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Botschafter/innen

Forscher/innen erzählen aus der Praxis

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Die Young Science-Botschafter/innen besuchen Schulen und bieten Schüler/innen spannende Einblicke in die Welt der Forschung!

 

Hier finden Sie alle teilnehmenden Forscher/innen, die in der Steiermark Schulen besuchen, sowie Informationen über die jeweiligen Forschungsgebiete, die wissenschaftlichen Werdegänge und die aktuellen Forschungsprojekte:

 

> RUTH ANDERWALD, Künstlerische Forscherin/ Artistic Researcher, Akademie der Bildenden Künste Wien.

 

Das Angebot im Detail

  • 3 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark
  • Individuelle Terminvereinbarung, bei Interesse melden Sie sich unter youngscience@oead.at
  • Besuche gemeinsam mit Leonhard Grond

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • In Wien: keine
  • In Niederösterreich, Burgenland, Steiermark: Ersatz der Fahrtkosten

 

Forschungsschwerpunkte

  • Der Taumel–Eine Ressource


Aktuelle Projekte

  • Dizziness-A Resource: Seit März 2014 arbeiten Ruth Anderwald und Leonhard Grond an Dizziness-A Resource, ein Artistic-Research Projekt, bei dem das Künstlerduo an der Akademie der Bildenden Künste Wien gemeinsam mit einem multidisziplinären Team das kreative Potential des Taumels hinsichtlich künstlerischer, kunsthistorischer, philosophischer und naturwissenschaftlicher Gesichtspunkte untersucht.

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Ruth Anderwald + Leonhard Grond arbeiten seit 1999 in den Bereichen Fotografie, Experimental Film und Installation.

Seit 2012 kuratieren die Künstler die monatliche Filmreihe HASENHERZ im Kulturzentrum bei den Minoriten, an der Whitechapel Gallery, London (2013) und der Kunsthalle Wien (2012). In Anlehnung an den Schönberg’schen Verein für musikalische Privataufführung wird der Grundsatz, Kunst verstehen zu wollen, auf das Medium Experimentalfilm und -video erweitert.

2007 erscheint ihr Künstlerbuch NOTIZEN ZU EINER KÜSTE, welches die erste Anthologie hebräischer Gegenwartslyrik in deutscher Sprache und ihre gleichnamige Fotoserie vereint.


Ihre Arbeiten wurden u.a. in der Whitechapel Gallery, London, Ecole cantonale d'art de Lausanne, im CCA - Center for Contemporary Art, Tel Aviv, im Himalayas Art Museum (früheres Zendai MoMA), Shanghai, im Centre Pompidou, Paris und in der Tate Modern, London gezeigt.

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

 

 

 

> Mag. DIETER BACHER, Historiker, Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgen-Forschung, Graz. Forschungsbereich: Zeitgeschichte

 

Das Angebot im Detail

  • 6 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Steiermark

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Ersatz der Fahrtkosten

 

Forschungsschwerpunkte

    • Besatzungszeit in Österreich 1939-1945
    • Kriegsgefangenschaft im Zweiten Weltkrieg
    • Zwangsarbeit 1939-1945
    • Geheim- und Nachrichtendienste in Österreich während des Kalten Krieges
    • Arisierungen und Enteignungen in Österreich 1938-1945


    Aktuelle Projekte

    • Leben in und nach der Zwangsarbeit: Nach Abschluss des ersten Forschungsprojektes zu den Akten des „Österreichischen Versöhnungsfonds“ (ÖVF) Mitte 2013 verfolgt dieses, vom Zukunftsfonds der Republik Österreich unterstützte Folgeprojekt „Leben in und nach der Zwangsarbeit“ seit Juli 2013 die Forschungen zu ausländischen Zwangsarbeitern in Österreich während des Zweiten Weltkrieges weiter. Es setzt die Auswertung des Aktenbestandes des ÖVF nach denselben Zielsetzungen fort, die auch das erste Projekt verfolgte: Anhand der im ÖVF dokumentierten Schicksale Einblick zu geben in die Biografien in Österreich eingesetzter ziviler Zwangsarbeiter, sowohl ihren Arbeitseinsatz während des Zweiten Weltkrieges betreffend als auch über ihr Schicksal über das Kriegende 1945 hinaus.

      Die Forschungen des Projektes werden sich in erster Linie auf die aus Polen stammenden zivilen Zwangsarbeiter konzentrieren. Aus diesem Grund fließen auch die Materialien zu den Anträgen, die von ehemals auf dem Gebiet des heutigen Österreich eingesetzten, polnischen Zwangsarbeitern zwischen 2001 und 2005 an die „Stiftung Polnisch-Deutsche Aussöhnung“ („Fundacja Polsko-Niemieckie Pojednanie“, FPNP) in Warschau gestellt wurden, als wichtige Quellengrundlage in das Projekt mit ein.

    • Die Rolle der tschechoslowakischen Nachrichtendienste in Österreich 1945-1989: Dieses Projekt widmet sich der Identifizierung, Sichtung und Digitalisierung der österreich-relevanten Akten in den Archiven des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes der Tschechoslowakei in Prag und Bratislava sowie der Grenztruppen in Brno/Kanice. Die tschechoslowakischen Nachrichtendienste waren gemäß westlicher Einschätzungen die aktivsten osteuropäischen Dienste in Österreich. Ergänzend werden britische, amerikanische und österreichische Quellen zu den Aktivitäten ausländischer Nachrichtendienste in Österreich während des Kalten Krieges ausgewertet.

      Zentrale österreichische Drehscheibe zur Erforschung der Tätigkeit der tschechoslowakischen Geheimdienste in Österreich während des Kalten Krieges ist die Außenstelle des Instituts in Raabs/Thaya. Mit der Unterstützung der tschechischen Kolleginnen und Kollegen konnten bereits tausende Seiten Aktenmaterial gesichtet und teilweise ausgewertet werden.
      Die Recherchen und Auswertung der Quellen erfolgt v. a. nach folgenden Schwerpunkten: die in Österreich zwischen 1945 und 1989 aktiven tschechoslowakischen Geheimdienststrukturen, die strategischen und operativen Ziele sowie Felder der geheimdienstlichen Operationen, österreichische Informanten und Mitarbeiter, der „Eiserne Vorhang“ als tödliche Barriere zwischen beiden Staaten, Auswahl und Rekrutierung von Geheimdienst-Mitarbeitern und Zuträger, Agenten, Spione.

      Im Rahmen des Projektes wurden neben den Forschungen bereits mehrere projektinterne Workshops sowie Konferenzen zum Thema „Die Rolle und Operationen der tschechoslowakischen Geheimdienste in Österreich 1945-1989“ organisiert und durchgeführt.
      Erste Ergebnisse des Projektes wurden 2013 in der Publikation "HALT! Tragödien am Eisernen Vorhang. Die Verschlussakten" der Öffentlichkeit vorgestellt.

     

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    Dieter Bacher, Mag. phil, geb. 1981 in Leoben, Österreich, Studium der Geschichte (mit Schwerpunkt Ost- und Südosteuropa) und Slawistik (Russistik) an der Universität Graz von 2000 bis 2005. Zur Zeit Dissertationsprojekt zu ausländischen Nachrichtendiensten in Österreich während des frühen Kalten Krieges. Seit 2005 Mitglied des „Austrian Center for Intelligence, Propaganda and Security Studies“ (ACIPSS) in Graz, seit November 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung in Graz, seit 2013 Mitglied der „Baltic Intelligence Studies and Security Association“ (BISSA) der Syddansk Universitet in Odense. Forschungsschwerpunkte: Flüchtlinge im Österreich der Besatzungszeit 1945-1955, Aktivitäten ausländischer Nachrichtendienste in Österreich im frühen Kalten Krieg, Zwangsarbeit in Österreich 1939-1945, Österreichische Kriegsgefangene in der ehemaligen Sowjetunion.

     

    Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

       

       

       

    > Univ.-Prof. Mag. Dr. DANIELA G. CAMHY, Philosophin, Karl-Franzens-Universität Graz und Österreichische Gesellschaft für Kinderphilosophie, Graz. Forschungsbereich: Philosophie

     

    Das Angebot im Detail

    • 6 Besuche pro Jahr
    • Regionen: alle Bundesländer

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • Ersatz der Fahrtkosten

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Sprachphilosophie
    • Linguistik
    • Ethik
    • Praktische Philosophie
    • Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen
    • Philosophiedidaktik
    • Politische Bildung
    • Menschenrechte
    • Demokratieverständnis
    • etc.


