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Botschafter/innen

Forscher/innen erzählen aus der Praxis

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Die Young Science-Botschafter/innen besuchen Schulen und bieten Schüler/innen spannende Einblicke in die Welt der Forschung!

 

Hier finden Sie alle teilnehmenden Forscher/innen, die in Tirol Schulen besuchen, sowie Informationen über die jeweiligen Forschungsgebiete, die wissenschaftlichen Werdegänge und die aktuellen Forschungsprojekte:

 

> DI Dr. ROLAND ALTON-SCHEIDL, Kommunikationsdesigner, FH Vorarlberg, Dornbirn. Forschungsbereich: Mediale Kommunikation

 

Das Angebot im Detail

  • 4 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Wien, Vorarlberg, Tirol

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Keine

 

Forschungsschwerpunkte

  • Online Kommunikation
  • Cloud Services
  • Medienethik
  • Wirtschaftsethik
  • Lizenzfragen


Aktuelle Projekte

  • probier amol: probier amol war ein Forschungsprojekt von 2013-2016 zum Thema Klimawandel, das die FH Vorarlberg unter anderem mit dem Energieinstitut und dem Ökologieinstitut in Vorarlberg durchführte. Unsere Forschungsfrage lautete: Wie können Leute motiviert werden, ihr Verhalten im Bereich Mobilität und Ernährung zu ändern? Unser Ansatz war, dies nicht durch noch mehr Bewusstseinsbildung zu machen, sondern über‘s Ausprobieren Leute zu animieren, weniger Fleisch zu essen und das Auto stehen zu lassen. Zusätzlich erzählten wir persönliche Geschichten über die Erfolge des Ausprobierens und verleiteten so zum Nachahmen. Wir unterstützten in Vereinen und Firmen mehr als 20 Experimente und bespielten zwölf Medienkanäle. Damit erreichten wir in Vorarlberg einen Bekanntheitsgrad der Marke von 17%, was ein relativer hoher Wert für so ein sperriges Thema ist.

  • Ethify Yourself: Was ist in der Werbung erlaubt? Wie können Unternehmen etwas gegen den Klimawandel tun? Nach welchen Werten wollen wir leben? Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich FHV-Studierende in den Fächern Medienethik und Wirtschaftsethik. Aus Unterrichtsmaterialien entstand dazu die Medienplattform "Ethify Yourself". „Ethify Yourself“ zeigt Grenzen des Wachstums und die sich daraus ergebenden Chancen für einen nachhaltigen Lebensstil. Der Ethify Wertefächer wurde unabhängig von jedem Glauben entwickelt und fußt auf Menschenrechten und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ethify Yourself wurde 2014 mit dem Sustainability Award 2014 im Handlungsfeld Kommunikation und Entscheidungsfindung ausgezeichnet.                                   

  • Creative Commons: Unter dem Motto "Wenn wir teilen, gewinnen alle" sollen Wissen und Kreativität auf legalem Wege verbreitet werden. Dies soll zu einem gerechterem Zugang zu Wissen und in der Folge auch zu mehr Produktivität führen. 

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

DI Dr. Roland Alton-Scheidl wurde 1964 in Zürich geboren, wuchs in Tirol auf, studierte in Wien Informatik und Medienkunst, forschte an der Forschungsstelle für Sozioökonomie an der Akademie der Wissenschaften und machte sich mit dem PUBLIC VOICE Lab 1994 selbstständig. Konzeption, Begleitung und Umsetzung zahlreicher Medien- und Forschungsprojekte, Lehrtätigkeit an der Uni Salzburg, an der KTH Stockholm und seit 2003 an der FH Vorarlberg. 2002 bis 2015 Vorstandstätigkeiten in den Genossenschaften osAlliance und ALLMENDA und nun im Vorstand der fairkom.eu Gesellschaft. Ehrenamtlich seit 2004 Sprecher von Creative Commons Österreich und 2006-2012 im Vorsitz der arge creativwirtschaft austria in der WKÖ.

Blog, Publikationen und (not)-to-do-list auf http://roland.alton.at

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

 

 

 

> Univ.-Prof. Mag. Dr. DANIELA G. CAMHY, Philosophin, Karl-Franzens-Universität Graz und Österreichische Gesellschaft für Kinderphilosophie, Graz. Forschungsbereich: Philosophie

 

Das Angebot im Detail

  • 6 Besuche pro Jahr
  • Regionen: alle Bundesländer

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Ersatz der Fahrtkosten

 

Forschungsschwerpunkte

  • Sprachphilosophie
  • Linguistik
  • Ethik
  • Praktische Philosophie
  • Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen
  • Philosophiedidaktik
  • Politische Bildung
  • Menschenrechte
  • Demokratieverständnis
  • etc.


Aktuelle Projekte

  • Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen: Der Ausgangspunkt des Philosophierens mit Kindern und Jugendlichen ist das Staunen und Wundern. Neugier und Wissbegierde führen zu einer forschenden Auseinandersetzung mit verschiedensten Phänomenen und Fragen.

    Gemeinsam zu „forschen“ und nach Antworten zu suchen, das ist der philosophische Ansatz wie Heranwachsende das Begründen lernen, Zusammenhänge erkennen, logisches und hypothetisches Denken üben, folgerichtige Schlüsse ziehen, Analogien bilden, Kriterien entwickeln und definieren lernen.

    Sokratisch gemeinsames Entdecken, Forschen, Denken und „Verstehen lernen“, stehen im Mittelpunkt. Dies bedeutet, bereits Kinder in wissenschaftliche Reflexionen, Diskussionen und in eine ganz besondere Art des Dialogs einzubeziehen, um ihren Wissendurst, ihr Denken, ihre Sprachkompetenzen durch das philosophische Fragen und Forschen zu fördern und ihre Lernfähigkeit nachhaltig zu verbessern.

  • PEACE- Philosophical Enquiry Advancing Cosmopolitan Engagement: Der Schwerpunkt des PEACE Projekts liegt vor allem in der Entwicklung, Erprobung und Bewertung eines neuen Curriculums (philosophische Kinder- und Jugendbücher sowie dazu gehörige Handbücher für Lehrende), das kosmopolitisches Engagement sowie den interkulturellen Dialog ins Zentrum des Interesses stellt.

    PEACE leistet mit diesem Curriculum einen Beitrag zur pädagogischen Praxis, in dem Lehrende bei ihrer speziellen beruflichen Entwicklung unterstützt werden und neue Lehrmethoden und Materialien kennenlernen, mit dem Ziel alle Kinder und Jugendliche in ihrer Denk- und Persönlichkeitsentwicklung besser zu fördern.

    Das Curriculum wird Ende 2015 auf Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Hebräisch und Arabisch veröffentlicht.

    ProjektpartnerInnen: University of Naples Federico II – Department of Humanities (Neapel/ Italien), Asociación Centro de Filosofía para Niños (Madrid/ Spanien), Israeli Center for Philosophy in Education-Philosophy for Life (Jerusalem/I srael) und Österreichische Gesellschaft für Kinderphilosophie (Graz/ Österreich)

 

  • SUSTAINICUM – Nachhaltigkeit philosophisch hinterfragt: SUSTAINICUM ist ein Kooperationsprojekt der Universität für Bodenkultur Wien, der Karl-Franzens-Universität und der Technischen Universität Graz. Es zielt darauf ab, Themen der Nachhaltigkeit aus der Sicht verschiedener Fachgebiete in die universitäre Lehre einzubringen. Die Hauptaufgabe besteht darin, einen offenen Pool an Inhalten und Materialien zur Erlebbarmachung von Begriffen, Prozessen und Zusammenhängen mit Nachhaltigkeitsbezug aufzubauen.

    Die Themenbereiche sind Klima, Energie, Ressourcen, Wachstum, Resilienz und Risiko, sowie andere Aspekte wie Bildung und lebenslanges Lernen, nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, Gesundheit und Lebensqualität, Menschenrechte, Mobilität und viele mehr.

    Diese Konzepte mit Nachhaltigkeitsbezug können in Form von kleinen Experimenten, Real- oder Computerspielen, Simulationen, kreativen oder systemischen Techniken – mit pädagogisch-didaktischen Methoden angereichert – im Unterricht eingesetzt werden. 

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Studium der Philosophie, Psychologie, Pädagogik und Germanistik, Internationales Projektmanagement u.a. Sponsion, Promotion Dissertation „Karl Bühlers Sprachtheorie“, Ehrendoktorat der Montclair State University, USA. Associate Professor am „Research Center for Language and Semiotic Studies“ an der Indiana State University in Bloomington sowie  Praktikum und Studien an der „Speech and Hearing Clinic“ an der Indiana State University, USA. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut medizinische Psychologie, Hochschulassistentin am Institut für Erziehungswissenschaften und  Lehrende an der Karl-Franzens-Universität Graz, der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, an der Universität Hamburg, am Trinity College Dublin, an der Universität Padua und an der Aegean University auf Rhodos. Erstes Forschungsprojekt und erste Schulversuche auf dem Gebiet der Kinderphilosophie in Europa.

Organisation und Durchführung von Forschungsprojekten und 28 EU-Projekten mit Partnerinnen und Partnern aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Israel, Italien, Lettland, Litauen, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Schottland, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Türkei, Ungarn und Zypern.


Vortragstätigkeiten an Universitäten in Australien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kroatien, Liechtenstein, Litauen, Mexiko, Niederlande, S-Korea, Schweiz, Slowenien, Spanien, UK, Ungarn und USA.

 

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

 

und alle einzelnen Bausteine, z.B.:

 

 

> Dr. BEATE CESINGER, Unternehmensforscherin, New Design University, St. Pölten. Forschungsbereich: Entrepreneurship und Innovation

 

Das Angebot im Detail

  • 6 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Wien, Niederösterreich, Salzburg, Tirol

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Keine

 

Forschungsschwerpunkte

  • Unternehmensgründungen und Unternehmertum
  • Familienunternehmen
  • Internationalisierung


Aktuelle Projekte

  • Die Dunkle Triade im unternehmerischen Kontext: Die Dunkel Triade – subklinische Psychopathie, Narzissmus und Machiavellismus – sind Persönlichkeitsmerkmale, die von Egoismus, emotionaler Kälte, Neigung zur Duplizität, Streben nach Macht, Status und Dominanz sowie überhöhter Selbstdarstellung gekennzeichnet sind. Diese negativen individuellen Merkmale beeinflussen dementsprechend auch Organisationen und können negative Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis haben. Das Projekt untersucht folglich, welche Auswirkungen die Dunkel Triade auf den Unternehmenserfolg und unternehmerisches Verhalten hat.

  • Sozioemotionale Werte und Internationalisierung von Familienunternehmern: Die Internationalisierungstheorie berücksichtigt nicht die Spezifika von Familienunternehmen und den hohen Stellenwert, den sie sozioemotionalen Werten beimessen (socio-emotional wealth). Dies hat zur Folge, dass die Aussagekraft etablierter Internationalisierungstheorien (z. B. Johanson und Vahlne's Uppsala Modell aus 2009) und ihrer essenziellen Prädiktoren (Kooperationsintensität, Netzwerkvertrauen und internationale Marktkenntnis) in Frage für Familienunternehmen gestellt werden müssen.

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

  • Seit 07/2016: Rektorin und Geschäftsführerin (interimistisch) an der New Design University, St. Pölten.
  • Seit 09/2014: Professorin in Entrepreneurship & Innovation; Studiengangsleiterin des M. Sc. Entrepreneurship & Innovation an der New Design University, St. Pölten.
  • 11/2013 - 08/2014: Assistenzprofessorin in Entrepreneurship an der Groupe Sup de Co Montpellier Business School, Montpellier, Frankreich. 
  • 10/2013: Doktorat an der Universität Utrecht, Niederlande.
  • 09/2012 - 10/2013: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Groupe Sup de Co Montpellier Business School, Montpellier, Frankreich. 
  • 03/2010 - 08/2012: Projektleiterin des Forschungsvorhabens „Durch Selbstständigkeit zur Doppelkarriere? Berufs-, Partnerschafts- und Lebenskonzept erfolgreicher Gründerinnen" am Stiftungslehrstuhl für Entrepreneurship an der Universität Hohenheim, Stuttgart, Deutschland gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Europäischen Sozialfonds (ESF). 
  • 08/2006 - 03/2010: Geschäftsführerin des Center of Entrepreneurship an der Universität Hohenheim, Stuttgart, Deutschland und wissenschaftliche Beratung der bundesweiten Gründerinnenagentur (bga) an der Universität Hohenheim, Stuttgart, Deutschland gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
  • 11/2005: Diplom in Wirtschaftsgeographie, Betriebswirtschaftslehre und Interkultureller Kommunikation an der Ludwig-Maximilians-Universität, München, Deutschland. 

 

 

> Dr. ARIANE DE WAAL, Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Englische Literatur- und Kulturwissenschaft

 

Das Angebot im Detail

  • Besuche pro Jahr: 4
  • Regionen: Tirol (Großraum Innsbruck)
  • Individuelle Terminvereinbarung, bei Interesse melden Sie sich unter youngscience@oead.at
  • Gespräche mit Schüler/innen auf Deutsch oder Englisch

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Keine

 

Forschungsschwerpunkte

  • Darstellungen von Krieg und Terrorismus in der britischen Literatur
  • Gender Studies und (Post-)Feminismus
  • Viktorianisches Zeitalter
  • Zeitgenössisches britisches Theater und Drama
  • Protestbewegungen und urbaner Raum

Aktuelle Projekte

  • Victorian Skin: Wissensgeschichte und Konzeptionen von Haut in der viktorianischen Literatur und Kultur: Während heute allgemein bekannt ist, dass Haut nicht undurchlässig ist und ‚atmen‘ muss, war dieses Wissen im 19. Jahrhundert relativ neu. Erst im viktorianischen Zeitalter wurden dermatologische Kenntnisse einer breiteren Masse der Bevölkerung zugängig; zu dieser Zeit wird kosmetische Hautpflege immer populärer. Die neu aufgekommene Vorstellung von einem ‚Reinigungssystem‘ der Haut diente zugleich als Modell für das Stadtbild und Sanitärsystem. Wie spiegelt sich das Wissen um Haut als permeable Körpergrenze, als größtes und wichtigstes Sinnesorgan, in der viktorianischen Literatur und Kultur wider? Dieses Projekt erforscht die Schnittstelle von Medizin-/Wissensgeschichte und literarischen/kulturellen Darstellungen von Haut im 19. Jahrhundert; es geht dabei um das sich wandelnde Verständnis von Haut als Schnittstelle und Zuschreibungsfläche für geschlechts-/klassenspezifische und rassistische Vorstellungen. Untersucht wird die Beschreibung und Darstellung von Haut in (populär-)wissenschaftlichen und literarischen Texten des viktorianischen Zeitalters.
     
  • Coming of Age in the UK: Teenager in der zeitgenössischen britischen Literatur: ‚Generation Z‘, ‚Generation Sensible‘, die ‚Facebook Generation‘, oder einfach ‚iGen‘: Es gibt nahezu so viele Begrifflichkeiten, um die Teenager von heute zu beschreiben, wie es jugendliche Befindlichkeiten gibt. „Adolescents are important because […] they are at the forefront of social change“, schreibt Kenneth Millard in Coming of Age in Contemporary American Fiction. Eine kritische Untersuchung aktueller Arten, Bedingungen und Problematiken des Erwachsenwerdens (‚coming of age‘) scheint beinahe unweigerlich mit einer Zustandsbeschreibung der Gesellschaft einherzugehen. Vor diesem Hintergrund erforscht das Projekt, wie Teenager in zeitgenössischer britischer Literatur und Kultur mit den Anforderungen von Rezession und Austeritätspolitik, fortschreitender Technologisierung, Klimawandel und einem neu aufflammenden Nationalismus umgehen, und welche Rückschlüsse sich daraus auf die gegenwärtige Gesellschaft ziehen lassen.
     
  • Public Performances of Breastfeeding: Protestbewegungen und Geschlechterpolitik im Londoner Stadtraum: Ausgehend von den Kontroversen um stillende Mütter, die an vermeintlich öffentlichen Orten im Londoner Stadtraum gebeten werden, die Aktivität des Stillens zu verhüllen, unterlassen oder gar der Räumlichkeiten verwiesen werden, untersucht dieses Projekt die Verschränkung von kulturellen Konstruktionen von Weiblichkeit und Mutterschaft mit den vehementen Protesten gegen die zunehmende Privatisierung des Londoner Stadtraums. These des Projekts ist, dass der als problematisch dargestellte öffentliche Akt des Stillens in besonderer Weise die zunehmend undurchschaubaren (Verhaltens-)Regeln und Besitzverhältnisse privatisierter Räume sichtbar macht. Gleichzeitig wirft das Projekt einen kritischen Blick auf den sogenannten „Lactivism“, den Protest stillender Mütter, der gesellschaftlich dominante Geschlechteridentitäten und Praktiken von Mutterschaft normalisiert.

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

-    seit 2016: Universitätsassistentin (Postdoc) am Institut für Anglistik der Universität Innsbruck
-    2014: Forschungsaufenthalt an der Queen Mary University of London
-    2012-2016: Promotion zum britischen Post-9/11-Drama an der Ruhr-Universität Bochum, „Theatre on Terror: Subject Positions at the Home/Front of British Drama“, gefördert durch die Studienstiftung des deutschen Volkes und ausgezeichnet mit dem CDE Award 2016
-    2012-2014: Lehrbeauftragte für Anglistik an der Ruhr-Universität Bochum
-    2010-2012: Masterstudium der Anglistik/Amerikanistik an der Ruhr-Universität Bochum und University of Oklahoma, USA

 

 

 

> Dr. SOLMAZ ETEMAD, Postdoc-UniversitätsassistentIn , Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Molecular Biology and Neuroscience

 

Das Angebot im Detail

  • 4 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Tirol
  • Individuelle Terminvereinbarung, bei Interesse melden Sie sich unter youngscience@oead.at
  • Besuche ausschließlich auf Englisch!

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Keine

 

Forschungsschwerpunkte

  • Molecular Biology
  • Neuroscience

Aktuelle Projekte

  • Studying the developmental regulation of FAHD1 protein expression in various murine tissues, with focus on Central Nervous System and Cardio Vascular System

  • Identification and functional validation of FAHD1 interaction partners in various murine tissues, with focus on Central Nervous System and Cardio Vascular System

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Solmaz obtained her Ph.D. degree in Molecular Cell Biology from the Medical University of Innsbruck. Her graduate research was focused on differential neuronal and nuclear targeting properties of voltage gated calcium channel auxiliary β4 splice variants and their involvement in gene regulation, in course of research she discovered a novel β4 splice variant termed β4e. She is skilled in establishing primary cultures, in particular brain and retina. In 2015, she joined IBA and her research is namely focused on studying the developmental regulation of FAHD1 protein in various murine tissues, in particular, the central nervous and cardiovascular system.

> ao.Univ.Prof. Mag. Dr. REINHOLD GÄRTNER, Universität Innsbruck, Institut für Politikwissenschaft. Forschungsbereich: Politikwissenschaft

 

Das Angebot im Detail

  • 6 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Tirol (Vorarlberg, Salzburg)

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Keine

 

Forschungsschwerpunkte

  • Politisches System Österreichs
  • Politische Bildung
  • Rechtspopulismus und Rechtsextremismus


 

Aktuelle Projekte

  • Politiklexikon für junge Leute: Lexikon über Grundbegriffe der Politik, dargestellt für ein eher jüngeres Publikum, d.h. ab ca. 13 Jahren.
    Das Lexikon wurde 2008 erstmals erstellt, die Printversion ist leider vergriffen, die homepage wird aber laufend aktualisiert.


Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Mag.phil. 1984 Lehramt Geschichte und Englisch
Dr. phil. Politikwissenschaft 1990
Habilitation 1995
Seit 2001 ao. Univ.Prof. in Innsbruck

 

Link zum Projekt

 

 

 

 

> Mag. CAROLINE GRUTSCH, Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Bronzezeitliche Kupferproduktion in den Ostalpen

 

Das Angebot im Detail

  • Besuche pro Jahr: 2-3
  • Regionen: Tirol

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Keine

 

Forschungsschwerpunkte

  • Wurden die Kupfervorkommen in Nordtirol westlich von Schwaz in prähistorischer Zeit genutzt?
  • Welche europäischen Kupferlieferanten belieferten Nordtirol in der Bronzezeit? (DACH-Projekt)

Aktuelle Projekte

  • DACH-Projekt: Durch Beprobung und Analyse bronzezeitlicher Metallobjekte (v.a. Beile) von Vorarlberg bis Oberösterreich wird versucht, die Verwendung verschiedener Kupfersorten von der Frühbronzezeit bis in die frühe Eisenzeit (2200 v.Chr. bis ca. 600 v.Chr.) und die Lieferanten dieser Kupfersorten zu rekonstruieren.
     
  • Prähistorische Kupfergewinnung im Nordtiroler Oberland: Es wurden 21 Kupfervorkommen westlich von Schwaz montanarchäologisch untersucht (ob es Hinweise auf prähistorischen Bergbau gibt) und mineralogisch beprobt (Kupfererzproben gesammelt und analysiert, um zu sehen, welcher produzierte Rohstoff sich in bronzezeitlichen Objekten (Schwerter/Äxte/etc.) wiederspiegeln müsste). 

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

 

Bildungsweg

April 2008 Abschluss des Magisterstudiums der Ur- und Frühgeschichte mit ausgezeichnetem Erfolg, Thema der Magisterarbeit: „Mei Bali – eine neue Felsbildgruppe in Armenien"

April 2006 Abschluss des Bakkalaureatsstudiums der Ur- und Frühgeschichte sowie Mittelalter- und Neuzeitarchäologie in Innsbruck mit ausgezeichnetem Erfolg

SS 2004 Studium der Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters in Tübingen

Januar 2004 Abschluss des ersten Abschnittes lt. § 124 Abs.1 für die Studienrichtung Ur- und Frühgeschichte sowie Mittelalter- und Neuzeitarchäologie und Gewählte Fächer (Alte Geschichte, Sprachen und Kulturen des Alten Orients, Geschichte und Politikwissenschaft)

SS 2000 bis WS 04/05 Studium der Ur- und Frühgeschichte sowie Mittelalter- und Neuzeitarchäologie und Gewählte Fächer in Innsbruck

1999 – 2000 Studium der Geschichte und Politikwissenschaft in Innsbruck

1993 – 1999 Besuch der Handelsakademie Innsbruck mit erfolgreichem Abschluss (Matura mit gutem Erfolg)

1989 – 1993 Wirtschaftskundliches Realgymnasium der Ursulinen

1985 – 1989 Leithgebschule Pradl

 

Fachspezifische Tätigkeiten

Mai 2012 Aufarbeitung der Funde der Grabung auf der "Burcht" bei Inzing, Universität Innsbruck

Juni 2011 bis Jänner 2012 Projektleiterin des Projektes "Prähistorische Kupfergewinnung im Nordtiroler Oberland", Universität Innsbruck

In den Sommermonaten 2010 Angestellte der Grabungsfirma Context OG

Februar 2010 bis Jänner 2011 Projektmitarbeiterin am Institut für Archäologien

Ende April bis Anfang Juni 2009 angestellt beim DAI für die Grabung Shir/Syrien

2008, 2009 und 2010 freie Mitarbeiterin des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum, Abteilung Vor- und Frühgeschichte

August 2008 bis März 2009 Office Assistant bei der phion AG (Teilzeit)

Mai und Juni 2008 Mitarbeiterin der archäologischen Grabungsfirma ARDIS

2004 und 2005 Studienrichtungsvertreterin

2001 und 2002 studentische Mitarbeiterin am Institut für Ur- und Frühgeschichte sowie Mittelalter- und Neuzeitarchäologie der Universität Innsbruck

In den Jahren 1996 bis 2006 verschiedenste Ferialtätigkeiten (unter anderem Aufsicht im Kunsthistorischen Museum Schloss Ambras, Buchhalterin bei der Porr AG, etc.)

 

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

 

 

 

 

> Dr. REINHARD HEUBERGER, Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Anglistik

 

Das Angebot im Detail

  • Besuche pro Jahr: 1
  • Regionen: Tirol
  • Individuelle Terminvereinbarung, bei Interesse melden Sie sich unter youngscience@oead.at
  • Gespräch mit Schülerinnen und Schülern auf Englisch, Oberstufen mit guten Englisch-Kenntnissen

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Keine

 

Forschungsschwerpunkte

  • Ökolinguistik / Human-Animal Studies
  • Lexikographie


Aktuelle Projekte

  • Ökolinguistik / Human-Animal Studies: Die Ökolinguistik ist ein relativ neuer Zweig der angewandten Sprachwissenschaft, in dem die Rolle der Sprache bei der Entstehung und möglichen Lösung von Umweltproblemen ("ökologischer" Probleme) untersucht wird. Die Ökolinguistik weist auf "unökologischen" und "anthropozentrischen" Sprachgebrauch hin, der die belebte und unbelebte Welt vom Standpunkt der Nützlichkeit für den Menschen darstellt.                                    
     

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Dr. Reinhard Heuberger ist Assistenzprofessor am Institut für Anglistik der Universität Innsbruck. Seine wichtigsten Forschungsbereiche sind Lexikographie und Ökolinguistik/Human-Animal Studies. Dr. Heuberger war außerdem Kodirektor im kürzlich beendeten FWF-Projekt »EDD Online«, welches sich mit der Digitalisierung und Auswertung von Joseph Wrights English Dialect Dictionary befasste.

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

 

 

 

> Univ.-Prof. Dr. LUKAS A. HUBER, Arzt und Wissenschafter, Biozentrum der Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Zellbiologie, Krebsforschung, genetische Erkrankungen

 

Das Angebot im Detail

  • Besuche pro Jahr: flexibel
  • Regionen: Wien, Niederösterreich, Innsbruck

 

Anfallende Kosten für die Schule

  • Keine

 

Forschungsschwerpunkte

  • Zellbiologie von Erkrankungen wie Krebs
  • Entzündung
  • Seltene genetische Erkrankungen
  • Entwicklung von Medikamenten


Aktuelle Projekte

  • Oncotyrol, das Zentrum für personalisierte Krebsmedizin in Innsbruck: Wir verfolgen die Vision, dass personalisierte Krebsmedizin wirklich wahr wird. Individuelle Krebstherapien zielen auf die molekularen Ursachen der Erkrankung ab. So entwickeln wir zelluläre Testsysteme in denen wir modernste Krebsmedikamente entwickeln und testen können. Wir schauen uns Krebszellen unter dem Mikroskop an und behandeln sie mit Medikamenten.
     
  • ADSI, Austrian Drug Screening Institut: Das ADSI untersucht Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen und andere Erkrankungen mit dem Ziel Naturstoffe zu Medikamenten werden zu lassen. Wir züchten aus Zellen Teile von Geweben nach, die wir dann mit Pflanzenextrakten behandeln, um Entzündungen oder Fettstoffwechselerkrankungen behandeln zu können.

 

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

    Lukas A. Huber wurde 1961 in Wien geboren, studierte in Innsbruck Medizin und promovierte 1989 mit einer Dissertation über die Immunologie des Alterns. Nach kurzer Assistenzzeit bei Georg Wick zog es ihn zu Forschungsaufenthalten ans EMBL nach Heidelberg und an die Universität Genf. Von 1996 an leitete er eine Arbeitsgruppe am Institut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien. 2002 kehrte er, dem Ruf der Medizinischen Universität folgend, nach Innsbruck zurück.

     

    In seiner wissenschaftlichen Tätigkeit konzentriert sich Huber auf die räumliche und zeitliche Koordination von Zellsignalen, die zur Krebsentstehung führen können und wendet dabei insbesondere die Methoden der Proteomik an, die die Gesamtheit aller an einem biologischen Vorgang oder innerhalb eines Zellabschnitts aktiven Proteine erfasst.

       

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

       

       

      > Dr. BASTIAN JOACHIM, Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Mineralogie und Petrologie

       

      Das Angebot im Detail

      • Besuche pro Jahr: 4
      • Regionen: Tirol, Vorarlberg, Salzburg

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Laborexperimente bei hohen Drücken und Temperaturen, welche die Bedingungen im Erdinneren (von der Erdkruste bis in den tiefen Erdmantel) simulieren.


      Aktuelle Projekte

      • Verteilung von Halogenen (Fluor, Chlor, Brom und Iod) im Erdmantel: Volatile (z.B. Wasser) haben einen großen Einfluss auf das Verhalten von Magmen. Sie beeinflussen unter anderem die Viskosität (Zähflüssigkeit) von Schmelzen und haben dadurch entscheidenden Einfluss darauf wie ein Vulkanausbruch abläuft (explosionsartig oder langsam fließend) sowie auf den gesamten Materialtransport im Erdmantel. Dieser Materialtransport  kontrolliert wiederum die Abkühlgeschwindigkeit eines Planeten (auch den unserer Erde). Volatile sind aber auch bedeutende Treibhausgase, die, wenn sie in die Atmosphäre gelangen, großen Einfluss auf unser Klima haben. Aufgrund von aktuellen Forschungsergebnissen der letzten Jahre scheint sich herauszustellen, dass der Erdmantel ein bedeutendes Reservoir für Volatile darstellt.
        Halogene (Fluor, Chlor, Brom, Iod) sind ausgezeichnete Indikatoren für volatile Transportprozesse. Anhand von Experimenten bei hohen Drücken und Temperaturen versuchen wir herauszufinden, wie Halogene und Volatile im Erdinneren verteilt sind, um damit den Einfluss von Volatilen auf die Prozesse im Erdmantel und auf unseren gesamten Planeten besser zu verstehen.
         
      • Halogene in Meteoriten – Entstehung erster kontinentaler Kruste: Zusammen mit Wissenschaftlern in Manchester, Oxford und Zürich untersuchen wir Meteorite und kombinieren die Ergebnisse mit Laborexperimenten. Dabei versuchen wir herauszufinden wie sich Halogene (und folglich volatile) Elemente bei der Bildung erster Krusten in erdähnlichen Planeten verhalten und was uns diese über die Bildungsbedingungen der Anfänge unseres Planeten „erzählen“ können.
         
      • Reaktionsgeschwindigkeit von metamorphen Reaktionen: Proben aus der Erdkruste oder dem Erdmantel, welche wir an der Erdoberfläche finden, können uns etwas über die vorherrschenden Bedingungen „erzählen“, bei denen Minerale in dieser Probe  miteinander reagiert haben (Druck, Temperatur, chemische Gesamtzusammensetzung, Volatile vorhanden - wenn ja welche?, Sauerstoff vorhanden - wenn ja wieviel?, Abkühlraten etc.)
        In Laborexperimenten versuchen wir diese Reaktionen zu simulieren und dabei zu verstehen welche Faktoren welchen Einfluss auf den Reaktionsablauf und die Reaktionsgeschwindigkeit haben. Dies hilft uns natürliche Proben besser deuten zu können und mit diesen Erkenntnissen Modelle zu entwickeln, welche die vergangenen Plattenbewegungen, Vulkanausbrüche, Erdbeben, Gebirgsbildungen usw. aufzeigen. Anhand dessen lässt sich im Idealfall unter Miteinbeziehung von anderen Wissenschaften die zukünftige Plattenverteilung, Verteilung der Klimazonen, Meeresströmungen, Lebensbedingungen usw. der Erde vorhersagen.

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      •    Seit 08/2015: Universitätsassisstent (wissenschaftlicher Mitarbeiter) an der Universität Innsbruck, Österreich
      •    11/2013-07/2015: Postdoc; Department of Earth Sciences, The University of Oxford, UK
      •    10/2011-11/2013: Postdoc; School of Earth, Atmospheric and Environmental Sciences (SEAES), University of Manchester, UK
      •    04/2011-09/2011: Postdoc; Department für Lithosphärenforschung, Universität Wien, Österreich
      •    02/2008-02/2011: Doktorand am GeoForschungsZentrum Potsdam(GFZ), Deutschland

      •    07/2007-08/2007: Forschungsaufenthalt an der University of Michigan, Ann Arbor, USA
      •    08/2005-09/2005: Forschungsaufenthalt an der University of Missouri, Columbia, USA

      •    10/2002-01/2008: Studium der Geowissenschaften an der Leibniz Universität Hannover, Deutschland.

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

       

       

       

      > Ao. Univ.-Prof. Dr. WOLFGANG FÖRG-ROB, Mathematiker, Universität Innsbruck.

       

      Das Angebot im Detail

      • Besuche pro Jahr: 4
      • Regionen: Tirol, Vorarlberg

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Funktionalgleichungen, insbesondere die Pilgerschritttransformation

       

      Aktuelle Projekte

      • Die Pilgerschritttransformation auf Mannigfaltigkeiten: Bei diesem Verfahren geht es darum, durch Transformation („geeignetes Verbiegen“) eines Weges auf einer Fläche zur kürzesten Verbindung zwischen zwei Punkten zu gelangen.
         
      • Stetigkeitspunkte von Lösungen der Schilling-Gleichung: Die Schilling-Gleichung entstand aus einem physikalischen Problem. Man kann zeigen, dass es Lösungen gibt, und kann sehr genau beschreiben, an welchen Punkten eine möglichst glatte Lösung stetig/unstetig ist. Was aber noch fehlt, ist eine Auflistung dieser Punkte im Detail.

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      1975 Matura
      1975 – 1981 Studium der Mathematik an der Universität Innsbruck
      1981 Promotion
      1981 – 1994 Assistent am Mathematikinstitut der Universität Innsbruck
      1994 Habilitation
      Seit 1994 Dozent am Mathematikinstitut der Universität Innsbruck

       

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

      • folgen in Kürze

       

       

      > PATRICK KRAPF, MSc, Biologe, Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Zoologie/Ökologie

       

      Das Angebot im Detail

      • Besuche pro Jahr: 4
      • Regionen: Tirol (Innsbruck und Umgebung)

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Verhaltensforschung
      • Populationsgenetik
      • Soziale Organisation

      Aktuelle Projekte

      • Populationsgenetik und soziale Organisation in Tetramorium alpestre: Weltweit gibt es mehr als 13.000 Ameisenarten, die unterschiedlicher und vielfältiger kaum sein könnten. Und obwohl sie so divers sind, gibt es aber eine grundlegende Eigenschaft, die bei Ameisen und allen sozialen Insekten gleich ist: die Eusozialität. Eusozialität beinhaltet, 1) dass es nur ein Individuum gibt, welches für die Reproduktion zuständig ist, während alle anderen Tiere davon ausgeschlossen sind, 2) dass es eine Arbeitsteilung gibt (Brutpflege, Nestbau, Nahrungsbeschaffung etc.), und 3) dass es zu sich überlappenden Generationen kommt. Während dies nun bei allen Ameisenarten gleich ist, unterscheidet sich aber z.B. die Anzahl der Königinnen in einem Nest: Es kann eine oder mehrere Königinnen vorhanden sein, die sich einmal oder mehrmals gepaart haben, wodurch sich der Verwandtschaftsgrad zwischen den Arbeiterinnen ändert. Neben den beiden genannten Strukturen gibt es auch noch Superkolonien: Superkolonien sind riesige Kolonien bestehend aus Tausenden Königinnen und Millionen Arbeiterinnen derselben Art verteilt auf viele einzelne Nestern, die sich über mehrere Quadratkilometer erstrecken können. Superkolonien sind meist invasiv, zerstören Kulturgut und vertreiben heimische Arten.
        Seit Jahrzehnten werden Superkolonien und der Übergang von Nestern mit einer Königin zu Nestern mit mehreren Königinnen zu einer Superkolonie erforscht, aber bis dato hat man noch keine Erklärung für diesen Wechsel gefunden. Dies untersuche ich bei der heimischen Ameisenart Tetramorium alpestre, von der man weiß, dass sie einerseits Nester mit einer Königin und andererseits Superkolonien ausbildet.
        In meinem Dissertationsprojekt arbeite ich an mehreren Teilgebieten, die alle als Projekte für Schüler dienen könnten und mit denen man einen großen oder mehrere kleinere Vorträge halten kann:
        - Verhaltenstests mit lebenden Arbeiterinnen, die Aufschluss über das Verhalten Arbeiterinnen verschiedener Nester zueinander geben soll
        - Vaterschaftstests, die Aufschluss über den Verwandtschaftsgrad der Arbeiterinnen eines Nestes und zu anderen Nestern gibt
        - Gaschromatographie, die Aufschluss über die verschiedenen cuticulären Kohlenstoffe auf der Oberfläche der Arbeiterinnen geben soll

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      - Matura in Südtirol (Italien) im Jahr 2008
      - 2008-2012 Bachelorstudium an der Universität Innsbruck
      - 2012-2014 Masterstudium „Ökologie und Biodiversität“ an der Universität Innsbruck
      - seit 2015 Dissertant an der Universität Innsbruck zum Thema „Social organisation, population genetics, and genomics in Tetramorium ants (Hymenoptera:Formiciade)

      Besuch diverser Kongresse (6. CEWM in Ungarn, ÖEG-Kolloquium in Linz), Teilnahme am Science Slam 2015

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

       

       

      Prof. Dr. ANDREAS MAURER, Universität Innsbruck, Institut für Politikwissenschaft. Forschungsbereich: Politikwissenschaft und Europäische Integration

       

      Das Angebot im Detail

      • Besuche pro Jahr: Keine Beschränkung (mind. fünf Monate im Voraus anfragen
      • Regionen: alle Bundesländer
      • Fixe Termine für Innsbruck und Umgebung: Mittwochs zwischen 11.00 und 15.00 Uhr (nach Vereinbarung)

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Europäische Integration
      • Handelspolitik der Europäischen Union
      • Demokratie und Parlamentarismus in der EU
      • Europäische Parteien


      Aktuelle Projekte

      • MILDIPA – Mehrebenenparlamentarismus in der EU: Dieses Projekt untersucht, unter welchen Voraussetzungen Parlamente im EU-System ihre Funktionen wahrnehmen können und effektiv wahrnehmen. Wann also wird das Europäische Parlament als Kontrollorgan gegenüber der EU-Kommission aktiv? Wann beteiligen sich nationale Parlamente an den Verhandlungen über internationale Verträge der EU? Weil die Wahrnehmung unterschiedlicher Parlamentsfunktionen (Gesetzgebung, Kontrolle, Interessenartikulation, Repräsentation, Wahl etc.) durch Parlamente auf verschiedenen Ebenen (EU, national, regional) zu Überschneidungen führt, stellen wir schließlich auch die Frage, wie derartige Funktionsüberschneidungen konstruktiv, obstruktiv oder destruktiv gelöst werden.

      • GOVMOTALP – Politische Steuerung der Verkehrspolitik im Alpenraum: Bei GOVMOTALP untersuchen wir, welche Möglichkeiten der politischen Gestaltung des Verkehrs im Alpenraum genutzt werden, um grenzüberschreitende Probleme effektiv, effizient, demokratisch und transparent zu lösen. Gegenstand unserer Analyse sind erstens der gesamte, in den vergangenen 60 Jahren entstandene, verkehrspolitische Rechtsbestand der EU, zweitens die zwischen den Alpenanrainerstaaten geschlossenen Verkehrs- und Transitabkommen, und drittens verkehrspolitische Projekte, an denen Teilnehmer aus mind. zwei Staaten beteiligt sind. Neben der systematischen Erhebung aller verkehrspolitischen Maßnahmen untersuchen wir vor allem, auf welche Weise Regierungen, Parlamente, Gemeinderäte, Verwaltungen und Nichtregierungsorganisationen an der Gestaltung und Umsetzung der Maßnahmen beteiligt sind.

       

       

      • EUTRAP – Europäische Handelspolitik: Im EUTRAP-Projekt untersuchen wir verschiedene Aspekte der europäischen Handelspolitik. Zwar handelt es sich hierbei um eines der ältesten Felder europäischer Zusammenarbeit. Gleichwohl deuten aber die seit 2010 zu beobachtenden Auseinandersetzungen über Abkommen wie CETA, TTIP, ACTA, SWIFT, TISA oder JEFTA darauf hin, dass der massive Machtausbau des Europäischen Parlaments unter anderem auch dazu führt, dass sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger für Fragen der gerechten, transparenten und demokratischen Handelspolitik interessiert. Massenproteste gegen CETA oder TTIP unterstreichen zudem, dass auch Regierungen und nationale Parlamente keine kohärente, handelspolitische Strategie verfolgen, sondern eher geneigt sind, auf öffentliche Kritik stoßende Abkommen der EU-Kommission anzulasten, um sich ihrer eigenen Verantwortung zu entledigen.
        EUTRAP untersucht einzelne Abkommen, besondere Aspekte europäischer Handelspolitik (Nachhaltigkeit, Menschenrechte, internationale Arbeitsschutznormen, Demokratieförderung etc.) sowie die ständig wiederkehrenden Fragen der Transparenz internationaler Verhandlungen und ihrer demokratischen Legitimation.

       

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      Prof. Dr. Andreas Maurer hat – nach seiner Ausbildung zum Landschaftsgärtner - in Frankfurt am Main, Paris, Marseille/Aix-en-Provence, und Gießen Politik- und Rechtswissenschaft, Soziologie und Sozialpsychologie studiert und den verwaltungswissenschaftlichen Studiengang am Europa-Kolleg in Brügge absolviert.
      Andreas Maurer ist seit 2012 Universitätsprofessor für Politikwissenschaft und Inhaber eines Jean Monnet Lehrstuhls für europäische Integrationsforschung an der Universität Innsbruck. Zuvor forschte und lehrte Maurer am Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit (SWP), Berlin, der Universität zu Köln, dem Institut für Europäische Politik, Bonn, der Universität Osnabrück und den drei Berliner Universitäten. Ausserdem arbeitete Maurer über vier Jahre als Gastbeamter im Generalsekretariat des Europäischen Parlaments für dessen Handelsausschuss, als Berater des Europäischen Verfassungskonvents, als Gastwissenschaftler des Planungsstabs von Kommissionspräsident Barroso und als Trainer und Berater des Europäischen Verwaltungsinstituts in Maastricht (EIPA) und der Verwaltungshochschulen der drei baltischen Staaten.
      Andreas Maurer ist Autor von über 300 Büchern und Aufsätzen zu Fragen der Europäischen Integrationspolitik.

       

      Links zu den Projekten

       

       

      > Mag. KOKU G. NONOA, Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Theater, Kulturelle Begegnungen-Kulturelle Konflikte

       

      Das Angebot im Detail

      • 4 Besuche pro Jahr
      • Regionen: alle Bundesländer

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Theorien und Formen des prädramatischen, dramatischen und postdramatischen Theaters im europäischen und außereuropäischen Raum
      • Ritualität/Performativität/Transkulturalität im Gegenwartstheater
      • Afrikanisch-„vorkoloniale“, griechisch-antike rituelle Theaterformen
      • Kunst, besonders Gegenwartskunst


      Aktuelle Projekte

      • Gegenkulturelle Tendenzen im postdramatischen Theater: grenzüberschreitendes Theater? Mit dem „postdramatischen Theater“ im Sinne von Hans-Thies Lehmann rücken u. a. eine ästhetische Zäsur, eine Bevorzugung körperzentrierter, performativer und rituell geprägter Theaterformen in den Blick, die kulturelle und institutionelle Rahmenbedingungen von Kunst überschreiten. Außerdem weisen sie auf antike griechische und afrikanische bzw. außereuropäische Theaterformen hin. Unter diesem Blickwinkel wird in diesem Forschungsvorhaben an Hermann Nitschs Orgien-Mysterien-Theater und Christoph Schlingensiefs „Aktion 18, tötet Politik“ herangegangen.

      • Publikation zur Tagung „Postdramatisches Theater als transkulturelles Theater“: Nach Hans-Thies Lehmann kann postdramatisches Theater als eine Konzeptualisierung von Kunst nicht als Repräsentation, sondern als Erfahrung des Realen (Zeit, Raum, Körper) verstanden werden (Lehmann: Postdramatisches Theater, 1999, S. 241ff). Außerdem weisen die Körperzentriertheit und die performativen Verflechtungen von Ritual-(Theater)Kunst-Realität in postdramatischen Formen stark auf ältere bzw. außereuropäische performative/rituelle Theaterformen hin. In diesem Zusammenhang schlägt Lehmann in Pia Janke / Teresa Kovacs (Hg.): „Postdramatik“. Reflexion und Revision eine „stärker transkulturell orientierte Betrachtungsweise“ vor. Er betont, dass „das dramatische Theater Europas eine Sonderentwicklung“ sei, weshalb ihm „die Relativierung des spezifisch europäischen Theatermodells durch transkulturell orientierte Forschung überaus wichtig“ erscheine (Janke / Kovacs, 2015, S. 45). Die Tagung eruiert die ästhetische und wissenschaftliche Reichweite dieser Sachlage.

      • Mitorganisation des Programms „Writer in Residence 2016“: Die Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät geht mit der Einladung eines "Writer in Residence" einen neuen Weg, um Literatur anregend mit Forschung und Lehre zu verbinden. Jeweils im Sommersemester ist eine Autorin oder ein Autor einen Monat lang in Innsbruck anwesend und bereichert sowohl die universitäre Vielfalt als auch das kulturelle Leben Innsbrucks.
        Der jeweilige "Writer in Residence" wird durch eine fakultätsinterne Ausschreibung ermittelt: die Institute machen einen oder mehrere Vorschläge, in denen sie die Eigenart und Qualität der vorgeschlagenen Kandidaten beschreiben und darlegen, warum und wodurch diese für die akademische Lehre und die literarische Szene Innsbrucks bereichernd sein können. Die eingegangenen Vorschläge werden durch eine Jury bewertet und gereiht. Den endgültigen Vorschlag an den Dekan erarbeitet der Fakultätsrat.

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      Seit 2014 | Studium der Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck
      Seit 2013 | Doktorand im DoktorandInnenkolleg „Figuration Gegenkultur“ an der Leopold- Franzens-Universität Innsbruck, Thema des Dissertationsvorhabens: „Gegenkulturelle Tendenzen im postdramatischen Theater: grenzüberschreitendes Theater?“
      2007–2008 | Diplôme d’études approfondies pluridisciplinaires (DEA-Pluridisciplinaires), Troisième cycle, (Vorpromotionsstudium) an der Universität von Lomé (Togo); Thema der Vorpromotionsarbeit: „Vom epischem zum intermedialen Theater: Untersuchung an Bertolt Brechts Stück Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“.
      2001–2006 | Studium der interkulturellen Germanistik an der Universität von Lomé (Togo); Thema der Magisterarbeit: „Die verlorene Menschlichkeit in Peter Weiss’ Dokumentarstück Die Ermittlung: Dokumentartheater als wirklichkeitstreues Theater“
      Stipendien

      01/2016–03/2017 | Marietta-Blau-Stipendium der OeAD – GmbH, finanziert aus Mitteln des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW)
      seit 2013 | Stipendiat imDoktorandInnenkolleg „Figuration Gegenkultur“ an der Leopold- Franzens-Universität Innsbruck
      2012 | Stipendiat beim 48. Internationalen Forum/Berliner Festspiele
      2011 | Stipendiat bei der 15. Internationalen Übersetzerwerkstatt des Internationalen Theaterinstituts  (ITI) Berlin und Mülheim
      2009 | Stipendiat bei der 4. Internationalen DAAD-Meisterklasse „Menschen beschreiben. Literatur – Anthropologie – Psychologie – von 1800 bis 2000“, Deutsches Literaturarchiv Marbach

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

       

       

       

      > Assoz. Prof. Dr. ANDREAS OBERPRANTACHER, Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Philosophie

       

      Das Angebot im Detail

      • Besuche pro Jahr: 2
      • Regionen: Tirol, Vorarlberg

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Politische Philosophie
      • Sozialphilosophie
      • Ästhetik
      • Technik- und Medienphilosophie

      Aktuelle Projekte

      • Risking Public Life − The 'Illegal Alien' as Political Subject: Dieses Forschungsprojekt setzt sich zum Ziel, exemplarische Proteste und Formen des zivilen Ungehorsams, die sich in der Europäischen Union und in den Vereinigten Staaten von Amerika abzeichnen, zu untersuchen, zu diskutieren und zu konzeptualisieren, um insbesondere auf deren öffentliche Qualität und Wirksamkeit aufmerksam zu machen. Indem das Forschungsinteresse
        gezielt auf das Phänomen der irregulären Migration in etablierten Demokratien gerichtet wird, das eine Reihe von Themen und Problematiken neuartig verbindet und zwar unter besonderer Berücksichtigung der Dimensionen des politischen Vermögens und der Subjektivierung, wird dieses Forschungsprojekt auf ein dringendes Anliegen der politischen Philosophie Bezug nehmen und einen spezifischen, aber signifikanten Beitrag zur Demokratietheorie leisten können. In diesem Sinne zielt das Forschungsprojekt darauf ab, der Figur des "Illegalen" sowohl eine wissenschaftliche als auch eine allgemeine Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen – und zwar im Sinne eines paradigmatischen politischen Subjekts, dessen marginale Position eine von kritischer Bedeutung ist, um die Veränderungen, in welche die Demokratien als öffentliche Räume gegenwärtig einbezogen sind, besser zu verstehen (und eventuell zu verändern).

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      Studium der Philosophie, Geschichte, Europäischen Ethnologie und Komparatistik an der Universität Innsbruck und an der University of Nottingham (U.K.)
      Im Jahr 1999 Abschluss des Studiums der Philosophie
      Von 2000 bis 2002 Drittmittelassistent am Institut für Philosophie
      Von 2002 bis 2004 MA-Studium Peace, Development, Security and International Conflict Transformation an der Universität Innsbruck und an der Universität Castellón (Spanien)
      Seit 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie
      Seit 2010 Assistenzprofessor am Institut für Philosophie
      Seit 2015 Assoziierter Professor am Institut für Philosophie

       

       

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

       

       

      > Dr. LAURIN OSTERMANN, Theoretischer Physiker, Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Physik

       

      Das Angebot im Detail

      • 4 Besuche pro Jahr
      • Regionen: Tirol, bevorzugt Großraum Innsbruck

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Theoretische Quantenoptik
      • Quantenmetrologie
      • Laser
      • Verbesserung der Messgenauigkeit in der Atomuhr

      Aktuelle Projekte

      • Protected subspace Ramsey Spectroscopy: Ein zentrales Ergebnis der Quantentheorie stellt die Beobachtung dar, dass die möglichen Energien eines Elektrons in einem Atom direkt mit Frequenzen verbunden sind. Daher lassen sich elektronische Übergänge in Atomen ähnlich einem Pendel in einer Pendeluhr zur Zeitmessung verwenden. In einem modernen Aufbau werden die Atome in einem sog. optischen Gitter bei äußerst geringen Temperaturen festgehalten und man benutzt Laserlicht, um die gewünschte atomare Übergangsfrequenz zu bestimmen. Durch die Tatsache, dass sich in diesem Gitter sehr viele Atome befinden, beginnen diese miteinander wechsel zu wirken. In unserer Arbeit nutzen wir diese Wechselwirkung, die ursprünglich als Störung verstanden wurde und eine Verschlechterung der Messgenauigkeit darstellte, geschickt aus, um eine höhere Präzision zu erreichen. Wir leisten damit einen entscheidenden theoretischen Beitrag zu den Atomuhren der nächsten Generation. Atomuhren werden neben der Forschung z.B. auch in der Kommunikation und in der Navigation verwendet. Würde man die aktuellen Cäsium-Uhren in den Satelliten durch unsere neue Uhr ersetzen, ließe sich sprichwörtlich per GPS eine Nadel im Heuhaufen finden.


      • Superradiant Lasing: In einer dem obigen Thema verwandten Arbeit haben wir versucht die bereits erwähnte Wechselwirkung so zu unserem Vorteil zu nutzen, dass sich damit ein sehr frequenz-stabiler Laser realisieren lässt. Das bedeutet, dass das von einem solchen superradianten Laser ausgesandte monochromatische Licht bei einer Frequenz von 10^15 Hz, also einer Billarde Schwingungen pro Sekunde, nur um ein Tausendstel einer Sekunde abweicht. Ein solcher extrem stabiler Laser legt den Grundstein für alle atomphysikalischen und quantenoptischen Experimente und Technologien, vom Quantencomputer bis in die medizinische Diagnostik und Therapie.

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      • Zahlreiche Konferenzbeiträge und Forschungsaufenthalte u .a. am JILA in Boulder, CO, USA
      • Seit 2011 Doktorand in der Arbeitsgruppe von Prof. Helmut Ritsch im Fachbereich Theoretische Quantenoptik
      • 2010 Mag. rer. nat. mit Auszeichnung, Diplomstudium Physik mit Schwerpunkt Theoretische Physik, Diplomarbeit im Fachbereich Mathematische Physik
      • 2004 Matura mit Auszeichnung am Meinhardinum Stams

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

       

       

      > ULRIKE PFEIFFENBERGER, BA, MA, Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Medienpädagogik und Kommunikationskultur

       

      Das Angebot im Detail

      • Besuche pro Jahr: 2-4
      • Regionen: Tirol

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Medienkritik
      • Aktuelle Medienphänomene
      • (Visuelle) Medienkompetenz / visuelle Kommunikationsforschung
      • Archivpädagogik, -didaktik / historische Bildungsarbeit

      Aktuelle Projekte

      • Die Widergänger der Medienkritik: Mit der Einführung eines neuen Mediums passiert oftmals eine Ablösung der altbekannten Medienarten. Ein Blick in die (Medien-) Geschichte gibt Aufschluss darüber, dass bestimmte Medienformen Zeichen ihrer Zeit sind. In diesen Umbruchphasen kommt es dann oftmals zu Formen der Medienkritik. Interessant ist hierbei die Bewegung zwischen „euphorischen und/oder apokalyptischen“ Ansätzen in Bezug auf bestimmte Medien.
         
      • Der Begriff der Intimität und das mediale Selbst: Die Betrachtung von Selfies mittels einer visuellen Kommunikationsforschung (Bsp. einer Produktanalyse) ermöglicht einen differenzierten Zugang zu dieser Form der Darstellung. Werden diese Erkenntnisse mit unterschiedlichen Intimitätsabhandlungen und Ansätzen der visuellen Medienkompetenz in Relation gesetzt, kann in Bezug auf die Bildproduzent/innen und -rezipient/innen sowie auf das Produkt (das Selfie) eine andere Zuschreibung passieren. 
         

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      geboren 1983 in Rum
      1997 - 2002 Handelsakademie, Hall in Tirol (Abbruch)
      2001 Lehrabschluss Food & Beverage Assistant, Fachberufsschule Absam (Tourismus-Hak)
      2008 Lehrabschluss Bürokauffrau, IBK
      2010 Berufsreifeprüfung, BFI IBK / Fachbereich: Ernährung und Touristisches Management
      2005 - 2010 Filmservice Creative Creatures GmbH, IBK / Castings, Komparsen- & Schauspielerdisposition, Produktionsassistenz, Locationscouting
       
      07/2013 BA Erziehungs- und Bildungswissenschaft, LFU / Schwerpunkt: Medienpädagogik und Kommunikationskultur
      01/2016 MA Erziehungs- und Bildungswissenschaft, LFU / Schwerpunkt: Medienpädagogik und Kommunikationskultur
      seit 10/2013: MA Vergleichende Literaturwissenschaft, LFU
      seit 03/2016: Ph.D. Erziehungs- und Bildungswissenschaft, LFU / Schwerpunkt: Medienpädagogik und Kommunikationskultur

       

      WS 2016/17: Organisation der RingVO „Medien und Glaubwürdigkeit“
      Link gehört zu dieser Lehre: https://orawww.uibk.ac.at/public/lfuonline_lv.details?sem_id_in=16W&lvnr_id_in=103278

      Mai/Juni 2016: Mitarbeiterin des Forschungsinstituts Brenner Archivs, Universität Innsbruck / Ernst-von Glasersfeld – Archiv / https://www.uibk.ac.at/brenner-archiv/mitarbeiter/pfeiffenberger.html
       
      Trainerin am Institut für Bildung OG (Systemische Fortbildung Tirol) / http://www.sps-tirol.at/index.php/home-isps.html
       
      seit SS 2015: Organisation des Kinderbeirates der Jungen Uni Innsbruck / https://www.uibk.ac.at/jungeuni/kinderbeirat/
       
      seit WS 2014/15: Durchführung und/oder Planung unterschiedlicher Konzepte im Bereich der Medienpädagogik für die Junge Uni Innsbruck

       

      > Ass.-Prof. Dr. BIRGIT PIKKEMAAT, Assistenzprofessorin, Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Tourismus

       

      Das Angebot im Detail

      • 2 Besuche pro Jahr
      • Regionen: alle Bundesländer

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • in Tirol: gratis, in allen anderen Bundesländern: Ersatz der Fahrtkosten

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Klein- und Mittelunternehmen im Tourismus
      • Trends und Wertewandel
      • Geschäftsreistourismus
      • Destinations- und Standortmanagement
      • Innovationen und neue Produkte im Tourismus
      • Vernetzung der Branchen
      • Nachfolgeproblematik (in der Hotellerie)
      • Frauen im Tourismus


      Aktuelle Projekte

      • Frauen im Tourismus: Das geplante Projekt beschäftigt sich mit der Rolle von Frauen im Tourismus. Es geht darum, den Anteil von Frauen in touristischen Führungspositionen zu analysieren (Makroebene) sowie auch deren Rolle in touristischen Organisationen (Destinationen, politische Verbände, etc.) und Unternehmungen (Hotels, Seilbahnen, etc.). Welche qualitativen Eigenschaften liegen Frauen zugrunde, um Führungsrollen und Leadership zu übernehmen? Welche Stimuli und welche Barrieren sehen Frauen im Tourismus?

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      Educational History
      since 2016: Ass.-Prof., Institute for Strategic Management, Marketing and Tourism, SMEs and Tourism, University of Innsbruck
      2011: Examination and appointment for legalized Experts (for destination             development and market research in tourism)     
      2010: Concession for a Travel Agency
      since 2008: CEO, Institute for innovative Tourism, Rum/Innsbruck
      2006-2008: Ass.-Prof., Institute for Tourism and Service Economics, University of Innsbruck
      2006: Finalized tenured track as Ass.- Prof.
      2000-2006: Senior Researcher at the Institute for Tourism and Service Economics, University of Innsbruck
      1992-2000: Junior Researcher and Doctoral Studies at the Institute for Tourism and Service Economics, University of Innsbruck
      1992: Finalized as Mag. Rer. Soc. Oec.
      1988-1992: Social Sciences Studies at the University of Innsbruck, Austria
      1978-1986: Grammar School, Dornbirn, Austria
      1974-1978: Primary School, Dornbirn, Austria

       

       

      > Prof. MMAG. Dr. REGINA POLAK, Praktische Theologin, Universität Wien. Forschungsbereich: Praktische Theologie, spirituelle Theologie

       

      Das Angebot im Detail

      • 4-5 Besuche pro Jahr
      • Regionen: alle Bundesländer, bei Besuchen in Schulen außerhalb von Wien ersuche ich um vorige Absprache bezüglich Kooperation.

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Ersatz der Fahrtkosten

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Migration und Religion
      • (Zeitgenössische) Spiritualität
      • Religion in der modernen Gesellschaft/in Europa
      • Kirche und religiöser Wandel
      • Jugend und Religion


      Aktuelle Projekte

      • Convivenz: Zusammenleben in Verschiedenheit: Wie können wir in der Migrationsgesellschaft Europa religiös und sozial friedlich und gerecht zusammenleben? Überlegungen zum Zusammenleben in Verschiedenheit und Gerechtigkeit und der Beitrag, den die monotheistischen Religionen dazu erbringen können. Was hindert (z.B. Fremdenhass), was fördert (z.B. Partizipation).
      • Kirche und Judentum HEUTE: Werdet gleichzeitig! Was können Christen von Juden lernen und worin bestehen die heutigen Herausforderungen im interreligiösen Dialog und im Zusammenleben?
      • Religiöser Wandel und Wertewandel in Europa: Sozialwissenschaftliche Darstellungen der religiösen und Wertelandschaft in Europa, inkl. neue Spiritualitäten, und was das für Kirche und Glauben bedeutet.

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      Ich bin eine Quereinsteigerin und ein Beispiel dafür, dass man auch auf queren Wegen zur Wissenschaft kommen kann. Ich habe meine Universitätskarriere erst mit 30 begonnen – nach einem abgebrochenem Theologiestudium, einer atheistischen „Phase“ und einem Philosophiestudium. Dann aber mit vollem Elan und in kurzer Zeit. Diplomarbeit über Friedrich Nietzsche. Dissertation über die Wiederkehr der Religion. Masterarbeit über die Unterscheidung der Geister. Geboren 1967. Wienerin mit Migrationshintergrund, 4. Generation. Tschechische Urgroßeltern. Ein Sohn Elias. Ich kombiniere verschiedene Wissenschaften, um Theologie zu betreiben.

       

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

       

       

      > Dr. RANA EL RAWAS, Medizinische Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Neurowissenschaft

       

      Das Angebot im Detail

      • Besuche pro Jahr: 4
      • Regionen: Tirol (Großraum Innsbruck)
      • Individuelle Terminvereinbarung, bei Interesse melden Sie sich unter youngscience@oead.at
      • Gespräch mit Schülerinnen und Schülern Deutsch oder Englisch möglich

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Drug addiction
      • Animal models behavior
      • Drugs- related Brain mechanisms
      • Protection by social interaction and environmental factors

      Aktuelle Projekte

      • Neurobiologie der sozialen Interaktion als eine Alternative zu Drogen: Hat soziale Interaktion einen Anti-Stress Effekt?
        Eine der großen Herausforderungen in der Therapie von Abhängigkeitserkrankungen bleibt die Umorientierung von suchtkranken Individuen hin zu nicht-Drogen assoziierten Aktivitäten. Wohltuende soziale Interaktion ist in der Lage persönliche Beziehungen positiv zu beeinflussen und stellt somit eine natürliche Alternative für den belohnenden Effekt von Drogen dar. Die Mechanismen, die dem positiven Effekt von sozialer Interaktion zu-grunde liegen sind jedoch bisher nicht bekannt. Wir stellen daher die Hypothese auf, dass positive soziale Interaktion einen Anti-Stress Effekt hat, der – wenn in einem alternativen Kontext angeboten – den Drogenkonsum reduziert.
        Dieses Wissen wird entscheidende molekulare Angriffspunkte identifizieren, um neue Medikamente zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen zu entwickeln.
         

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      2000- Terminal Secondary School in Experimental Sciences (Tripoli, Lebanon)
      2004- Mater I in animal Biology (Lebanese University, Lebanon)
      2005- Master II in Biology and Health, option: Physiology, cellular and molecular biology (University of Poitiers, France)
      2008- PhD in Neuroscience (university of Poitiers, France)
      2009- now: Senior Post-Doc at the Experimental Psychiatry Unit (Medical University of Innsbruck, Austria)

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

       

       

       

      > Mag. Ing. FRANZ G. ROSNER, Önologe (Wein-Forscher), Pomologe (Obst-Forscher), Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau, Klosterneuburg. Forschungsbereich: Wein

       

      Das Angebot im Detail

      • Besuche pro Jahr: flexibel
      • Regionen: alle Bundesländer

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Forschungsmanagement
      • Nachhaltigkeit
      • Biologischer Weinbau
      • Förderung des Streuobstanbaus


      Aktuelle Projekte

      • Nachhaltig produzierter österreichischer Wein: Die nachhaltige Bewirtschaftung von Weingärten und die Produktion von Wein hat in Ostösterreich eine wichtige regionalpolitische und kulturelle Bedeutung. Klimawandel, neue Krankheiten und Schädlinge, steigende Qualitätsansprüche u.a. stellen Herausforderungen dar. Ein Online-Tool ermöglicht Weinbaubetrieben sich hinsichtlich Nachhaltigkeit automatisiert bewerten und anschließend zertifizieren zu lassen.

      • Förderung des Streuobstanbaus z.B. im Mostviertel: In den Supermärkten dominieren einige wenige Sorten das Angebot. Die Förderung von alten Sorten und damit die Erhaltung von Kulturlandschaften stellt ein wichtiges Forschungsanliegen dar. Neue Krankheiten und Schädlinge haben den Bestand z.B. im Mostviertel reduziert. Aus diesem Grunde werden durch zahlreiche Maßnahmen, wie z.B. dem Kongress Birnenleben u.a., ein Problembewusstsein geschaffen und Forschungsprojekte initiiert, die den Fortbestand sichern helfen.

      • Biologischer Weinbau – Ausbringung von Kupfer: Im biologischen Weinbau ist die Ausbringung von Kupfer unerlässlich. Bisherige Auswirkungen und neue Ersatz- und Reduktionsstrategien werden untersucht.

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      Produktionsleiter in der größten österreichischen Kellerei
      Weinkontrolle – Forschungsunterstützung im Bereich Verfälschungsmittel
      Nachhaltige Produktionsmethoden

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

       

       

       

      > Mag. Dr. URSULA A. SCHNEIDER, Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Literaturwissenschaft und Archiv

       

      Das Angebot im Detail

      • Besuche pro Jahr: 4
      • Regionen: Tirol, Vorarlberg, Salzburg
      • Individuelle Terminvereinbarung, bei Interesse melden Sie sich unter youngscience@oead.at
      • Alle Besuche gemeinsam mit Annette Steinsiek

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Großraum Innsbruck: keine. Tirol außerhalb Großraum Innsbruck, Vorarlberg, Salzburg: Übernahme von Fahrtkosten (PKW)

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Österreichische Literatur (v. a. 20. Jahrhundert)
      • Editionswissenschaft
      • Biographieforschung
      • Archivpraxis
      • Gender Studies

      Aktuelle Projekte

      • Nachlassordnung: Damit ein Archiv überhaupt genutzt werden kann, müssen die Bestände, die erworben werden, alle nach bestimmten Regeln geordnet werden – und zwar bis auf den letzten Zettel! Im Literaturarchiv haben wir es mit Nachlässen von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, aber auch von Institutionen wie Verlagen oder Bühnen, zu tun. Diese Bestände sind die Grundlagen für alle Editionen, Biographien, Dokumentationen oder Literaturgeschichten.
        In den Beständen enthalten sind literarische Werke wie Lyrik, Prosa und Drama. Meist handelt es sich hier um Manuskripte. Korrespondenzen wurden früher ja vor allem mit der Post versandt – nur wenn sich jemand dazu entschloss, die Stücke zu vervielfältigen (Abschreiben von Hand oder Durchschlag bei Schreibmaschine), liegen die Briefe der nachlassenden Person vor. Lebensdokumente sind etwa Geburts- und Heiratsurkunden, Schulzeugnisse, Pässe, Terminkalender, vor allem auch Fotos.
        Beim Erschließen eines Nachlasses muss man die alten Schriften lesen können. Es begegnet eine andere Welt: Postsorten, die es nicht mehr gibt (wie Telegramme), alte Vervielfältigungstechniken (Hektographie) oder alte audiovisuelle Formate (Glasplattenfotos, Magnetophonbänder, Videokassetten). Einer der größten Feinde des Archivs ist der Schimmel, deshalb gehören auch konservatorische Maßnahmen zum Arbeitsgebiet der Archivarin. Mit dem Einsatz des Computers auch im literarischen Bereich muss das Archiv neue Umgangsformen entwickeln.
         
      • Poetik – Religion – Politik. Die Lyrik Christine Bustas nach 1945: Christine Busta ist eine der angesehensten Lyrikerinnen der österreichischen Literatur der Nachkriegszeit. In ihrer Lyrik verwendet sie vielfach christliche Motive, weshalb sie häufig als christliche Dichterin apostrophiert wurde. Auch ihre Auseinandersetzung mit dem Thema „Schuld“ wurde als allgemeine christliche Auseinandersetzung interpretiert. Aber mit ihrem Nachlass konnte gezeigt werden, dass ihre Lyrik als Erinnerungs- und Bewältigungsarbeit vor allem in Bezug auf die Zeit des Nationalsozialismus begriffen werden kann. Damit gewinnt das Werk Bustas eine neue Virulenz: In Werk und Leben von Christine Busta ist eine symptomatische Verflechtung von Poetik, Religion und Politik auszumachen.
        In dem abgeschlossenen Forschungsprojekt wurde aufgearbeitet, dass und wie sich Busta persönlich und mit ihrer Dichtung den jeweiligen politischen Rahmenbedingungen anpasste. Anhand von Wortfelduntersuchungen wurde deutlich, dass Busta die Thematik von Schuld und Richten erst nach ihrer Entnazifizierung 1948 aufgriff. Busta rang in ihrer Dichtung darum, die (eigene) Beteiligung am NS-System einzuschätzen, und die Fragen nach Schuld und nach der Möglichkeit von Vergebung bleiben zeitlebens virulent. Das Projekt hofft die Tabuisierung gebrochen zu haben, die sich um die Verwendung christlicher Motivik in der Literatur gebildet hat. In der Forschung hat man bisher auf das appellative Moment von Bustas Lyrik hingewiesen, auf die humanistische Absicht. Ohne das in Frage zu stellen, kann jetzt hinzugefügt werden, dass - dies wäre durchaus ein Grund für die ungeheure Popularität der Autorin in den 1950er und 1960er Jahren - diese Art der Dichtung, die erst seit dem Projekt als Dichtung einer „Mitläuferin“ zu lesen ist, auch als Handreichung zur Exkulpation rezipiert werden konnte. Damit wäre der Literaturgeschichtsschreibung ein Aspekt hinzugefügt, der gesellschaftspolitische Relevanz hat und im Hinblick auf andere Autor/innen ebenso zu berücksichtigen wäre.
         

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      Geboren in Wien. Matura im Juni 1985. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft, Deutsche Philologie 1985-1988 in Wien, ab 1988 in Innsbruck. Magistra der Philosophie 1990. Doktoratsstudium der Germanistik an der Universität Innsbruck, Doktorin der Philosophie 1995. Seit 1990 wissenschaftliche Mitarbeiterin in Drittmittelprojekten am Forschungsinstitut Brenner-Archiv. Vier selbst beantragte Projekte beim Österreichischen Wissenschaftsfonds (gemeinsam mit Annette Steinsiek), seit 2009 Anstellung, seit 2012 Senior Scientist. 2013 bis 2014 Mitarbeit im Advisory Board des Brenner-Archivs. Sprecherin der Forschungsgruppe "Auto_Biographie - De_Rekonstruktionen" der Interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung der Universität Innsbruck. Im Forschungsinstitut Brenner-Archiv verantwortlich für das Digitale Repositorium und für die Digitalisierung der AV-Medien.
      Editionen von Prosa Christine Lavants (Das Wechselbälgchen, Das Kind, Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus) und von Dialektlyrik Christine Bustas (Erfreuliche Bilanz). Online-Plattform „Busta-Search“. Katalog der historischen Patient/innen-Bibliothek der „Landes-Irrenanstalt“ in Hall. (alles gemeinsam mit Annette Steinsiek)

      Zahlreiche Vorträge im In- und Ausland, wie in Deutschland, Großbritannien, Italien, Kroatien, Rumänien, Russland, Slowenien.

       

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

       

       

      > assoz.-Prof. Mag. Dr. MARTIN SENN, Universität Innsbruck, Institut für Politikwissenschaft. Forschungsbereich: Internationale Politik

       

      Das Angebot im Detail

      • 4 Besuche pro Jahr
      • Regionen: Tirol, Salzburg, Vorarlberg

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Verbreitung und Kontrolle von Nuklearwaffen
      • Entstehung und Wandel von Weltordnung


       

      Aktuelle Projekte

      • Lernen über Nuklearwaffen: Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie Politiker über die Wirkung und den Nutzen von Nuklearwaffen lernen, also welche Vorstellungen sie sich von diesen Waffen machen. Diese Vorstellungen sind ein wichtiger Aspekt, wenn man verstehen möchte, warum sich Staaten Nuklearwaffen aneignen oder eben nicht.

      • Nuklearwaffen und politische Ordnung: Das Projekt beschäftigt sich mit der internationalen Ordnung, also den Normen und Regeln, die Staaten und Nichtregierungsorganisationen zur Kontrolle von Nuklearwaffen geschaffen haben. Wie entstehen diese Normen und Regel, wie entwickeln sie sich weiter und mit welchen Herausforderungen sind diese konfrontiert? In diesem Zusammenhang beschäftige ich mich ebenfalls mit der Notwendigkeit und Möglichkeit globaler nuklearer Abrüstung, also mit den Perspektiven einer Welt ohne Nuklearwaffen.

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      Seit 2016 assoziierter Professor für Internationale Politik

      2015 Habilitation im Fach Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck

      2008 Doktorat an der Universität Innsbruck

      Studium der Politikwissenschaft und der Anglistik/Amerikanistik an den Universitäten Wien und Innsbruck

      Forschungs- und Lehraufenthalte an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, der Cornell University und dem University College London. Lektor an der Diplomatischen Akademie Wien.

      Sprecher der Sektion „International Studies“ der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft. Seit 2017 Leiter des Instituts für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck.

       

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

      In diesem Podcast berichtet Martin Senn über aktuelle Forschungsarbeiten, die sich mit Fragen der Weltpolitik beschäftigen.

       

       

       

       

      > Dr. ROBERT SPINDLER, Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Anglistik und Amerikastudien

       

      Das Angebot im Detail

      • Besuche pro Jahr: 2-4
      • Regionen: Tirol

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Frühneuzeitliche Gefangenenberichte von der Barbareskenküste
      • The American Frontier in Literature and Film
      • Middle English Literature
      • Medievalism

       

      Aktuelle Projekte

      • European Slaves: Christians in African Pirate Encounters: The research project focuses on early modern—that is, mostly sixteenth-, seventeenth-, and eighteenth-century—survivor narratives by Europeans who were enslaved on North Africa’s Barbary Coast. Centerpiece of the research effort is an anthology of shorter unedited slave or captivity narratives. Unlike previous research the project primarily focuses on survivor narratives from a literary perspective. These memoirs will be treated as an independent narrative text type or genre, which shares features of the modern novel but predates it by more than a century.                                  

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      2003-2008: Diplomstudium Anglistik und Amerikanistik, Leopold-Franzens-Universtät Innsbruck (mit Auszeichnung). Diplomarbeit: Recent Westerns: Deconstruction and Nostalgia in Contemporary Western Film.

      2013-2016: Doktoratsstudium Anglistik und Amerikanistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Dissertation: Among Pirates: Barbary Captivity and Early Modern Literature and Culture in Europe and America.

      4/2014-9/2014, 4/2016, und seit 7/2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FWF-Projekt "European Slaves: Christians in African Pirate Encounters" an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

      10/2014-3/2016: Doktoratsstipendium aus der Nachwuchsförderung der Universität Innsbruck


      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

       

       

       

      > Dr. ANNETTE STEINSIEK, Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Literaturwissenschaft und Archiv

       

      Das Angebot im Detail

      • Besuche pro Jahr: 4
      • Regionen: Tirol, Vorarlberg, Salzburg
      • Individuelle Terminvereinbarung, bei Interesse melden Sie sich unter youngscience@oead.at
      • Alle Besuche gemeinsam mit Ursula A. Schneider

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Großraum Innsbruck: keine. Tirol außerhalb Großraum Innsbruck, Vorarlberg, Salzburg: Übernahme von Fahrtkosten (PKW)

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Österreichische Literatur (v. a. 20. Jahrhundert)
      • Editionswissenschaft
      • Biographieforschung
      • Archivpraxis
      • Briefforschung

      Aktuelle Projekte

      • Editionswissenschaft: Jedes Buch, das wir in die Hände bekommen, wurde von jemandem hergestellt. Weniger bekannt ist jedoch, dass auch jeder Text, den wir lesen, von jemandem hergestellt wurde. Im literarischen Bereich ist das (bei Neuerscheinungen) nicht nur die Autorin/der Autor, sondern oft auch noch eine Lektorin/ein Lektor, die/der Anteil am Text hat. Die Lektor/innen als Teil eines Buchverlags korrigieren nicht nur Rechtschreibfehler aus dem Text heraus (ja, auch Autor/innen machen welche!), sondern nehmen oft Einfluss auf den Text selbst: Ist er zu lang, wird er gekürzt, ist er zu gewagt, werden diese Stellen gestrichen, manchmal werden im Sinne des Buchmarktes Änderungen angebracht (ein bekanntes Beispiel sind die Austriazismen bei Thomas Bernhard, die allesamt in deutsche Standardsprache geändert wurden). Wir bekommen also selbst in diesen Fällen nicht den Text, den die Autorin/der Autor „wirklich“ geschrieben hat, in die Hände. Und selbst wenn: Druckfehler schleichen sich auch bei Erstausgaben berühmter Werke ein! Bei Schnitzlers „Der Weg ins Freie“ hieß es jahrzehntelang (denn die Nachdrucke folgten der Erstausgabe) über einen Mann, er sei „Athlet“ – ein Druckfehler, Schnitzler schrieb: „Ästhet“! Man kann sich vorstellen, dass solche Fehler deutliche Einflüsse auf die Interpretation haben. Solche Beispiele gibt es viele.
        Sind die Autor/innen bereits verstorben, so kann man deren Texte nun (neu) herausgeben. Das ist keine Seltenheit, viele bekannte Texte erschienen erst nach dem Tod der Autoren. Franz Kafka etwa wollte, dass nach seinem Tod alle Werke verbrannt werden – das tat Max Brod, zum Glück für uns Leser/innen, nicht, sondern gab sie überhaupt erstmals heraus (wenn auch mit entscheidenden Fehlern). Selbst ein Werk wie „Das Kapital“ von Karl Marx wurde aus dem Nachlass herausgegeben (von Marx‘ Freund Friedrich Engels). Was tut man nun, wenn das Werk unvollständig ist, wenn die Schrift schwer lesbar ist, wenn es zwei unterschiedliche Manuskripte gibt? Was tun, wenn es zwei Gedichtvarianten gibt, im einen Manuskript steht an einer Stelle „schwarz“, im anderen an der gleichen Stelle „weiß“? In zahlreichen Fällen muss die Editorin oder der Editor entscheiden, aber in jedem Fall stellen Editor/innen Texte erst her und müssen das genauestens begründen.
        In diesem Beitrag geht es darum zu zeigen, dass alle Texte, die wir lesen, hergestellte Texte sind. Einige Grundprobleme der Editionswissenschaft werden anhand von Beispielen präsentiert.
         
      • Plagiat?! Zwei Fälle um den Dramatiker Karl Schönherr: Im 19. Jahrhundert war es ganz üblich, dass Dramatiker/innen Prosaarbeiten anderer Autor/innen als Vorlagen für ihre Dramen benutzten. Das Theater war nicht nur eine Bildungs-, sondern vor allem eine Unterhaltungsinstitution, und die Bühnen benötigten stets neue Stücke. Diese nur unter dem Namen der dramatisierenden Person (der Name der Prosaautorin, des Prosaautors wurde weggelassen) veröffentlichten oder aufgeführten Stücke wurden natürlich schnell zum Streitfall. Es ging ums Geld! Die ersten Schritte zum Urheberrecht, wie es uns heute noch bekannt ist, wurden gemacht.
        Bei einem Plagiatsvorwurf im literarischen Bereich sind drei Ebenen zu trennen: die literarische (ist es im Sinne der Literaturwissenschaft ein Plagiat?), die moralische (ist es aus moralischer Sicht ein Plagiat?) und die juristische (handelt es sich im rechtlichen Sinn um ein Plagiat?). Die Antworten auf diese drei Fragen können in einem einzigen Fall unterschiedlich ausfallen.
        Die einen Plagiatsvorwurf begründenden (literarischen) Kriterien sind immer auch Strategien – aber letztlich führen sie tief in die Struktur des Literarischen: Welche Elemente werden genannt, wie werden ihre Funktionen im Text gewertet? Diese Elemente und Funktionen wurden – das erschwert die Sache – in früheren Zeiten anders bewertet als heute.
        Zum „Fall“: Karl Schönherr hatte um 1900 einen ersten öffentlichen Erfolg, das Stück Glaube und Heimat (Uraufführung 1910) schließlich machte ihn berühmt. In Folge der Aufführung kam es zu Plagiatsvorwürfen, ja sogar zu einer eigenen Publikation darüber. Nach diesem „Literaturstreit“ versuchte ein anonymer Schreiber in einem Brief an eine Zeitung, Schönherr ein weiteres Plagiat nachzuweisen: Auch ein anderes Stück sei das Plagiat einer Novelle aus dem 19. Jahrhundert… War es das?
         

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      Geb. in Gütersloh (D). Studium der Neueren deutschen Literaturwissenschaft mit den Nebenfächern Geschichte und Kunstgeschichte an den Universitäten Bielefeld und Bonn. Mag. art. Juni 1992 (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn). Journalistische Arbeiten, Lehraufträge VHS, Mitarbeit beim freien Theater (Technik, Regieassistenz "jubiläumsensemble" Bonn). Seit 1994 Mitarbeit am Forschungsinstitut Brenner-Archiv. Promotion zur Dr. phil. September 1998 (Leopold-Franzens-Universität Innsbruck). 1998-2007 Forschungstätigkeit in vier selbst beantragten Projekten des Österr. Wissenschaftsfonds FWF (gemeinsam mit Ursula Schneider). 2007 Anstellung im Brenner-Archiv, seit 2012 Anstellung als Senior Scientist. Von 2013 bis 2014 Mitarbeit im Advisory Board des Brenner-Archivs (Interim).
      Editionen von Prosa und Briefen Christine Lavants (Die Schöne im Mohnkleid, Herz auf dem Sprung, Das Wechselbälgchen, Das Kind, Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus) und von Dialektlyrik Christine Bustas (Erfreuliche Bilanz), z.T. gem. m. Ursula A. Schneider. Online-Plattform „Busta-Search“. Begründerin und Herausgeberin der Reihe „Faksimiles aus dem Brenner-Archiv“.

      Zahlreiche Vorträge im In- und Ausland, wie in Deutschland, Großbritannien, Italien, Kroatien, Rumänien, Russland, Slowenien.

       

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schule

       

       

      > Dr. STEFAN VANICEK, MSc, Chemiker, Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Metallorganische Chemie

       

      Das Angebot im Detail

      • Besuche pro Jahr: 4
      • Regionen: Tirol, Vorarlberg
      • Individuelle Terminvereinbarung, bei Interesse melden Sie sich unter youngscience@oead.at
      • Show-Experimente im Unterricht

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkt

      • Metallorganische Chemie: Synthese von neuartigen metallorganischen Komplexen mit potentiellen Anwendungsgebieten in der Polymerchemie, Naturstoffsynthese sowie im Einsatz als Cancerostatika innerhalb der Krebsforschung.


      Aktuelle Projekte

      • Cobaltoceniumchemie: In diesem Projekt meiner Doktorarbeit dreht es sich um die Synthese von neuartigen monofunktionalisierten Cobaltoceniumverbindungen, welche in Folge als nichttoxische, redoxaktive sowie wasserlösliche Substanzen potentielle Anwendung als Cancerostatika sowie als Katalysatoren in organischen Reaktionen finden.
         
      • Redoxaktive Goldkomplexe: Dieses Projekt handelt von der Herstellung von maßgeschneiderten Gold(I)-Komplexen für die Krebsforschung. Nach Ende meiner Doktorabeit wird die Forschungsarbeit allerdings auf Multikomponentenreaktionen (MCR) und somit auf die goldkatalysierte Synthese von komplexen Naturstoffen ausgeweitet.

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      Schulische Ausbildung:

      2012 - 2016: Doktoratsstudium Chemie an der Universität Innsbruck
      2010 - 2012:  Masterstudium Chemie an der Universität Innsbruck
      2007 - 2010:  Bachelorstudium Chemie an der Universität Innsbruck
      1998 - 2006:  Bundesrealgymnasium Adolf-Pichlerplatz in Innsbruck
      1994 - 1998:  Volksschule Siebererstrasse in Innsbruck

      Berufliche Erfahrungen:

      2012 - heute: Senior Lecturer an der Universität Innsbruck mit den Aufgabenfeldern:

      Neukonzipierung und Abhaltung der beiden Vorlesungen "Stöchiometrie" (LV-Nr.: 740005) sowie "Anorganische und Organische Chemie für Bio-loginnen und Biologen" (LV-Nr.: 719609).

      Leitende Aufgaben in der Lehre bestehend aus Organisation und Hauptverantwortung für die Praktika "Praktikum aus Allgemeiner Chemie für Lehramtskandidaten" (LV-Nr.: 724402) und "Praktikum aus Allgemeiner Chemie A und B" (LV-Nr.: 724008 und 724009).

      Allgemeine Lehrtätigkeiten in den Praktika "Qualitative anorganische Arzneibuchanalytik A und C" (LV-Nr.: 740601 und 740602), "Praktikum aus Allgemeiner Chemie für Lehramtskandidaten (LV-Nr.: 724402), "Praktikum aus Allgemeiner Chemie A und B" (LV-Nr.: 724008 und 724009) sowie "Praktikum Anorganische Chemie für Fortgeschrittene" (LV-Nr.: 724101, Arbeitsgebiet Metallorganische Chemie, AG Bildstein).

      Forschung auf dem Gebiet der metallorganischen Synthese.

      2011 - 2012: Lektor und Tutor an der Universität Innsbruck im Bereich „Analytische Chemie“, „Anorganische Chemie“ und „Organische Chemie“, Nachhilfelehrer in Chemie bei der Firma NHK-Nachhilfe Köll

      2010 - 2011: Tutor an der Universität Innsbruck im Bereich „Anorganische Chemie“ und „Organische Chemie“

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

       

       

      > Dr. ERNST VITEK, Botaniker, Naturhistorisches Museum Wien.

       

      Das Angebot im Detail

      • 10 Besuche pro Jahr
      • Regionen: flexibel

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Ersatz der Fahrtkosten

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Botanik (Taxonomie)
      • Floren
      • wissenschaftliche Sammlungen


      Aktuelle Projekte

      • Gundelia: Die Gattung Gundelia gehört zur Familie der Korbblütler und kann von der Türkei bis Afghanistan gefunden werden. Bis vor kurzer Zeit glaubte man, dass es in dieser Gattung nur eine Art gibt. Es sind aber mehr als 15. Diese müssen erfasst, beschrieben und publiziert werden. Dafür werden Forschungsreisen in viele Länder unternommen.


      • Die Flora von Wien: Die Flora von Wien ist aufgrund der Lage der Stadt sehr reichhaltig – mehr als 2400 Arten können gefunden werden. Und jedes Jahr können weitere entdeckt werden, andere fallen dafür wieder aus. Der aktuelle Stand wurde 2003 in einem Buch publiziert, die weiteren Änderungen werden in einer Datenbank aufgezeichnet.


      • Digitale Erfassung des Herbariums des Naturhistorischen Museums: Das Herbarium des NHM umfasst ca. 5,5 Millionen Belege. Diese sollen digital erfasst und über die Website herbarium.univie.ac.at/database/search.php zugänglich gemacht werden. Die Probleme sind schwierige Handschriften, Änderungen bei geographischen Namen und Landesgrenzen usw. 

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      • Seit 2011: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Direktor
      • 2004 - 2011: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Interimistischer Leiter
      • Seit 2001: Naturhistorisches Museum, Leiter des Verlages
      • Seit 1996: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Sammlungsleiter Phanerogamen
      • 1993 - 1996: Naturhistorisches Museum, Abteilung für Botanik, Kurator der Gefäßpflanzen-Sammlung
      • 1982 - 1993: Universität Wien, Institut für Botanik
      • 1985: Promotion Dr. phil.
      • 1971 - 1985: Studium Botanik, Universität Wien


      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

      Leider gibt es derzeit keine Links zu den Projekten.

      > Mag. EVELINE WANDL-VOGT, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien. Forschungsbereich: Interdisziplinäre Geisteswissenschaften

       

      Das Angebot im Detail

      • 3 Besuche pro Jahr
      • Regionen: alle Bundesländer

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • in Wien: keine, in allen anderen Bundesländern: Ersatz der Fahrtkosten (Halbpreiskarte für die ÖBB)

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Interdisziplinäre Geisteswissenschaften
      • Forschungsinfrastrukturen
      • Social Innovation
      • Citizen Science
      • Open Science

       

      Aktuelle Projekte

      • exploreAT! exploring austria´s culture through the language glass: Im Projekt exploreAT! gehen wir auf eine Entdeckungsreise. Wir versuchen anhand einer 100 Jahre alten Dialektwörtersammlung der „Datenbank der bairischen Mundarten in Österreich“ die österreichische Kultur zu ergründen und herauszuarbeiten, welche Ähnlichkeiten und Besonderheiten Österreich in Europa auszeichnen. Um dieses Ziel zu erreichen arbeiten wir in einem internationalen Team mit Wissenschaflterinnen und Wissenschaftern aus Irland und Spanien zusammen.
        Methodisch weist das Projekt folgende 3 Schwerpunkte aus: 1) Förderung vernetzten, interdisziplinären Arbeitens durch Nutzung von Semantik Web Technologien; 2) Einsatz von Visualisierungen und Games; 3) Verbindung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Bürgerinnen und Bürgern auf Augenhöhe.                                   
                                  
      • APIS. Mapping historical networks: Im Projekt APIS ergründen wir historische Netzwerke wichtiger Persönlichkeiten der österreichischen Geschichte der Habsburgermonarchie, die im Österreichischen Biographischen Lexikon erfasst sind. Wir entwickeln neue Methoden für eine zeitgemäße Biographieforschung im internationalen Kontext und entsprechende Publikationsmöglichkeiten im digitalen Zeitalter.                                   
                                  
      • DARIAH-EU. Digital Infrastructures for the Arts and Humanities: DARIAH ist ein so genanntes europäisches Research Infrastructures Consortium, eine Organisation, die sich um die Etablierung Digitaler Geisteswissenschaften und Künste bemüht. Dabei werden sowohl technische, als auch soziale Entwicklungen in Betracht gezogen, die als gesamtes zur Innovationsstärke beitragen. DARIAH agiert auf internationaler und europäischer Ebene. Somit soll sichergestellt werden, dass Entwicklungen in teuren oder risikoaffinen Bereichen nicht mehrfach finanziert und immer von einer breiteren Forschungsmasse getragen werden. Einmal Entwickeltes und Finanziertes wird über DARIAH einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, was zur Innovationsfreude in Europa beitragen soll. DARIAH trägt zur Entwicklung einer kollaborativen, internationalen Wissenschaftskultur bei.                           

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      1991-1998 Studentische Hilfskraft bei der ÖAW. Seit 1998- Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der ÖAW

       

      Universitäre Ausbildung in Germanistik, Geographie, Informatik für Lehramtskandidat/innen, Theaterwissenschaften, Pädagogik, Social Innovation (lfd.)

       

      Internationale Fortbildung in Lexikographie, Data Archiving, Design Thinking,
      Research Managerin in europäischen Projekten / Ogranisationen und Expertin in diversen nationalen und internationalen Gremien


      Mehrfach Lektorin bei der Kinderuni Wien, Schlaufuchsakademie Wels, u.ä.
      Zusammenarbeit mit allen Bereichen der Gesellschaft (Politik, Wirtschaft, Bürger.in, Wissenschaft)

       

      Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

       

       

      > Dr. BIRGIT WEINBERGER, Universität Innsbruck. Forschungsbereich: Immunologie, Impfungen

       

      Das Angebot im Detail

      • Besuche pro Jahr: 2-3
      • Regionen: Tirol, Vorarlberg, Salzburg

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Altersassoziierte Veränderung des Immunsystems
      • Impfungen bei Erwachsenen und speziell bei Senioren

      Aktuelle Projekte

      • Impfung gegen Tetanus und Diphtherie: Auffrischungen alle 5 Jahre vermitteln bei Senioren oft nur kurzfristigen Schutz: Viele Impfungen sind bei Senioren weniger wirksam als bei jungen Erwachsenen. Die meisten Impfungen bei älteren Erwachsenen sind sogenannte Auffrischungsimpfungen, d.h. man hatte in der Vergangenheit bereits eine Impfung oder Kontakt mit dem Krankheitserreger. Gegen Tetanus und Diphtherie wird man bereits im Kindesalter geimpft und regelmäßige Auffrischungen sind für Erwachsene alle 10 Jahre vorgesehen. Unsere Studie, bei der Personen über 60 Jahren im Abstand von 5 Jahren zweimal gegen Tetanus und Diphtherie geimpft wurde zeigt, dass mehr als die Hälfte der Senioren keine ausreichenden Antikörper gegen Diphtherie hat. Durch die Impfung steigen die Antikörper-Konzentrationen im Blut an, allerdings sinken diese über den Zeitraum von 5 Jahren wieder stark ab. Bei jungen Erwachsenen (20-40 Jahre) ist der Schutz gegen Diphtherie besser, aber auch nicht optimal. 

      • Hepatitis B Impfung bei jungen und alten Erwachsenen: Erste Impfung und Auffrischung: Die Impfung gegen Hepatitis B bietet die Möglichkeit Auffrischungsimpfungen und Primärimpfung (erste Impfung, kein vorangegangener Kontakt mit dem Krankheitserreger) bei jungen und älteren Erwachsenen zu vergleichen. Wir konnten zeigen, dass in diesem Fall die Immunantworten nach der Primärimpfung bei Senioren langsamer sind und einige Personen keine Immunantwort gegen den Impfstoff entwickeln. Die Immunantworten nach der Auffrischungsimpfung sind in beiden Altersgruppen relativ ähnlich. Wenn die letzte Impfung schon sehr lange zurückliegt kann das die Reaktion auf die Auffrischungsimpfung beeinträchtigen.
         

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

      Seit 2011 Senior Scientist am Institut für Biomedizinische Alternsforschung (seit 2012 Universität Innsbruck)
      2005-2011 Post-Doc am Institut für Biomedizinische Alternsforschung (Österreichische Akademie der Wissenschaften)
      2000-2005 Dissertation am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universität Regensburg
      1995-2000 Studium Biologie an der Universität Regensburg und der University of Colorado, Boulder, USA mit Schwerpunkten Genetik, Medizinische Mikrobiologie und Entwicklungsbiologie

       

       

       

      > Priv.-Doz. Dr. phil. CLAUDIA WILD, Institutionsleiterin, Ludwig Boltzmann Institut für HTA, Wien.

       

      Das Angebot im Detail

      • 2 Besuche pro Jahr
      • Regionen: flexibel

       

      Anfallende Kosten für die Schule

      • Keine

       

      Forschungsschwerpunkte

      • Hochtechnologische Medizin-Verfahren
      • Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen
      • Public Health
      • Korruption im Gesundheitswesen

      Aktuelle Projekte

      • Transparenz: Sponsoring Ärztlicher Fortbildung: Forschungsfrage: In welchem Umfang werden österreichische medizinische Fortbildungen (DFP-Fortbildungen) verschiedener Sonderfächer von der Industrie finanziell unterstützt? Welche Sponsoren unterstützen welche medizinischen Fortbildungen?

      • Bewertung medizinischer Einzelleistungen: Alljährlich werden beim Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zahlreiche neue medizinische Interventionen für eine Refundierung vorgeschlagen. Aufgabe und Ziel dieses Projekts ist die systematische Beurteilung der Wirksamkeit von medizinischen Interventionen, die für die Aufnahme in den Leistungskatalog  vorgeschlagen werden. Die Beurteilung erfolgt auf Basis von systematischen Reviews, die für jede Intervention erarbeitet werden. Seit 2009 besteht eine Kooperation mit dem deutschen NUB-Verfahren, das zeitgleich mit derselben Methode für beide Länder relevante, d.h. in beiden Ländern, eingereichte neue medizinische Methoden beurteilt.

      • HTA Strategie für Litauen: Die Nationale HTA-Strategie für Litauen wird Empfehlungen für die Integration von HTA in gesundheitspolitische Entscheidungsprozesse für Medizinprodukte formulieren. Dabei werden Vorschläge für die Implementierung eines HTA-Prozesses (Identifikation von Themen bis zur Umsetzung der Ergebnisse) innerhalb der Strukturen des litauischen Gesundheitssystems erarbeitet. Die dafür notwendige Expertise von Mitarbeiter/innen und die zu gewährleistende Infrastruktur wird ebenso Thema sein wie mögliche Quellen der Finanzierung von HTA für das litauische Gesundheitssystem.

       

      Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

        Studium der Kommunikationswissenschaft & Psychologie an der Universität Wien und der Politikwissenschaft an der Ohio University/USA. Promotion 1985. Anschließend wissenschaftliche Arbeiten am Lehrstuhl für Kommunikations- und Politikwissenschaften an der Universität Nürnberg sowie freie Arbeiten zu medienwirkungsspezifischen und medienpolitischen Fragestellungen. Von 1989 - 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Technikfolgen-Abschätzung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; Aufbau und Leitung des Arbeitsbereichs Health Technology Assessment. Seit April 2006 Leiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für HTA. 2009 habilitiert in Sozialmedizin (Medizinische Universität Graz) zum Thema "Ressourcenallokation im Gesundheitswesen".


        Mitgliedschaften/Beiräte:
        Von 2005 bis 2013: Mitglied des OSR/Obersten Sanitätsrates
        Seit 2007: Mitglied bei TI/Transparency International - Austrian Chapter (Health)
        Seit 2008: Mitglied im International Advisory Board der ZEFQ/ Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen
        Seit 2010: Mitglied im Fachbeirat Gesundheitsstatistik der Statistik Österreich
        Seit 2011: Mitglied im Nationalen Onkologie-Beirat zur Erarbeitung eines Nationalen Krebsplans


        Lehrtätigkeit:
        Lehrbeauftragte in zahlreichen österreichischen Masterlehrgängen auf Universitäten und FHs zu HTA.

        Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

         

         

        > DI Dr. ANDREAS ZITEK, MSc, Aquatischer Ökogeochemiker und Fischökologe, Universität für Bodenkultur Wien

         

        Das Angebot im Detail

        • 1 Besuch pro Jahr
        • Regionen: Im Rahmen des neu entwickelten BOKU Science TVs sind auch virtuelle Termine möglich, das heißt es gibt grundsätzlich keine Einschränkung bezüglich des Bundeslandes.

         

        Anfallende Kosten für die Schulen

        • Keine

         

        Forschungsschwerpunkte

        • Fischwanderung in Fließgewässern mittels innovativer Methoden
        • Herkunftsbestimmung von Fischen aus der Aquakultur anhand von Elementen und Isotopen in Gehörsteinen
        • Massenspektrometrie
        • Qualitatives Systemverständnis
        • Wissenschaftliches Verständnis und Schreiben für AnfängerInnen

        Aktuelle Projekte

        • CSI: TRACE your FOOD! Herkunftsbestimmung von Nahrungsmitteln aus regionaler Produktion in Österreich anhand des Multielement- und Isotopenfingerabdrucks: Im Rahmen des Projektes forschen Schüler/innnen aus 10 Schulen aus allen Bundesländern in Österreich und einer Schule aus Ungarn an den Möglichkeiten, heimische Lebensmittel anhand des Element- und Isotopenfingerabdruckes zu identifizieren.

         

        • EU FP7 Projekt: Integrierte Prozess-und Steuerungssysteme für nachhaltige Waldbewirtschaftung im Seilgelände: Im Rahmen des Projektes wird von der Universität für Bodenkultur die sogenannte hyperspektrale Bildgebung im nahen Infrarot dazu verwendet, Holzdefizite zu identifizieren. Hyperspektrale Bildgebung ist die Kombination von Bildgebung und Spektroskopie.

          Die spektroskopische Analyse umfasst das gesamte Lichtspektrum von sichtbarem bis zum Infrarot mit der Lichtintensität als eine Funktion der Wellenlänge. Mittels HSI können hunderte spektroskopische Banden in jedem Pixel eines Bildes gesammelt werden. Verschiedene chemische Verbindungen werden durch spezifische Reflexionen und Absorptionen spektroskopische Signaturen charakterisiert.

          Dadurch kann anhand der Analyse der gewonnenen Spektren die Qualität unterschiedlicher Stoffe, wie Holz, Lebensmittel etc. untersucht und bewertet werden.

         

        • Sparkling Science: Traisen.WieWasWarum? - Identifizierung und Wahrnehmung von Funktionen in Flusslandschaften und das Verstehen einzugsgebietsbezogener Prozesse am Beispiel der Traisen (Traisen.w3): Ein wichtiges Ziel des Traisen-W3-Projektes, für das ich zuständig bin, ist die Förderung des Systemverständnisses bei Jugendlichen durch die Anwendung unterschiedlicher Kommunikations- und Bildungsmethoden u.a. mittels der Software „DynaLearn“. Die DynaLearn-Software, die im Rahmen eines EU-Projektes entwickelt wurde, unterstützt auf einzigartige Weise qualitative Modellbildung und Simulation und fördert nachgewiesenermaßen das Systemverständnis von Schüler/innen.

         

        Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

        • 2015 -2004: Lehrauftrag "Multiscale modelling of aquatic ecosystems"
        • 2015 -2009: Postdoc, Projektleiter und wissenschaftlicher Angestellter an der Abteilung für Analytische Chemie und am Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der BOKU Wien
        • 2013: Zertifizierung als Trainer für wissenschaftliches und berufliches Schreiben
        • 2011 -2011: Wissenschaftlicher Aufenthalt am Woods Hole Oceanographic Insitute (WHOI), Fish Ecology Lab in Amerika (3 Monate)
        • 2008 -2015: Tätigkeit als selbständiger Wissenschafter (http://www.ecoscience.at)
        • 2007 -2008: Lehrauftrag "Allgemeine Hydrobiologie"
        • 2006 -2008: Master of Science (Geographical Information Science & Systems) - MSc (GIS) und European Master in GIScience, Fernstudium an der Paris-Lodron Universität Salzburg,
        • 1999 -2006: Dissertation "Wanderprozesse bei Flussfischen: Erfassung, Muster flussabwärtsgerichteter Wanderungen und Restauration"
        • 1999 -2008: Forschungsassistent IHG-BOKU, Wien
        • 1995 -1999: Freelancer und technischer Assistent am Insitut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der Universität für Bodenkultur Wien (IHG-BOKU)
        • 1989 -1999: Diplomingenieur für Landschaftsplanung und Landschaftspflege

        Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen