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Kinder & Uni

Idee und Konzept der Kinder- und Jugenduniversitäten

(c) Kinderbüro Uni Wien, APA Fotoservice, Schedl


Was machen Kinder und Jugendliche an Hochschulen? Dasselbe wie Studierende - sie sind neugierig und möchten mehr über die Welt erfahren!

 

Die Idee

Grundidee der Kinder- und Jugenduniversitäten ist es, die kindliche Neugier auf Neues zu wecken, kritisches Denken anzuregen und Spaß am Lernen und Entdecken zu vermitteln. Geboten wird ein altersgemäßer Zugang zu Wissenschaft und Forschung. Kinder und Jugendliche lernen im Rahmen von Vorlesungen, Camps, Workshops u. Ä. Universitäten und ihre Arbeitsfelder näher kennen. Die Themenpalette der Veranstaltungen ist vielfältig und reicht von A wie Architektur bis Z wie Zoologie.

 

Das Konzept

Das Besondere am Konzept der Kinder- und Jugenduniversitäten ist, dass Kinder und Jugendliche die Universität erleben, mit allem was dazugehört. Kinder und Jugendliche aller Altersstufen besuchen Vorlesungen, Workshops und Seminare in den Hörsälen, Laboren und Seminarräumen der beteiligten Universitäten. Die Studierenden der Kinder- und Jugenduniversitäten erhalten ihren persönlichen Studienausweis und ein Studienbuch, speisen in der Mensa, schreiben Artikel für die Uni-Zeitung, machen Uni-Fernsehen oder Radiobeiträge und tauschen sich mit anderen „Studierenden“ aus.

 

Österreich als Vorreiter

Im Bereich der Förderung von Kinder- und Jugendniversitäten war Österreich europaweit Vorreiter, mittlerweile hat die Kinder- und Jugenduni-Idee aber auch in anderen Ländern Fuß gefasst. So gibt es allein im deutschsprachigen Raum mehr als 100 Universitäten, die spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche im Programm haben. International betrachtet gibt es mehr als 342 Kinder- und Jugenduniversitäten in 25 Ländern.


Zur stärkeren Vernetzung der europäischen Initiativen koordiniert u. a. das Kinderbüro der Universität Wien seit 2008 das europäische Netzwerk der Kinder- und Jugenduniversitäten EUCUNET.

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