    Aktuelle Projekte

    • Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen: Der Ausgangspunkt des Philosophierens mit Kindern und Jugendlichen ist das Staunen und Wundern. Neugier und Wissbegierde führen zu einer forschenden Auseinandersetzung mit verschiedensten Phänomenen und Fragen.

      Gemeinsam zu „forschen“ und nach Antworten zu suchen, das ist der philosophische Ansatz wie Heranwachsende das Begründen lernen, Zusammenhänge erkennen, logisches und hypothetisches Denken üben, folgerichtige Schlüsse ziehen, Analogien bilden, Kriterien entwickeln und definieren lernen.

      Sokratisch gemeinsames Entdecken, Forschen, Denken und „Verstehen lernen“, stehen im Mittelpunkt. Dies bedeutet, bereits Kinder in wissenschaftliche Reflexionen, Diskussionen und in eine ganz besondere Art des Dialogs einzubeziehen, um ihren Wissendurst, ihr Denken, ihre Sprachkompetenzen durch das philosophische Fragen und Forschen zu fördern und ihre Lernfähigkeit nachhaltig zu verbessern.

    • PEACE- Philosophical Enquiry Advancing Cosmopolitan Engagement: Der Schwerpunkt des PEACE Projekts liegt vor allem in der Entwicklung, Erprobung und Bewertung eines neuen Curriculums (philosophische Kinder- und Jugendbücher sowie dazu gehörige Handbücher für Lehrende), das kosmopolitisches Engagement sowie den interkulturellen Dialog ins Zentrum des Interesses stellt.

      PEACE leistet mit diesem Curriculum einen Beitrag zur pädagogischen Praxis, in dem Lehrende bei ihrer speziellen beruflichen Entwicklung unterstützt werden und neue Lehrmethoden und Materialien kennenlernen, mit dem Ziel alle Kinder und Jugendliche in ihrer Denk- und Persönlichkeitsentwicklung besser zu fördern.

      Das Curriculum wird Ende 2015 auf Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Hebräisch und Arabisch veröffentlicht.

      ProjektpartnerInnen: University of Naples Federico II – Department of Humanities (Neapel/ Italien), Asociación Centro de Filosofía para Niños (Madrid/ Spanien), Israeli Center for Philosophy in Education-Philosophy for Life (Jerusalem/ Israel) und Österreichische Gesellschaft für Kinderphilosophie (Graz/ Österreich)

     

    • SUSTAINICUM – Nachhaltigkeit philosophisch hinterfragt: SUSTAINICUM ist ein Kooperationsprojekt der Universität für Bodenkultur Wien, der Karl-Franzens-Universität und der Technischen Universität Graz. Es zielt darauf ab, Themen der Nachhaltigkeit aus der Sicht verschiedener Fachgebiete in die universitäre Lehre einzubringen. Die Hauptaufgabe besteht darin, einen offenen Pool an Inhalten und Materialien zur Erlebbarmachung von Begriffen, Prozessen und Zusammenhängen mit Nachhaltigkeitsbezug aufzubauen.

      Die Themenbereiche sind Klima, Energie, Ressourcen, Wachstum, Resilienz und Risiko, sowie andere Aspekte wie Bildung und lebenslanges Lernen, nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, Gesundheit und Lebensqualität, Menschenrechte, Mobilität und viele mehr.

      Diese Konzepte mit Nachhaltigkeitsbezug können in Form von kleinen Experimenten, Real- oder Computerspielen, Simulationen, kreativen oder systemischen Techniken – mit pädagogisch-didaktischen Methoden angereichert – im Unterricht eingesetzt werden. 

     

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    Studium der Philosophie, Psychologie, Pädagogik und Germanistik, Internationales Projektmanagement u.a. Sponsion, Promotion Dissertation „Karl Bühlers Sprachtheorie“, Ehrendoktorat der Montclair State University, USA. Associate Professor am „Research Center for Language and Semiotic Studies“ an der Indiana State University in Bloomington sowie Praktikum und Studien an der „Speech and Hearing Clinic“ an der Indiana State University, USA. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut medizinische Psychologie, Hochschulassistentin am Institut für Erziehungswissenschaften und Lehrende an der Karl-Franzens-Universität Graz, der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, an der Universität Hamburg, am Trinity College Dublin, an der Universität Padua und an der Aegean University auf Rhodos. Erstes Forschungsprojekt und erste Schulversuche auf dem Gebiet der Kinderphilosophie in Europa.

    Organisation und Durchführung von Forschungsprojekten und 28 EU-Projekten mit Partnerinnen und Partnern aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Israel, Italien, Lettland, Litauen, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Schottland, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Türkei, Ungarn und Zypern.


    Vortragstätigkeiten an Universitäten in Australien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kroatien, Liechtenstein, Litauen, Mexiko, Niederlande, S-Korea, Schweiz, Slowenien, Spanien, UK, Ungarn und USA.

     

    Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

     

    und alle einzelnen Bausteine, z. B.:

     

     

     

     

    > LEONHARD GROND, Künstlerischer Forscher/ Artistic Researcher, Akademie der Bildenden Künste Wien.

     

    Das Angebot im Detail

    • 3 Besuche pro Jahr
    • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark
    • Individuelle Terminvereinbarung, bei Interesse melden Sie sich unter youngscience@oead.at
    • Besuche gemeinsam mit Ruth Anderwald

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • In Wien: keine
    • In Niederösterreich, Burgenland, Steiermark: Ersatz der Fahrtkosten

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Der Taumel–Eine Ressource


    Aktuelle Projekte

    • Dizziness-A Resource: Seit März 2014 arbeiten Ruth Anderwald und Leonhard Grond an Dizziness-A Resource, ein Artistic-Research Projekt, bei dem das Künstlerduo an der Akademie der Bildenden Künste Wien gemeinsam mit einem multidisziplinären Team das kreative Potential des Taumels hinsichtlich künstlerischer, kunsthistorischer, philosophischer und naturwissenschaftlicher Gesichtspunkte untersucht.

     

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    Ruth Anderwald + Leonhard Grond arbeiten seit 1999 in den Bereichen Fotografie, Experimental Film und Installation.

    Seit 2012 kuratieren die Künstler die monatliche Filmreihe HASENHERZ im Kulturzentrum bei den Minoriten, an der Whitechapel Gallery, London (2013) und der Kunsthalle Wien (2012). In Anlehnung an den Schönberg’schen Verein für musikalische Privataufführung wird der Grundsatz, Kunst verstehen zu wollen, auf das Medium Experimentalfilm und -video erweitert.

    2007 erscheint ihr Künstlerbuch NOTIZEN ZU EINER KÜSTE, welches die erste Anthologie hebräischer Gegenwartslyrik in deutscher Sprache und ihre gleichnamige Fotoserie vereint.


    Ihre Arbeiten wurden u.a. in der Whitechapel Gallery, London, Ecole cantonale d'art de Lausanne, im CCA - Center for Contemporary Art, Tel Aviv, im Himalayas Art Museum (früheres Zendai MoMA), Shanghai, im Centre Pompidou, Paris und in der Tate Modern, London gezeigt.

    Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

     

     

     

    > Prof. Dr. WOLFGANG KERN, Chemiker, Montanuniversität Leoben.

     

    Das Angebot im Detail

    • 2 Besuche pro Jahr
    • Regionen: Steiermark, Oberösterreich

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • Keine

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Chemie der Kunststoffe
    • Photochemie an Polymeren
    • Reaktionen an Oberflächen und Grenzflächen


    Aktuelle Projekte

    • Photochemie an Polymeren
    • Oberflächenfunktionalisierung von Kunststoffen
    • Molekulare Charakterisierung von Kunststoffen

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang


    1974 - 1982    Gymnasium in Linz
    1982 - 1989    Studium der Chemie, Universität Graz
    1989    Graduation “Mag. rer. nat.”
    1989 - 1992    Dissertation an der Technischen Univ. Graz (TU Graz)
    1992    Promotion zum Dr. techn.
    1991 - 1998    Universitätsassistent an der TU Graz, Institut für Organisch-Chemische     Technologie
    1998    Habilitation (venia legendi) an der TU Graz
    1998    Ernennung zum Ao. Universitätsprofessor an der TU Graz
    1999 - 2006    Projektleiter im „Spezialforschungsbereich (SFB) ,Elektroactive Materials“
    2002 - laufend    Projektleiter und Key Resarcher am Polymer Competence Center Leoben     (PCCL)
    2003    Aufenthalt an der Universität Sheffield (UK) als Visiting Scientist
    2006 - 2012    Projektleiter im National Research Network (NFN) “Interface Controlled and     Functionalized Organic Films“
    2007    Berufung auf eine Professor an der Montanuniversität Leoben (MUL); Lehrstuhl     für „Synthese von Spezial- und Funktionspolymeren” am Institut für Chemie der     Kunststoffe
    2008    Ernennung zum Leiter des Lehrstuhles für “Chemie der Kunststoffe” an der     MUL
    2008 - 2011    Wissenschaftlicher Leiter des PCCL
    2011 - laufend    Wissenschaftlicher Geschäftsführer (CSO) des PCCL

    Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

     

     

     

    > assoz.Prof. Dr. THOMAS LUCYSHYN, Kunststofftechniker, Montanuniversität Leoben. Forschungsbereich: Kunststoffverarbeitung

     

    Das Angebot im Detail

    • 2 Besuche pro Jahr
    • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland, Oberösterreich, Steiermark, Salzburg, Kärnten

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • Keine

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Kunststoffverarbeitung
    • Spritzgießen
    • Compoundieren

    Aktuelle Projekte

    • Mikrostrukturierte spritzgegossene Bauteile: Mikrostrukturierte Oberflächen auf spritzgegossenen Kunststoff-Bauteilen tragen zu einer erhöhten Funktionalität der Bauteile bei. Die Bedeutung solcher funktionaler Bauteile hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Bauteiloberfläche stellt für diese Bauteile eine essentielle Komponente für deren Funktionalität dar, um beispielsweise komplexe medizinische oder bio-analytische Analysen auf kleinem Raum zu realisieren (z. B. „Lab-on-a-Chip“ oder „Micro-Total-Analytical-Systems“). Andere Anwendungsbeispiele sind Selbstreinigungseffekte (Lotus-Effekt) oder Antireflektion.
      Um erfolgreich Kunststoffteile mit mikrostrukturierten Oberflächen im Spritzgießprozess herstellen zu können, müssen einige Aspekte wie das Füllverhalten von Mikro-Kanälen sowie das Entformungsverhalten berücksichtigt werden. Darüber hinaus sind die meisten strukturierten Teile flach, was auf den Strukturierungsprozess der Formeinsätze zurückzuführen ist, der für die Halbleiterindustrie entwickelt wurde, wobei es einen großen Vorteil bringen würde, wenn Mikrostrukturen auch auf gekrümmten Spritzgießteilen hergestellt werden könnten.
      In diesem Forschungsbereich werden daher die folgenden Aspekte behandelt und weiterentwickelt: Füll- und Entformungsverhalten von Mikrostrukturen sowie mikro-strukturierte gekrümmte Oberflächen auf Spritzgussteilen.

    • PolySlag – Metallschlackepartikel als Füllstoff für thermoplastische Polymere: Thermoplastische Polymere werden oft mit Füllstoffen versehen, um einerseits gezielt die Materialeigenschaften des Kunststoffs zu verbessern und andererseits Kosten zu reduzieren. Dabei kommen vorwiegend mineralische Füllstoffe wie z.B. Talkum oder Kreide zum Einsatz. Im Projekt PolySlag wird erstmals untersucht, wie sich metallische Schlackepartikel, als Nebenprodukt des Hochofenprozesses, als Füllstoff für Kunststoffe eignen. Schlackepulver ist in großen Mengen verfügbar und als Nebenprodukt der Eisen- und Stahlindustrie konkurrenzlos günstig, wodurch ein Kostensenkungspotenzial für gefüllte Kunststoffe mit gleichzeitig verbessertem Eigenschaftsprofil zu erwarten ist. In diesem Projekt wird systematisch untersucht, wie das Pulver in einem sogenannten Compoundierprozess bestmöglich in die Polymermatrix eingebracht werden kann und welche Eigenschaftsverbesserungen damit erzielt werden können.

    • Rec2TecPart - Recycling von technischen Kunststoffen: In den letzten 20 Jahren hat sich im Bereich der Wiederverwertung von Kunststoffen durch die Anwendung von Rezyklaten bei der Herstellung „einfacher Produkte“ viel Positives entwickelt. Letzten Endes handelt es sich aber meist um ein sogenanntes „Downcycling“ der Kunststoffe. Eine Folge daraus ist, dass bisher Rezyklate kaum in hochwertigen Funktionsbauteilen zur Anwendung kommen. Technisch ist ein „Upcycling“ zu hochwertigen Rezyklatcompounds nach dem heutigen Stand der Technik möglich, es mangelt aber sehr oft an der gleichmäßigen Qualität. Die wirtschaftliche Folgerung daraus ist, dass die erzielbaren Preise für wiederverwertete Kunststoffe signifikant unter denen von Neuwaren liegen, weswegen ein Großteil der Kunststoffabfälle bisher thermisch verwertet wird. Ziel dieses Projektes ist es daher, das Upgrading des Kunststoffabfalls durch gezielte Compoundierung auf das Niveau von Neuware voranzutreiben und in Folge eine gleich bleibende Qualität gewährleisten zu können. Spezialisierte klein- und mittelständische Compoundeure sind dann in der Lage, mit dieser neuartigen Werkstoffgeneration Neuware technisch und wirtschaftlich zu ersetzen und für Funktionsbauteile maßzuschneidern. Dies trägt wesentlich dazu bei, die Ressourceneffizienz zu erhöhen und CO2-Emissionen deutlich zu verringern.

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    • 1993: Matura am Neusprachlichen Gymnasium Tamsweg
    • 1993 – 1999    Studium Kunststofftechnik an der Montanuniversität Leoben, Abschluss mit Dipl.-Ing.
    • Seit 2000: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung der Montanuniversität Leoben
    • 2009: Promotion zum Dr. mont.
    • Seit 2010: Assistenzprofessor und Leiter der Arbeitsgruppe Spritzgießtechnologie am Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung
    • Okt. 2014 – März 2015: Auslandsaufenthalt am Polymer Technology College in Slovenj Gradec ( Slowenien)
    • Seit 2015: zusätzlich Leiter der Arbeitsgruppe Compoundieren am Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung
    • 2016 Habilitation zum assoziierten Professor (assoz.Prof.) für Kunststoffverarbeitung am gleichnamigen Lehrstuhl der Montanuniversität Leoben
    Prof. Dr. ANDREAS MAURER, Universität Innsbruck, Institut für Politikwissenschaft. Forschungsbereich: Politikwissenschaft und Europäische Integration

     

    Das Angebot im Detail

    • Besuche pro Jahr: Keine Beschränkung (mind. fünf Monate im Voraus anfragen
    • Regionen: alle Bundesländer
    • Fixe Termine für Innsbruck und Umgebung: Mittwochs zwischen 11.00 und 15.00 Uhr (nach Vereinbarung)

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • Keine

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Europäische Integration
    • Handelspolitik der Europäischen Union
    • Demokratie und Parlamentarismus in der EU
    • Europäische Parteien


    Aktuelle Projekte

    • MILDIPA – Mehrebenenparlamentarismus in der EU: Dieses Projekt untersucht, unter welchen Voraussetzungen Parlamente im EU-System ihre Funktionen wahrnehmen können und effektiv wahrnehmen. Wann also wird das Europäische Parlament als Kontrollorgan gegenüber der EU-Kommission aktiv? Wann beteiligen sich nationale Parlamente an den Verhandlungen über internationale Verträge der EU? Weil die Wahrnehmung unterschiedlicher Parlamentsfunktionen (Gesetzgebung, Kontrolle, Interessenartikulation, Repräsentation, Wahl etc.) durch Parlamente auf verschiedenen Ebenen (EU, national, regional) zu Überschneidungen führt, stellen wir schließlich auch die Frage, wie derartige Funktionsüberschneidungen konstruktiv, obstruktiv oder destruktiv gelöst werden.

    • GOVMOTALP – Politische Steuerung der Verkehrspolitik im Alpenraum: Bei GOVMOTALP untersuchen wir, welche Möglichkeiten der politischen Gestaltung des Verkehrs im Alpenraum genutzt werden, um grenzüberschreitende Probleme effektiv, effizient, demokratisch und transparent zu lösen. Gegenstand unserer Analyse sind erstens der gesamte, in den vergangenen 60 Jahren entstandene, verkehrspolitische Rechtsbestand der EU, zweitens die zwischen den Alpenanrainerstaaten geschlossenen Verkehrs- und Transitabkommen, und drittens verkehrspolitische Projekte, an denen Teilnehmer aus mind. zwei Staaten beteiligt sind. Neben der systematischen Erhebung aller verkehrspolitischen Maßnahmen untersuchen wir vor allem, auf welche Weise Regierungen, Parlamente, Gemeinderäte, Verwaltungen und Nichtregierungsorganisationen an der Gestaltung und Umsetzung der Maßnahmen beteiligt sind.

     

     

    • EUTRAP – Europäische Handelspolitik: Im EUTRAP-Projekt untersuchen wir verschiedene Aspekte der europäischen Handelspolitik. Zwar handelt es sich hierbei um eines der ältesten Felder europäischer Zusammenarbeit. Gleichwohl deuten aber die seit 2010 zu beobachtenden Auseinandersetzungen über Abkommen wie CETA, TTIP, ACTA, SWIFT, TISA oder JEFTA darauf hin, dass der massive Machtausbau des Europäischen Parlaments unter anderem auch dazu führt, dass sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger für Fragen der gerechten, transparenten und demokratischen Handelspolitik interessiert. Massenproteste gegen CETA oder TTIP unterstreichen zudem, dass auch Regierungen und nationale Parlamente keine kohärente, handelspolitische Strategie verfolgen, sondern eher geneigt sind, auf öffentliche Kritik stoßende Abkommen der EU-Kommission anzulasten, um sich ihrer eigenen Verantwortung zu entledigen.
      EUTRAP untersucht einzelne Abkommen, besondere Aspekte europäischer Handelspolitik (Nachhaltigkeit, Menschenrechte, internationale Arbeitsschutznormen, Demokratieförderung etc.) sowie die ständig wiederkehrenden Fragen der Transparenz internationaler Verhandlungen und ihrer demokratischen Legitimation.

     

     

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    Prof. Dr. Andreas Maurer hat – nach seiner Ausbildung zum Landschaftsgärtner - in Frankfurt am Main, Paris, Marseille/Aix-en-Provence, und Gießen Politik- und Rechtswissenschaft, Soziologie und Sozialpsychologie studiert und den verwaltungswissenschaftlichen Studiengang am Europa-Kolleg in Brügge absolviert.
    Andreas Maurer ist seit 2012 Universitätsprofessor für Politikwissenschaft und Inhaber eines Jean Monnet Lehrstuhls für europäische Integrationsforschung an der Universität Innsbruck. Zuvor forschte und lehrte Maurer am Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit (SWP), Berlin, der Universität zu Köln, dem Institut für Europäische Politik, Bonn, der Universität Osnabrück und den drei Berliner Universitäten. Ausserdem arbeitete Maurer über vier Jahre als Gastbeamter im Generalsekretariat des Europäischen Parlaments für dessen Handelsausschuss, als Berater des Europäischen Verfassungskonvents, als Gastwissenschaftler des Planungsstabs von Kommissionspräsident Barroso und als Trainer und Berater des Europäischen Verwaltungsinstituts in Maastricht (EIPA) und der Verwaltungshochschulen der drei baltischen Staaten.
    Andreas Maurer ist Autor von über 300 Büchern und Aufsätzen zu Fragen der Europäischen Integrationspolitik.

     

    Links zu den Projekten

     

     

    > DI URSULA MOLLAY, MA MSc, Raumplanerin, ÖIR GmbH (Österreichisches Institut für Raumplanung), Wien. Forschungsbereich: Raumplanung und Regionalentwicklung

     

    Das Angebot im Detail

    • 5 Besuche pro Jahr
    • Regionen: Wien, wenn öffentlich gut erreichbar: Niederösterreich, Burgenland, Oberösterreich, Steiermark

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • Keine

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Raumplanung und Regionalentwicklung
    • Energiebewusste Stadtentwicklung
    • Smart Cities        


    Aktuelle Projekte

    • Transform+: Im Projekt Transform+ geht es um die Umsetzung von Klimaschutz und Ressourcenschonung in Wien. Als Smart City soll sich Wien künftig mehr denn je durch ein nachhaltiges Energiesystem, intelligente Mobilitätsdienstleistungen und eine effiziente und lebenswerte Stadt- und Gebäudestruktur auszeichnen.
      Dafür sind städtische Lösungen für Energie- und CO2-Einsparungen durch integrierte Energie- und Stadtplanungsansätze notwendig, die im Rahmen von Transform+ erarbeitet werden. Schwerpunkte sind die Planung und Realisierung lokaler, erneuerbarer Energiesysteme, und die Aufbereitung und Vermittlung von relevanten Daten und Informationen.

    • SPRINKLE – Smart City Governance in kleinen und mittleren Städten: Im Projekt SPRINKLE geht es darum, wie kleine und mittlere Städte die Zielsetzung energieeffizienter und ressourcenschonender Entwicklung umsetzen, welche Akteurinnen und Akteure dabei beteiligt sind und welche Maßnahmen konkret gesetzt werden. Außerdem wird untersucht, wie die unterschiedlichen Ebenen (Bund, Land, Gemeinde/Stadt) bei der Umsetzung zusammenarbeiten.

     

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    • 1989-1996: Studium der Raumplanung und Raumordnung an der Technischen Universität Wien
    • 1991-1995: Freie Mitarbeit in verschiedenen Planungsbüros
    • 1995-1998: Freie Mitarbeit am Österreichischen Institut für Raumplanung (ÖIR)
    • 1998-1999: Studienaufenthalt in Tschechien
    • Seit 1999: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ÖIR (ÖIR GmbH seit 1.1.2012), Mitglied des Vorstands (seit 2014)
    • 2007-2009: Masterlehrgang „Internationale Genderforschung und Feministische Politik (mit Schwerpunkt Mittel-/Osteuropa)“, Postgradualer Lehrgang universitären Charakters, Jahrgang 2007/2008, Rosa-Mayreder-College
    • 2008-2010: Masterlehrgang „Renewable Energy in Central and Eastern Europe“, Jahrgang 2008-2010, TU Wien in Kooperation Energiepark Bruck/Leitha
    • 2010: Energieberatung (EBA-Zertifizierung, A-Kurs)

     

    Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

     

     

    > DI (FH) KLAUS PAAR, Institutsleiter, Güssing Energy Technologies GmbH, Burgenland. Forschungsbereich: Physik, Erneuerbare Energien

      

    Das Angebot im Detail

    • 2-4 Besuche pro Jahr
    • Regionen: Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark

     

    Anfallende Kosten für die Schule

    • Keine

     

    Forschungsschwerpunkte

    • Nutzung erneuerbarer Energieträger
    • Entwicklung von innovativen Systemkombinationen
    • Neue Prozesse und Verfahren

    Aktuelle Projekte

    • SunSorber: In diesem Projekt wird eine Adsorptionskältemaschine im kleinen Leistungsbereich (für Einfamilienhäuser und kleine Bürogebäude) entwickelt. Eine Adsorptionskältemaschine produziert kaltes Wasser zur Kühlung von Gebäuden – als  Antriebsenergie wird heißes Wasser (60 – 90 °C) verwendet. Wenn das heiße Wasser aus Sonnenkollektoren stammt, spricht man von „solarem Kühlen“. Die Maschine kann aber auch über andere Energiequellen, wie zum Beispiel Fernwärme betrieben werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kältemaschinen wird dabei deutlich weniger elektrische Energie benötigt. Kühlbedarf besteht meistens dann, wenn die Sonne scheint – und die kann direkt zum Antrieb der Kältemaschine verwendet werden.


    • Cool PV – Kombination aus PV-Hybridkollektoren und Erdreich-Wärmepumpen: Mit Photovoltaikanlagen kann elektrische Energie direkt aus Sonnenlicht gewonnen werden. Eine thermische Solaranlage liefert hingegen Warmwasser aus Sonnenenergie. Eine Kombination aus photovoltaik- und thermischen Kollektor nennt man PV-Hybridkollektor. Damit wird gleichzeitig elektr. Strom und Wärme erzeugt.
      Wärmepumpen nutzen Umweltwärme aus Luft, Wasser oder Erdreich zur Beheizung von Häusern. Das Erdreich dient dabei als Speicher – die von der Wärmepumpe entnommene Energie muss das ganze Jahr über durch Sonne und Regenwasser wieder zugeführt werden.

      Die Kombination von PV-Hybridkollektoren und Wärmepumpenanlagen mit Erdreichkollektoren erhöht die Effizienz beider Systeme: Die PV-Module werden gekühlt und bringen dadurch mehr Leistung, in den Erdreichkollektor wird zusätzliche Energie eingespeichert wodurch auch die Wärmepumpe effizienter betrieben werden kann.


    • Winddiesel: Dieses Projekt ist der erste Schritt, um überschüssigen Strom aus Windkraftwerken in Diesel umzuwandeln. Bei starkem Windaufkommen kann es zu Stromüberschüssen kommen, die zu Problemen mit den elektrischen Energienetzen führen. Eine Möglichkeit zur Verminderung dieses Problems ist, damit einen leicht speicherbaren Energieträger, wie beispielsweise Diesel herzustellen. Der erste Schritt dabei ist, mit Überschussstrom (mit Hilfe von Elektrolyse)  Wasserstoff zu erzeugen.

      Im zweiten Schritt wird eine thermische Biomassevergasungsanlage benötigt, die aus Holz ein Synthesegas erzeugt. Das Synthesegas kann mit Hilfe von Fischer Tropsch Synthese zu Diesel weiterverarbeitet werden. Durch geschickte Kombination der beiden Anlagen kann der Wasserstoff aus Windstrom in die Fischer Tropsch Synthese eingebunden, und damit die Dieselausbeute erhöht werden.

     

    Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      • Seit 2012: Güssing Energy Technologies GmbH: Institutsleitung, Projekte im Bereich Energieoptimierung für Industriebetriebe und Kommunen, EDV-Administration
      • 2007-2012: Güssing Energy Technologies GmbH: Forschung und Entwicklung im Bereich erneuerbarer Energietechnologien, Projekte im Bereich Energieoptimierung für Industriebetriebe und Kommunen
      • Güssing GmbH: Forschung und Entwicklung im Bereich erneuerbarer Energietechnologien
      • 2003 -2007: Europäisches Zentrum für erneuerbare Energie
      • Seit 2002: Doktoratsstudium für Absolventen von Fachhochschulstudiengängen an der TU Graz
      • 1998 -2002: Fachhochschulstudiengang Pinkafeld: Gebäudetechnik Diplomarbeit: Messung und Analyse der Schallemissionen von UNO DUCT Düsenluftauslässen

       

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

      > Prof. MMAG. Dr. REGINA POLAK, Praktische Theologin, Universität Wien. Forschungsbereich: Praktische Theologie, spirituelle Theologie

       

      Das Angebot im Detail

      • 4-5 Besuche pro Jahr
      • Regionen: alle Bundesländer, bei Besuchen in Schulen außerhalb von Wien ersuche ich um vorige Absprache bezüglich Kooperation.

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Ersatz der Fahrtkosten

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Migration und Religion
      • (Zeitgenössische) Spiritualität
      • Religion in der modernen Gesellschaft/in Europa
      • Kirche und religiöser Wandel
      • Jugend und Religion


      Aktuelle Projekte

      • Convivenz: Zusammenleben in Verschiedenheit: Wie können wir in der Migrationsgesellschaft Europa religiös und sozial friedlich und gerecht zusammenleben? Überlegungen zum Zusammenleben in Verschiedenheit und Gerechtigkeit und der Beitrag, den die monotheistischen Religionen dazu erbringen können. Was hindert (z.B. Fremdenhass), was fördert (z.B. Partizipation).
      • Kirche und Judentum HEUTE: Werdet gleichzeitig! Was können Christen von Juden lernen und worin bestehen die heutigen Herausforderungen im interreligiösen Dialog und im Zusammenleben?
      • Religiöser Wandel und Wertewandel in Europa: Sozialwissenschaftliche Darstellungen der religiösen und Wertelandschaft in Europa, inkl. neue Spiritualitäten, und was das für Kirche und Glauben bedeutet.

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      Ich bin eine Quereinsteigerin und ein Beispiel dafür, dass man auch auf queren Wegen zur Wissenschaft kommen kann. Ich habe meine Universitätskarriere erst mit 30 begonnen – nach einem abgebrochenem Theologiestudium, einer atheistischen „Phase“ und einem Philosophiestudium. Dann aber mit vollem Elan und in kurzer Zeit. Diplomarbeit über Friedrich Nietzsche. Dissertation über die Wiederkehr der Religion. Masterarbeit über die Unterscheidung der Geister. Geboren 1967. Wienerin mit Migrationshintergrund, 4. Generation. Tschechische Urgroßeltern. Ein Sohn Elias. Ich kombiniere verschiedene Wissenschaften, um Theologie zu betreiben.

       

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

       

       

      > Dr.KATHARINA RESCH-FAUSTER, Montanuniversität, Leoben. Forschungsbereich: Green Engineering in Polymers

       

      Das Angebot im Detail

      • 3 Besuche pro Jahr
      • Regionen: Steiermark (Murtal, Leoben, Süd-Ost bzw. Süd.-West Steiermark), Wien

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      Biopolymere und polymere Funktionswerkstoffe für Anwendungen in

      • Solartechnik
      • Windenergie
      • Wärmetechnik
      • Nachhaltigkeit (Minimierung Toxizität und Schonung von Ressourcen)


      Aktuelle Projekte

      • Green2Green – Green Composites for Green Technologies: Das Projekt verfolgt im Sinne einer Biobased Industry den innovativen Lösungsansatz, Komponenten von Green Energy-Kleinwindkraftanlagen (KWKA) konsequenterweise aus Green Composites herzustellen (Green2Green). Als Rohstoffbasis dient Nutzhanf, dessen Öl und Fasern zu hanffaserverstärkten, hanfölbasierten Polymeren verarbeitet werden, um daraus KWKA-Strukturbauteile zu entwickeln. Die Wertschöpfungskette beginnend beim regionalen Hanfanbau, der Compositeentwicklung bis hin zur Anwendung in einem Green Composite-Strukturbauteil, verbleibt komplett in Österreich.

      • Poly2Facade – Innovative thermisch selbst regulierende Solarfassaden durch den Einsatz funktionaler Polymere: Das gegenständliche Projekt zielt auf die Erarbeitung eines effizienten Konzepts und dessen Umsetzung in Form einer Anwendungsdemonstration zur Begrenzung der in Gebäuderäumlichkeiten durch fassadenintegrierte solar-thermische Kollektoren im Stagnationsfall entstehenden hohen Temperaturen mit Hilfe von funktionalen Polymeren ab. Die angestrebte Lösung umfasst einerseits die autonome Steuerung des solaren Eintrags in den Fassadenkollektor mit der Temperatur durch die Entwicklung architektonisch ansprechender, thermotroper Überhitzungschutzschichten. Andererseits ist die Entwicklung gezielt ankoppelbarer Latentwärmespeicher in der Gebäudedämmung beabsichtigt, welche eine zeitliche Pufferung der überschüssig eingestrahlten Solarenergie ermöglichen. Die Ermittlung des Anforderungsprofils an die funktionalen Polymere hinsichtlich optimaler Leistungseffizienz ist über ein mittels CFD zu entwickelndes mathematisch geeignetes 3D-Fassadenmodell vorgesehen, welches die Konzipierung und Modellierung von Solarfassaden mit integrierten Überhitzungsschutzelementen ermöglichen soll.

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      2015: Forschungsaufenhalt am Center for Composite Materials der University of Delaware, Newark, DE, USA

      Seit 2010: Assistenzprofessorin am Lehrstuhl für Werkstoffkunde und Prüfung der Kunststoffe an der Montanuniversität Leoben, Leoben

      2005-2009: Researcher bei der Polymer Competence Center Leoben GmbH, Leoben                                 

      2009: Award of the Dr. Maria Schaumayer Stiftung for excellent PhD thesis

      2004: Award of the University of Leoben “Rektor-Platzer-Ring” for outstanding study success

      2011-2012: Weiterbildung im Bereich Didaktik an der Montanuniversität Leoben

      2005-2008: Doktoratsstudium Kunststofftechnik an der Montanuniversität Leoben (Abschluss mit ausgezeichnetem Erfolg)

      1999-2004: Studium der Kunststofftechnik an der Montanuniversität Leoben (Abschluss mit ausgezeichnetem Erfolg)

       

       

       

      > Mag. Ing. FRANZ G. ROSNER, Önologe (Wein-Forscher), Pomologe (Obst-Forscher), Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau, Klosterneuburg. Forschungsbereich: Wein

       

      Das Angebot im Detail

      • Besuche pro Jahr: flexibel
      • Regionen: alle Bundesländer

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Forschungsmanagement
      • Nachhaltigkeit
      • Biologischer Weinbau
      • Förderung des Streuobstanbaus


      Aktuelle Projekte

      • Nachhaltig produzierter österreichischer Wein: Die nachhaltige Bewirtschaftung von Weingärten und die Produktion von Wein hat in Ostösterreich eine wichtige regionalpolitische und kulturelle Bedeutung. Klimawandel, neue Krankheiten und Schädlinge, steigende Qualitätsansprüche u.a. stellen Herausforderungen dar. Ein Online-Tool ermöglicht Weinbaubetrieben sich hinsichtlich Nachhaltigkeit automatisiert bewerten und anschließend zertifizieren zu lassen.

      • Förderung des Streuobstanbaus z.B. im Mostviertel: In den Supermärkten dominieren einige wenige Sorten das Angebot. Die Förderung von alten Sorten und damit die Erhaltung von Kulturlandschaften stellt ein wichtiges Forschungsanliegen dar. Neue Krankheiten und Schädlinge haben den Bestand z.B. im Mostviertel reduziert. Aus diesem Grunde werden durch zahlreiche Maßnahmen, wie z.B. dem Kongress Birnenleben u.a., ein Problembewusstsein geschaffen und Forschungsprojekte initiiert, die den Fortbestand sichern helfen.

      • Biologischer Weinbau – Ausbringung von Kupfer: Im biologischen Weinbau ist die Ausbringung von Kupfer unerlässlich. Bisherige Auswirkungen und neue Ersatz- und Reduktionsstrategien werden untersucht.

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      Produktionsleiter in der größten österreichischen Kellerei
      Weinkontrolle – Forschungsunterstützung im Bereich Verfälschungsmittel
      Nachhaltige Produktionsmethoden

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

       

       

       

      > Dr. CHRISTOPH SCHMIDL, Energieeffizienz-Forscher, Bioenergy2020+ und FH Wr. Neustadt. Forschungsbereich: Energie aus Biomasse

       

      Das Angebot im Detail

      • 4 Besuche pro Jahr
      • Regionen: Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark


      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine


      Forschungsschwerpunkte

      • Energie aus Biomasse
      • Regenerative Energiesysteme
      • Energiemanagement
      • Energieeffizienz
      • Emissionen aus Verbrennung
      • Luftqualität
      • Quellenstudien für Feinstaub

      Aktuelle Projekte

      • EU (FP7) Projekt BioMaxEff: BioMaxEff aims to demonstrate that biomass boilers in the 6-60kWth range offer an affordable, highly efficient and ultra-low emission central heating and hot water solution for homes and buildings across Europe. This aim will be achieved via a robust programme of work structured across 9 interlinking Work Packages.

        In summary, the project will see 10 novel biomass heating concepts tested in the laboratory and then demonstrated in the field in new built (low energy prefabricated) housing as well as refurbished housing and boiler change scenarios.

        The testing, demonstration and monitoring regime applied to these concepts will be defined by the demands of the project’s target markets including local climate, typical regional fuel characteristics, local housing stock and local legislative and regulatory frameworks. The efficiency and emissions outcomes flowing from the project demonstration and monitoring activities will allow a detailed Environmental Impact Assessment to be undertaken.

      • Stirbio – das Biomasse Kraftwerk im Keller: Strom und Wärme aus fester Biomasse stellen einen wertvollen Beitrag in der Erfüllung der von der EU eingeforderten Aktionspläne für erneuerbare Energien dar. Die Stirlingtechnologie ist in der Lage, innerhalb einer Funktionseinheit Strom aus Hochtemperaturwärme zu erzeugen und zusätzlich Niedertemperaturwärme zu Verfügung zu stellen. Bislang bestehen für diese Technologie mit Biomasse als Brennstoff jedoch noch keine Lösungen für einen dauerhaften, wartungsarmen und wirtschaftlichen Betrieb. Das Ziel des Projektes StirBio ist die Entwicklung und der erfolgreiche Test einer Pellets-Versuchsfeuerung zum Betrieb eines integrierten 5 kWel Stirling-Motors mit bisher unerreichter elektrischer Effizienz. Im Gegensatz zu bisherigen Nachrüstlösungen von Stirlingmotoren in Pelletskesseln wird bei diesem Projekt von einer Stirlingmaschine ausgegangen, die in das Feuerungskonzept integriert wird.

        Durch die Entwicklung eines optimierten Verbrennungskonzeptes werden die Anforderungen eines sauberen und sehr heißen Verbrennungsgases erfüllt. Die Anforderungen von hohen Verbrennungsgastemperaturen wie die thermische Belastung der Materialien und Schlacke werden dabei berücksichtigt. Betreffend des Stirlingmotors werden Innovationen zur Verringerung der Kolbenreibung, Optimierung der Modulationseigenschaften und ein Störungsmanagement zum Schutz vor Überhitzung umgesetzt. Das entwickelte Feuerungskonzept wird methodisch mittels CFD-Modell erfasst und hinsichtlich einer praktischen Umsetzung optimiert. Aus den erlangten Ergebnissen wird die Versuchsfeuerungsanlage konstruiert, gebaut und getestet.

        Die Projektergebnisse sind erste Betriebserfahrungen der entwickelten Komponenten und den daraus gewonnenen Erkenntnissen sowie die Messergebnisse des elektrischen und thermischen Wirkungsgrades im Versuchsbetrieb. Nach 2,5 jähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist das geplante Projektende im August 2015.


      • BioCAT – Katalysatoren für Scheitholzöfen (EU 7. Rahmenprogramm): The BioCAT project – funded under FP7-SME-2011 - Activity 2.1: Research for SMEs – aims at the development of a new generation of biomass based room heating appliances. Full implementation of possible primary measures to reduce emissions and integration of a new oxidation catalyst system in existing or newly developed biomass combustion appliances will make the developed products defining a new standard in their class concerning gaseous and particulate emissions.

        The project concept consists of the following major steps:
        •    Development of evaluation methods for combustion catalysts and for catalyst systems
        •    Performance analysis of the catalytic material
        •    Performance analysis of five considered log wood room heater
        •    Optimization of room heaters by primary measures
        •    Integration of catalyst system into room heaters and optimization of overall performance
        •    Evaluation and demonstration

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      • 2001-2003 Kolleg für Chemie, HBLVA Rosensteingasse, 1170 Wien
      • 2003-2005 Diplom Chemieingenieurwesen, Hochschule Fresenius, Idstein, Deutschland
      • 2005-2008 Doktorat Technische Chemie, Technische Universität Wien (Promotio sub auspiciis Presidentis)
      • 2005-2009 Forschungsassistent und Projektleiter an der TU Wien, Institut für chemische Technologien und Analytik
      • 2009-2010 Senior Researcher bei Bioenergy 2020+
      • 2010-2014 Unit Head „Kleinfeuerungssysteme“ (Leitung einer Forschungsgruppe mit ca. 15 ForscherInnen)
      • 2014-2015 Area Manager „Verbrennung“ (Leitung einer Forschungsgruppe mit ca. 40 ForscherInnen)
      • Seit 2011 Lehrauftrag „Thermische Konversion fester Biomasse“ an der Hochschule Rottenburg am Neckar (Deutschland)
      • Seit 2013 Studiengangsleiter des technischen Masterstudiengangs „Regenerative Energiesysteme und technisches Energiemanagement“ an der FH Wr. Neustadt (Campus Wieselburg)
      • Seit 2015 Lehrauftrag „Energetische Nutzung von Biomasse“ an der Technischen Universität Graz
      • Seit 2015 Scientific Advisor Area „Verbrennung“ bei Bioenergy2020+ 

       

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

       

       

      > Dr. KERSTIN STEINER, Biotechnologin, acib GmbH, Technische Universität Graz. Forschungsbereich: Industrielle Biotechnologie, Enzymtechnologie

       

      Das Angebot im Detail

      • 3-4 Besuche pro Jahr
      • Regionen: Steiermark, Kärnten falls öffentlich erreichbar

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Entdeckung und Charakterisierung von Enzymen
      • Biotechnologische Herstellung von Enzymen
      • Proteinreinigung
      • Verwendung von Enzymen in der Biokatalyse
      • Enzym engineering
      • Assayentwicklung
      • Genetische Methoden


      Aktuelle Projekte

      • Engineering von verschiedenen Enzymen: In den Projekten in denen ich beteiligt bin, sind die Firmenpartner in der Regel an einer biokatalytischen Synthese von Vorstufen von Pharmazeutika oder anderen Chemikalien interessiert. Bei der biokatalytischen Synthese werden Enzyme als Biokatalysatoren eingesetzt und ersetzen die klassische organische Synthese. Durch den Einsatz von Biokatalysatoren können Reaktionen einfacher, umweltverträglicher, kosten- und energiesparender durchgeführt werden. Gefährlicher Abfall wird vermieden. Damit Enzyme außerhalb ihres natürlichen Lebensraums eingesetzt werden können, müssen diese oft durch Protein-Engineering modifiziert werden, um sie den nicht-natürlichen Rahmenbedingungen und den anwendungsspezifischen Anforderungen anzupassen.

      • Talente regional Projekt „Unseen – Unsichtbares sichtbar machen“: Im Projekt UNSEEN, UNSichtbarEs sichtbar machEN, beschäftigen sich Schüler/innen mit dem Thema Biotechnologie und der „unsichtbaren“ Welt, die dahinter steckt. Die Kinder und Jugendlichen werden dabei bei altersgerechten und verständlichen „hands-on“ Aktivitäten Einblicke in die unsichtbare Welt der Mikroorganismen und Enzyme und ihre Anwendung in der Forschung und in Produkten des Alltags bekommen. Das Erlebte wird in Form eines Kinderbuchs, einer Zeitung oder Videomaterial verarbeitet und steht so den Schulen auch nach dem Projekt als Anschauungsmaterial zur Verfügung. 
      • Artifizielle Metalloenzyme: Viele Enzyme enthalten natürlicherweise Metallionen, die für die Reaktivität der Enzyme verantwortlich sind. Diese Metallionen kann man austauschen und damit das Reaktionsspektrum der Enzyme erweitern.

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      1984-1988: Volksschule in Spittal an der Drau
      1988-1996: Neusprachliches Gymnasium in Spittal an der Drau

      1996-2002: Studium: “Technischen Chemie”, Studienzweig: “Biochemie, Lebensmittel- und Biotechnologie“ an der TU Graz
      08/2000–01/2001: ERASMUS-Stipendium: Universität von Lund in Sweden
                 
      01/2003-03/2006: Doktoratsstudium am Zentrum für Nanobiotechnologie (Universität für Bodenkultur, Wien) mit Auslandaufenthalten am Department für Medizinische Biophysik und Physik in Münster in Deutschland

      Berufserfahrung
      04/2006-12/2007: Post Doctoral Fellow am Zentrum für Nanobiotechnologie (Universität für Bodenkultur, Wien)
      01/2008-05/2010: Post Doctoral Fellow am Centre for Biomolecular Sciences (University of St Andrews, Schrödingerstipendium)
      seit 06/2010: Projektmanager und Senior Researcher bei acib GmbH, (c/o TU Graz), Lehrende TU Graz

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

       

       

       

       

       

      > Dr. ERNST VITEK, Botaniker, Naturhistorisches Museum Wien.

       

      Das Angebot im Detail

      • 10 Besuche pro Jahr
      • Regionen: flexibel

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Ersatz der Fahrtkosten

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Botanik (Taxonomie)
      • Floren
      • wissenschaftliche Sammlungen


      Aktuelle Projekte

      • Gundelia: Die Gattung Gundelia gehört zur Familie der Korbblütler und kann von der Türkei bis Afghanistan gefunden werden. Bis vor kurzer Zeit glaubte man, dass es in dieser Gattung nur eine Art gibt. Es sind aber mehr als 15. Diese müssen erfasst, beschrieben und publiziert werden. Dafür werden Forschungsreisen in viele Länder unternommen.


      • Die Flora von Wien: Die Flora von Wien ist aufgrund der Lage der Stadt sehr reichhaltig – mehr als 2400 Arten können gefunden werden. Und jedes Jahr können weitere entdeckt werden, andere fallen dafür wieder aus. Der aktuelle Stand wurde 2003 in einem Buch publiziert, die weiteren Änderungen werden in einer Datenbank aufgezeichnet.


      • Digitale Erfassung des Herbariums des Naturhistorischen Museums: Das Herbarium des NHM umfasst ca. 5,5 Millionen Belege. Diese sollen digital erfasst und über die Website herbarium.univie.ac.at/database/search.php zugänglich gemacht werden. Die Probleme sind schwierige Handschriften, Änderungen bei geographischen Namen und Landesgrenzen usw. 

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      • Seit 2011: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Direktor
      • 2004 - 2011: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Interimistischer Leiter
      • Seit 2001: Naturhistorisches Museum, Leiter des Verlages
      • Seit 1996: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Sammlungsleiter Phanerogamen
      • 1993 - 1996: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Kurator der Gefäßpflanzen-Sammlung
      • 1982 - 1993: Universität Wien, Institut für Botanik
      • 1985: Promotion Dr. phil.
      • 1971 - 1985: Studium Botanik, Universität Wien


      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

      Leider gibt es derzeit keine Links zu den Projekten.

      > Mag. EVELINE WANDL-VOGT, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien. Forschungsbereich: Interdisziplinäre Geisteswissenschaften

       

      Das Angebot im Detail

      • 3 Besuche pro Jahr
      • Regionen: alle Bundesländer

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • in Wien: keine, in allen anderen Bundesländern: Ersatz der Fahrtkosten (Halbpreiskarte für die ÖBB)

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Interdisziplinäre Geisteswissenschaften
      • Forschungsinfrastrukturen
      • Social Innovation
      • Citizen Science
      • Open Science

       

      Aktuelle Projekte

      • exploreAT! exploring austria´s culture through the language glass: Im Projekt exploreAT! gehen wir auf eine Entdeckungsreise. Wir versuchen anhand einer 100 Jahre alten Dialektwörtersammlung der „Datenbank der bairischen Mundarten in Österreich“ die österreichische Kultur zu ergründen und herauszuarbeiten, welche Ähnlichkeiten und Besonderheiten Österreich in Europa auszeichnen. Um dieses Ziel zu erreichen arbeiten wir in einem internationalen Team mit Wissenschaflterinnen und Wissenschaftern aus Irland und Spanien zusammen.
        Methodisch weist das Projekt folgende 3 Schwerpunkte aus: 1) Förderung vernetzten, interdisziplinären Arbeitens durch Nutzung von Semantik Web Technologien; 2) Einsatz von Visualisierungen und Games; 3) Verbindung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Bürgerinnen und Bürgern auf Augenhöhe.                                   
                                  
      • APIS. Mapping historical networks: Im Projekt APIS ergründen wir historische Netzwerke wichtiger Persönlichkeiten der österreichischen Geschichte der Habsburgermonarchie, die im Österreichischen Biographischen Lexikon erfasst sind. Wir entwickeln neue Methoden für eine zeitgemäße Biographieforschung im internationalen Kontext und entsprechende Publikationsmöglichkeiten im digitalen Zeitalter.                                   
                                  
      • DARIAH-EU. Digital Infrastructures for the Arts and Humanities: DARIAH ist ein so genanntes europäisches Research Infrastructures Consortium, eine Organisation, die sich um die Etablierung Digitaler Geisteswissenschaften und Künste bemüht. Dabei werden sowohl technische, als auch soziale Entwicklungen in Betracht gezogen, die als gesamtes zur Innovationsstärke beitragen. DARIAH agiert auf internationaler und europäischer Ebene. Somit soll sichergestellt werden, dass Entwicklungen in teuren oder risikoaffinen Bereichen nicht mehrfach finanziert und immer von einer breiteren Forschungsmasse getragen werden. Einmal Entwickeltes und Finanziertes wird über DARIAH einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, was zur Innovationsfreude in Europa beitragen soll. DARIAH trägt zur Entwicklung einer kollaborativen, internationalen Wissenschaftskultur bei.                           

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      1991-1998 Studentische Hilfskraft bei der ÖAW. Seit 1998- Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der ÖAW

       

      Universitäre Ausbildung in Germanistik, Geographie, Informatik für Lehramtskandidat/innen, Theaterwissenschaften, Pädagogik, Social Innovation (lfd.)

       

      Internationale Fortbildung in Lexikographie, Data Archiving, Design Thinking,
      Research Managerin in europäischen Projekten / Ogranisationen und Expertin in diversen nationalen und internationalen Gremien


      Mehrfach Lektorin bei der Kinderuni Wien, Schlaufuchsakademie Wels, u.ä.
      Zusammenarbeit mit allen Bereichen der Gesellschaft (Politik, Wirtschaft, Bürger.in, Wissenschaft)

       

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

       

       

      > DI CHRISTOPHER ZEMANN, Forscher, Bioenergy2020+. Forschungsbereich: Bioenergie

       

      Das Angebot im Detail

      • 2-3 Besuche pro Jahr
      • Regionen: Burgenland, Niederösterreich, Steiermark


      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine


      Forschungsschwerpunkte

      • Erneuerbare Energieträger
      • Regelungs- und Systemtechnik

      Aktuelle Projekte

      • MBRBiomasse-KWK: Durch Biomasse-Feuerungen können Wärme und Elektrizität nachhaltig und umweltschonend zur Verfügung gestellt werden. Ziel dieses Projekts war es, die Effizienz industrieller Biomasse-Feuerungen durch den Einsatz  moderner Regelungsstrategien zu erhöhen und die Schadstoffemissionen zu verringern.

      • Smart Logwood Boiler: Raumwärme und Warmwasser werden in Haushalten häufig durch Heizsysteme bestehend aus einem Scheitholzkessel, einem Warmwasserspeicher und einer thermischen Solaranlage zur Verfügung gestellt. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Scheitholz im Heizkessel nachzulegen, damit die optimale Raum- und Wassertemperatur dauerhaft erhalten bleibt? Wie kann man sicherstellen, dass die Solaranlage stets optimal genutzt wird?
        Ziel dieses Projekts ist es, Wetterprognosen mit Informationen über den Brennvorgang im Kessel, den Warmwasserspeicher und die Solaranlage zu verknüpfen. Durch den Einsatz einer intelligenten Regelung wird sichergestellt, dass der Scheitholzkessel nur dann in Betrieb ist, wenn es auch wirklich notwendig ist. Dadurch werden Schadstoffemissionen reduziert und Brennstoff eingespart.


      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      • 2006 – 2012: Diplomstudium der Elektrotechnik – Technische Universität Graz. Schwerpunkt: Regelungs- und Automatisierungstechnik
      • Seit 2012: Doktoratsstudium der Elektrotechnik – Technische Universität Graz. Thema der Doktorarbeit: “Modellbildung und Regelung von Biomasse-KWK-Anlagen”
      • Seit 2012: Researcher bei Bioenergy2020+

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

       Folgen in Kürze.

      > DI Dr. ANDREAS ZITEK, MSc, Aquatischer Ökogeochemiker und Fischökologe, Universität für Bodenkultur Wien

       

      Das Angebot im Detail

      • 1 Besuch pro Jahr
      • Regionen: Im Rahmen des neu entwickelten BOKU Science TVs sind auch virtuelle Termine möglich, das heißt es gibt grundsätzlich keine Einschränkung bezüglich des Bundeslandes.

       

      Anfallende Kosten für die Schulen

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Fischwanderung in Fließgewässern mittels innovativer Methoden
      • Herkunftsbestimmung von Fischen aus der Aquakultur anhand von Elementen und Isotopen in Gehörsteinen
      • Massenspektrometrie
      • Qualitatives Systemverständnis
      • Wissenschaftliches Verständnis und Schreiben für AnfängerInnen

      Aktuelle Projekte

      • CSI: TRACE your FOOD! Herkunftsbestimmung von Nahrungsmitteln aus regionaler Produktion in Österreich anhand des Multielement- und Isotopenfingerabdrucks: Im Rahmen des Projektes forschen Schüler/innnen aus 10 Schulen aus allen Bundesländern in Österreich und einer Schule aus Ungarn an den Möglichkeiten, heimische Lebensmittel anhand des Element- und Isotopenfingerabdruckes zu identifizieren.

       

      • EU FP7 Projekt: Integrierte Prozess-und Steuerungssysteme für nachhaltige Waldbewirtschaftung im Seilgelände: Im Rahmen des Projektes wird von der Universität für Bodenkultur die sogenannte hyperspektrale Bildgebung im nahen Infrarot dazu verwendet, Holzdefizite zu identifizieren. Hyperspektrale Bildgebung ist die Kombination von Bildgebung und Spektroskopie.

        Die spektroskopische Analyse umfasst das gesamte Lichtspektrum von sichtbarem bis zum Infrarot mit der Lichtintensität als eine Funktion der Wellenlänge. Mittels HSI können hunderte spektroskopische Banden in jedem Pixel eines Bildes gesammelt werden. Verschiedene chemische Verbindungen werden durch spezifische Reflexionen und Absorptionen spektroskopische Signaturen charakterisiert.

        Dadurch kann anhand der Analyse der gewonnenen Spektren die Qualität unterschiedlicher Stoffe, wie Holz, Lebensmittel etc. untersucht und bewertet werden.

       

      • Sparkling Science: Traisen.WieWasWarum? - Identifizierung und Wahrnehmung von Funktionen in Flusslandschaften und das Verstehen einzugsgebietsbezogener Prozesse am Beispiel der Traisen (Traisen.w3): Ein wichtiges Ziel des Traisen-W3-Projektes, für das ich zuständig bin, ist die Förderung des Systemverständnisses bei Jugendlichen durch die Anwendung unterschiedlicher Kommunikations- und Bildungsmethoden u.a. mittels der Software „DynaLearn“. Die DynaLearn-Software, die im Rahmen eines EU-Projektes entwickelt wurde, unterstützt auf einzigartige Weise qualitative Modellbildung und Simulation und fördert nachgewiesenermaßen das Systemverständnis von Schüler/innen.

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      • 2015 -2004: Lehrauftrag "Multiscale modelling of aquatic ecosystems"
      • 2015 -2009: Postdoc, Projektleiter und wissenschaftlicher Angestellter an der Abteilung für Analytische Chemie und am Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der BOKU Wien
      • 2013: Zertifizierung als Trainer für wissenschaftliches und berufliches Schreiben
      • 2011 -2011: Wissenschaftlicher Aufenthalt am Woods Hole Oceanographic Insitute (WHOI), Fish Ecology Lab in Amerika (3 Monate)
      • 2008 -2015: Tätigkeit als selbständiger Wissenschafter (http://www.ecoscience.at)
      • 2007 -2008: Lehrauftrag "Allgemeine Hydrobiologie"
      • 2006 -2008: Master of Science (Geographical Information Science & Systems) - MSc (GIS) und European Master in GIScience, Fernstudium an der Paris-Lodron Universität Salzburg,
      • 1999 -2006: Dissertation "Wanderprozesse bei Flussfischen: Erfassung, Muster flussabwärtsgerichteter Wanderungen und Restauration"
      • 1999 -2008: Forschungsassistent IHG-BOKU, Wien
      • 1995 -1999: Freelancer und technischer Assistent am Insitut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der Universität für Bodenkultur Wien (IHG-BOKU)
      • 1989 -1999: Diplomingenieur für Landschaftsplanung und Landschaftspflege

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen