher die folgenden Aspekte behandelt und weiterentwickelt: Füll- und Entformungsverhalten von Mikrostrukturen sowie mikro-strukturierte gekrümmte Oberflächen auf Spritzgussteilen.

    • PolySlag – Metallschlackepartikel als Füllstoff für thermoplastische Polymere: Thermoplastische Polymere werden oft mit Füllstoffen versehen, um einerseits gezielt die Materialeigenschaften des Kunststoffs zu verbessern und andererseits Kosten zu reduzieren. Dabei kommen vorwiegend mineralische Füllstoffe wie z.B. Talkum oder Kreide zum Einsatz. Im Projekt PolySlag wird erstmals untersucht, wie sich metallische Schlackepartikel, als Nebenprodukt des Hochofenprozesses, als Füllstoff für Kunststoffe eignen. Schlackepulver ist in großen Mengen verfügbar und als Nebenprodukt der Eisen- und Stahlindustrie konkurrenzlos günstig, wodurch ein Kostensenkungspotenzial für gefüllte Kunststoffe mit gleichzeitig verbessertem Eigenschaftsprofil zu erwarten ist. In diesem Projekt wird systematisch untersucht, wie das Pulver in einem sogenannten Compoundierprozess bestmöglich in die Polymermatrix eingebracht werden kann und welche Eigenschaftsverbesserungen damit erzielt werden können.

    • Rec2TecPart - Recycling von technischen Kunststoffen: In den letzten 20 Jahren hat sich im Bereich der Wiederverwertung von Kunststoffen durch die Anwendung von Rezyklaten bei der Herstellung „einfacher Produkte“ viel Positives entwickelt. Letzten Endes handelt es sich aber meist um ein sogenanntes „Downcycling“ der Kunststoffe. Eine Folge daraus ist, dass bisher Rezyklate kaum in hochwertigen Funktionsbauteilen zur Anwendung kommen. Technisch ist ein „Upcycling“ zu hochwertigen Rezyklatcompounds nach dem heutigen Stand der Technik möglich, es mangelt aber sehr oft an der gleichmäßigen Qualität. Die wirtschaftliche Folgerung daraus ist, dass die erzielbaren Preise für wiederverwertete Kunststoffe signifikant unter denen von Neuwaren liegen, weswegen ein Großteil der Kunststoffabfälle bisher thermisch verwertet wird. Ziel dieses Projektes ist es daher, das Upgrading des Kunststoffabfalls durch gezielte Compoundierung auf das Niveau von Neuware voranzutreiben und in Folge eine gleich bleibende Qualität gewährleisten zu können. Spezialisierte klein- und mittelständische Compoundeure sind dann in der Lage, mit dieser neuartigen Werkstoffgeneration Neuware technisch und wirtschaftlich zu ersetzen und für Funktionsbauteile maßzuschneidern. Dies trägt wesentlich dazu bei, die Ressourceneffizienz zu erhöhen und CO2-Emissionen deutlich zu verringern.

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    • 1993: Matura am Neusprachlichen Gymnasium Tamsweg
    • 1993 – 1999    Studium Kunststofftechnik an der Montanuniversität Leoben, Abschluss mit Dipl.-Ing.
    • Seit 2000: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung der Montanuniversität Leoben
    • 2009: Promotion zum Dr. mont.
    • Seit 2010: Assistenzprofessor und Leiter der Arbeitsgruppe Spritzgießtechnologie am Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung
    • Okt. 2014 – März 2015: Auslandsaufenthalt am Polymer Technology College in Slovenj Gradec ( Slowenien)
    • Seit 2015: zusätzlich Leiter der Arbeitsgruppe Compoundieren am Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung
    • 2016 Habilitation zum assoziierten Professor (assoz.Prof.) für Kunststoffverarbeitung am gleichnamigen Lehrstuhl der Montanuniversität Leoben
    > Prof. MMAG. Dr. REGINA POLAK, Praktische Theologin, Universität Wien. Forschungsbereich: Praktische Theologie, spirituelle Theologie

     

    Das Angebot im Detail

    • 4-5 Besuche pro Jahr
    • Regionen: alle Bundesländer, bei Besuchen in Schulen außerhalb von Wien ersuche ich um vorige Absprache bezüglich Kooperation.

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • Ersatz der Fahrtkosten

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Migration und Religion
    • (Zeitgenössische) Spiritualität
    • Religion in der modernen Gesellschaft/in Europa
    • Kirche und religiöser Wandel
    • Jugend und Religion


    Aktuelle Projekte

    • Convivenz: Zusammenleben in Verschiedenheit: Wie können wir in der Migrationsgesellschaft Europa religiös und sozial friedlich und gerecht zusammenleben? Überlegungen zum Zusammenleben in Verschiedenheit und Gerechtigkeit und der Beitrag, den die monotheistischen Religionen dazu erbringen können. Was hindert (z.B. Fremdenhass), was fördert (z.B. Partizipation).
    • Kirche und Judentum HEUTE: Werdet gleichzeitig! Was können Christen von Juden lernen und worin bestehen die heutigen Herausforderungen im interreligiösen Dialog und im Zusammenleben?
    • Religiöser Wandel und Wertewandel in Europa: Sozialwissenschaftliche Darstellungen der religiösen und Wertelandschaft in Europa, inkl. neue Spiritualitäten, und was das für Kirche und Glauben bedeutet.

     

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    Ich bin eine Quereinsteigerin und ein Beispiel dafür, dass man auch auf queren Wegen zur Wissenschaft kommen kann. Ich habe meine Universitätskarriere erst mit 30 begonnen – nach einem abgebrochenem Theologiestudium, einer atheistischen „Phase“ und einem Philosophiestudium. Dann aber mit vollem Elan und in kurzer Zeit. Diplomarbeit über Friedrich Nietzsche. Dissertation über die Wiederkehr der Religion. Masterarbeit über die Unterscheidung der Geister. Geboren 1967. Wienerin mit Migrationshintergrund, 4. Generation. Tschechische Urgroßeltern. Ein Sohn Elias. Ich kombiniere verschiedene Wissenschaften, um Theologie zu betreiben.

     

    Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

     

     

    > Mag. Ing. FRANZ G. ROSNER, Önologe (Wein-Forscher), Pomologe (Obst-Forscher), Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau, Klosterneuburg. Forschungsbereich: Wein

     

    Das Angebot im Detail

    • Besuche pro Jahr: flexibel
    • Regionen: alle Bundesländer

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • Keine

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Forschungsmanagement
    • Nachhaltigkeit
    • Biologischer Weinbau
    • Förderung des Streuobstanbaus


    Aktuelle Projekte

    • Nachhaltig produzierter österreichischer Wein: Die nachhaltige Bewirtschaftung von Weingärten und die Produktion von Wein hat in Ostösterreich eine wichtige regionalpolitische und kulturelle Bedeutung. Klimawandel, neue Krankheiten und Schädlinge, steigende Qualitätsansprüche u.a. stellen Herausforderungen dar. Ein Online-Tool ermöglicht Weinbaubetrieben sich hinsichtlich Nachhaltigkeit automatisiert bewerten und anschließend zertifizieren zu lassen.

    • Förderung des Streuobstanbaus z.B. im Mostviertel: In den Supermärkten dominieren einige wenige Sorten das Angebot. Die Förderung von alten Sorten und damit die Erhaltung von Kulturlandschaften stellt ein wichtiges Forschungsanliegen dar. Neue Krankheiten und Schädlinge haben den Bestand z.B. im Mostviertel reduziert. Aus diesem Grunde werden durch zahlreiche Maßnahmen, wie z.B. dem Kongress Birnenleben u.a., ein Problembewusstsein geschaffen und Forschungsprojekte initiiert, die den Fortbestand sichern helfen.

    • Biologischer Weinbau – Ausbringung von Kupfer: Im biologischen Weinbau ist die Ausbringung von Kupfer unerlässlich. Bisherige Auswirkungen und neue Ersatz- und Reduktionsstrategien werden untersucht.

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    Produktionsleiter in der größten österreichischen Kellerei
    Weinkontrolle – Forschungsunterstützung im Bereich Verfälschungsmittel
    Nachhaltige Produktionsmethoden

    Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

     

     

     

    > Dr. KERSTIN STEINER, Biotechnologin, acib GmbH, Technische Universität Graz. Forschungsbereich: Industrielle Biotechnologie, Enzymtechnologie

     

    Das Angebot im Detail

    • 3-4 Besuche pro Jahr
    • Regionen: Steiermark, Kärnten falls öffentlich erreichbar

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • Keine

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Entdeckung und Charakterisierung von Enzymen
    • Biotechnologische Herstellung von Enzymen
    • Proteinreinigung
    • Verwendung von Enzymen in der Biokatalyse
    • Enzym engineering
    • Assayentwicklung
    • Genetische Methoden


    Aktuelle Projekte

    • Engineering von verschiedenen Enzymen: In den Projekten in denen ich beteiligt bin, sind die Firmenpartner in der Regel an einer biokatalytischen Synthese von Vorstufen von Pharmazeutika oder anderen Chemikalien interessiert. Bei der biokatalytischen Synthese werden Enzyme als Biokatalysatoren eingesetzt und ersetzen die klassische organische Synthese. Durch den Einsatz von Biokatalysatoren können Reaktionen einfacher, umweltverträglicher, kosten- und energiesparender durchgeführt werden. Gefährlicher Abfall wird vermieden. Damit Enzyme außerhalb ihres natürlichen Lebensraums eingesetzt werden können, müssen diese oft durch Protein-Engineering modifiziert werden, um sie den nicht-natürlichen Rahmenbedingungen und den anwendungsspezifischen Anforderungen anzupassen.

    • Talente regional Projekt „Unseen – Unsichtbares sichtbar machen“: Im Projekt UNSEEN, UNSichtbarEs sichtbar machEN, beschäftigen sich Schüler/innen mit dem Thema Biotechnologie und der „unsichtbaren“ Welt, die dahinter steckt. Die Kinder und Jugendlichen werden dabei bei altersgerechten und verständlichen „hands-on“ Aktivitäten Einblicke in die unsichtbare Welt der Mikroorganismen und Enzyme und ihre Anwendung in der Forschung und in Produkten des Alltags bekommen. Das Erlebte wird in Form eines Kinderbuchs, einer Zeitung oder Videomaterial verarbeitet und steht so den Schulen auch nach dem Projekt als Anschauungsmaterial zur Verfügung. 
    • Artifizielle Metalloenzyme: Viele Enzyme enthalten natürlicherweise Metallionen, die für die Reaktivität der Enzyme verantwortlich sind. Diese Metallionen kann man austauschen und damit das Reaktionsspektrum der Enzyme erweitern.

     

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    1984-1988: Volksschule in Spittal an der Drau
    1988-1996: Neusprachliches Gymnasium in Spittal an der Drau

    1996-2002: Studium: “Technischen Chemie”, Studienzweig: “Biochemie, Lebensmittel- und Biotechnologie“ an der TU Graz
    08/2000–01/2001: ERASMUS-Stipendium: Universität von Lund in Sweden
               
    01/2003-03/2006: Doktoratsstudium am Zentrum für Nanobiotechnologie (Universität für Bodenkultur, Wien) mit Auslandaufenthalten am Department für Medizinische Biophysik und Physik in Münster in Deutschland

    Berufserfahrung
    04/2006-12/2007: Post Doctoral Fellow am Zentrum für Nanobiotechnologie (Universität für Bodenkultur, Wien)
    01/2008-05/2010: Post Doctoral Fellow am Centre for Biomolecular Sciences (University of St Andrews, Schrödingerstipendium)
    seit 06/2010: Projektmanager und Senior Researcher bei acib GmbH, (c/o TU Graz), Lehrende TU Graz

    Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

     

     

     

     

     

    > Dr. ERNST VITEK, Botaniker, Naturhistorisches Museum Wien.

     

    Das Angebot im Detail

    • 10 Besuche pro Jahr
    • Regionen: flexibel

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • Ersatz der Fahrtkosten

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Botanik (Taxonomie)
    • Floren
    • wissenschaftliche Sammlungen


    Aktuelle Projekte

    • Gundelia: Die Gattung Gundelia gehört zur Familie der Korbblütler und kann von der Türkei bis Afghanistan gefunden werden. Bis vor kurzer Zeit glaubte man, dass es in dieser Gattung nur eine Art gibt. Es sind aber mehr als 15. Diese müssen erfasst, beschrieben und publiziert werden. Dafür werden Forschungsreisen in viele Länder unternommen.


    • Die Flora von Wien: Die Flora von Wien ist aufgrund der Lage der Stadt sehr reichhaltig – mehr als 2400 Arten können gefunden werden. Und jedes Jahr können weitere entdeckt werden, andere fallen dafür wieder aus. Der aktuelle Stand wurde 2003 in einem Buch publiziert, die weiteren Änderungen werden in einer Datenbank aufgezeichnet.


    • Digitale Erfassung des Herbariums des Naturhistorischen Museums: Das Herbarium des NHM umfasst ca. 5,5 Millionen Belege. Diese sollen digital erfasst und über die Website herbarium.univie.ac.at/database/search.php zugänglich gemacht werden. Die Probleme sind schwierige Handschriften, Änderungen bei geographischen Namen und Landesgrenzen usw. 

     

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    • Seit 2011: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Direktor
    • 2004 - 2011: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Interimistischer Leiter
    • Seit 2001: Naturhistorisches Museum, Leiter des Verlages
    • Seit 1996: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Sammlungsleiter Phanerogamen
    • 1993 - 1996: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Kurator der Gefäßpflanzen-Sammlung
    • 1982 - 1993: Universität Wien, Institut für Botanik
    • 1985: Promotion Dr. phil.
    • 1971 - 1985: Studium Botanik, Universität Wien


    Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

    Leider gibt es derzeit keine Links zu den Projekten.

    > Mag. EVELINE WANDL-VOGT, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien. Forschungsbereich: Interdisziplinäre Geisteswissenschaften

     

    Das Angebot im Detail

    • 3 Besuche pro Jahr
    • Regionen: alle Bundesländer

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • in Wien: keine, in allen anderen Bundesländern: Ersatz der Fahrtkosten (Halbpreiskarte für die ÖBB)

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Interdisziplinäre Geisteswissenschaften
    • Forschungsinfrastrukturen
    • Social Innovation
    • Citizen Science
    • Open Science

     

    Aktuelle Projekte

    • exploreAT! exploring austria´s culture through the language glass: Im Projekt exploreAT! gehen wir auf eine Entdeckungsreise. Wir versuchen anhand einer 100 Jahre alten Dialektwörtersammlung der „Datenbank der bairischen Mundarten in Österreich“ die österreichische Kultur zu ergründen und herauszuarbeiten, welche Ähnlichkeiten und Besonderheiten Österreich in Europa auszeichnen. Um dieses Ziel zu erreichen arbeiten wir in einem internationalen Team mit Wissenschaflterinnen und Wissenschaftern aus Irland und Spanien zusammen.
      Methodisch weist das Projekt folgende 3 Schwerpunkte aus: 1) Förderung vernetzten, interdisziplinären Arbeitens durch Nutzung von Semantik Web Technologien; 2) Einsatz von Visualisierungen und Games; 3) Verbindung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Bürgerinnen und Bürgern auf Augenhöhe.                                   
                                
    • APIS. Mapping historical networks: Im Projekt APIS ergründen wir historische Netzwerke wichtiger Persönlichkeiten der österreichischen Geschichte der Habsburgermonarchie, die im Österreichischen Biographischen Lexikon erfasst sind. Wir entwickeln neue Methoden für eine zeitgemäße Biographieforschung im internationalen Kontext und entsprechende Publikationsmöglichkeiten im digitalen Zeitalter.                                   
                                
    • DARIAH-EU. Digital Infrastructures for the Arts and Humanities: DARIAH ist ein so genanntes europäisches Research Infrastructures Consortium, eine Organisation, die sich um die Etablierung Digitaler Geisteswissenschaften und Künste bemüht. Dabei werden sowohl technische, als auch soziale Entwicklungen in Betracht gezogen, die als gesamtes zur Innovationsstärke beitragen. DARIAH agiert auf internationaler und europäischer Ebene. Somit soll sichergestellt werden, dass Entwicklungen in teuren oder risikoaffinen Bereichen nicht mehrfach finanziert und immer von einer breiteren Forschungsmasse getragen werden. Einmal Entwickeltes und Finanziertes wird über DARIAH einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, was zur Innovationsfreude in Europa beitragen soll. DARIAH trägt zur Entwicklung einer kollaborativen, internationalen Wissenschaftskultur bei.                           

     

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    1991-1998 Studentische Hilfskraft bei der ÖAW. Seit 1998- Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der ÖAW

     

    Universitäre Ausbildung in Germanistik, Geographie, Informatik für Lehramtskandidat/innen, Theaterwissenschaften, Pädagogik, Social Innovation (lfd.)

     

    Internationale Fortbildung in Lexikographie, Data Archiving, Design Thinking,
    Research Managerin in europäischen Projekten / Ogranisationen und Expertin in diversen nationalen und internationalen Gremien


    Mehrfach Lektorin bei der Kinderuni Wien, Schlaufuchsakademie Wels, u.ä.
    Zusammenarbeit mit allen Bereichen der Gesellschaft (Politik, Wirtschaft, Bürger.in, Wissenschaft)

     

    Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

     

     

    > DI Dr. ANDREAS ZITEK, MSc, Aquatischer Ökogeochemiker und Fischökologe, Universität für Bodenkultur Wien

     

    Das Angebot im Detail

    • 1 Besuch pro Jahr
    • Regionen: Im Rahmen des neu entwickelten BOKU Science TVs sind auch virtuelle Termine möglich, das heißt es gibt grundsätzlich keine Einschränkung bezüglich des Bundeslandes.

     

    Anfallende Kosten für die Schulen

    • Keine

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Fischwanderung in Fließgewässern mittels innovativer Methoden
    • Herkunftsbestimmung von Fischen aus der Aquakultur anhand von Elementen und Isotopen in Gehörsteinen
    • Massenspektrometrie
    • Qualitatives Systemverständnis
    • Wissenschaftliches Verständnis und Schreiben für AnfängerInnen

    Aktuelle Projekte

    • CSI: TRACE your FOOD! Herkunftsbestimmung von Nahrungsmitteln aus regionaler Produktion in Österreich anhand des Multielement- und Isotopenfingerabdrucks: Im Rahmen des Projektes forschen Schüler/innnen aus 10 Schulen aus allen Bundesländern in Österreich und einer Schule aus Ungarn an den Möglichkeiten, heimische Lebensmittel anhand des Element- und Isotopenfingerabdruckes zu identifizieren.

     

    • EU FP7 Projekt: Integrierte Prozess-und Steuerungssysteme für nachhaltige Waldbewirtschaftung im Seilgelände: Im Rahmen des Projektes wird von der Universität für Bodenkultur die sogenannte hyperspektrale Bildgebung im nahen Infrarot dazu verwendet, Holzdefizite zu identifizieren. Hyperspektrale Bildgebung ist die Kombination von Bildgebung und Spektroskopie.

      Die spektroskopische Analyse umfasst das gesamte Lichtspektrum von sichtbarem bis zum Infrarot mit der Lichtintensität als eine Funktion der Wellenlänge. Mittels HSI können hunderte spektroskopische Banden in jedem Pixel eines Bildes gesammelt werden. Verschiedene chemische Verbindungen werden durch spezifische Reflexionen und Absorptionen spektroskopische Signaturen charakterisiert.

      Dadurch kann anhand der Analyse der gewonnenen Spektren die Qualität unterschiedlicher Stoffe, wie Holz, Lebensmittel etc. untersucht und bewertet werden.

     

    • Sparkling Science: Traisen.WieWasWarum? - Identifizierung und Wahrnehmung von Funktionen in Flusslandschaften und das Verstehen einzugsgebietsbezogener Prozesse am Beispiel der Traisen (Traisen.w3): Ein wichtiges Ziel des Traisen-W3-Projektes, für das ich zuständig bin, ist die Förderung des Systemverständnisses bei Jugendlichen durch die Anwendung unterschiedlicher Kommunikations- und Bildungsmethoden u.a. mittels der Software „DynaLearn“. Die DynaLearn-Software, die im Rahmen eines EU-Projektes entwickelt wurde, unterstützt auf einzigartige Weise qualitative Modellbildung und Simulation und fördert nachgewiesenermaßen das Systemverständnis von Schüler/innen.

     

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    • 2015 -2004: Lehrauftrag "Multiscale modelling of aquatic ecosystems"
    • 2015 -2009: Postdoc, Projektleiter und wissenschaftlicher Angestellter an der Abteilung für Analytische Chemie und am Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der BOKU Wien
    • 2013: Zertifizierung als Trainer für wissenschaftliches und berufliches Schreiben
    • 2011 -2011: Wissenschaftlicher Aufenthalt am Woods Hole Oceanographic Insitute (WHOI), Fish Ecology Lab in Amerika (3 Monate)
    • 2008 -2015: Tätigkeit als selbständiger Wissenschafter (http://www.ecoscience.at)
    • 2007 -2008: Lehrauftrag "Allgemeine Hydrobiologie"
    • 2006 -2008: Master of Science (Geographical Information Science & Systems) - MSc (GIS) und European Master in GIScience, Fernstudium an der Paris-Lodron Universität Salzburg,
    • 1999 -2006: Dissertation "Wanderprozesse bei Flussfischen: Erfassung, Muster flussabwärtsgerichteter Wanderungen und Restauration"
    • 1999 -2008: Forschungsassistent IHG-BOKU, Wien
    • 1995 -1999: Freelancer und technischer Assistent am Insitut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der Universität für Bodenkultur Wien (IHG-BOKU)
    • 1989 -1999: Diplomingenieur für Landschaftsplanung und Landschaftspflege

    Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen