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Sparkling Science

Wenn Wissenschaft Funken sprüht

 

© Sparkling Science, Projekt "WESPe"

„Sparkling Science“, ein Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, beschreitet einen in Europa einzigartigen Weg der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung. Unterstützt werden nur Projekte, in denen Schüler/innen aktiv in den wissenschaftlichen Arbeitsprozess einbezogen werden. Sie bringen als Juniorkolleg/innen wichtige Anregungen ein, wirken an der Konzeption und Durchführung von Untersuchungen mit, machen Befragungen, erheben Daten, interpretieren diese gemeinsam mit den Wissenschafter/innen und stellen die Ergebnisse an Schulen, an Universitäten und sogar bei wissenschaftlichen Tagungen vor. Dabei soll „Sparkling Science“ langfristig vor allem Anreize zur dauerhaften Vernetzung von Forschungseinrichtungen und Schulen und damit Nachhaltigkeit schaffen.

Grüne Chemie, Nanomaterialien, Robotik, Klimawandel, Migration – die Themenpalette ist vielfältig und reicht von mittelalterlicher Literatur bis zum umgebungsunterstützten Lernen. In mittlerweile 260 geförderten Projekten arbeiteten und arbeiten über 74.000 Schüler/innen gemeinsam mit etwa 1.500 Wissenschaftler/innen und Studierenden und 1.500 Lehrer/innen und angehendem Lehrpersonal an aktuellen wissenschaftlichen Fragen aus den Sozial-, Geistes- und Naturwissenschaften, der Technik, Informatik und der Medizin.

Österreichweit sind 450 Schulen in die Projekte integriert, einige davon sogar mehrfach. 38 Partnerschulen der Sparkling Science-Projekte befinden sich im Ausland, u. a. in Spanien, Italien, Deutschland, Slowenien, Slowakei, Serbien, Polen, Japan, Kamerun und in der Türkei. Alle beteiligten Einrichtungen auf einen Blick finden Sie hier.

Ziel der im Jahr 2007 gestarteten Initiative ist es, innovative wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen und Jugendliche für die Forschung zu begeistern und so Forschung mit Bildungspolitik zu verbinden. Das Förderprogramm an der Schnittstelle zwischen Schule und Wissenschaft erweist sich dabei als erfolgreiches Win-Win-Modell, das Barrieren abbaut und aus dem bleibende Partnerschaften entstehen.

Sparkling Science:  6. Ausschreibung (bereits ausgelaufen)

Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Privatuniversitäten waren eingeladen, gemeinsam mit Schulen Anträge zur Förderung von Forschungsvorhaben einzureichen.

 

Eckdaten zur Ausschreibung

Start der Ausschreibung:  Mittwoch, 15. Juni 2016, 08:00 Uhr

Ende der Einreichfrist: Freitag, 30. September 2016, 12:00 Uhr

Bekanntgabe der Förderentscheidung: bis voraussichtlich Ende April 2017

Frühest möglicher Projektbeginn: Juli 2017


Die Ausschreibung war thematisch nicht eingeschränkt, es konnten Projektanträge aus allen Forschungsfeldern eingereicht werden. Gefördert werden wissenschaftliche Projekte, die den neuesten Stand der Forschung berücksichtigen, die innovative Erkenntnisse über diesen Stand hinaus erarbeiten und die ausnahmslos unter Einbindung von Schüler/innen durchzuführen sind. Die Mitwirkung der Jugendlichen muss dabei maßgeblich und nachvollziehbar zur Erreichung der angestrebten Projektziele beitragen.

 

Kontakt

Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Dr. Marie Céline Loibl
T +43 1 53120-6926
E celine.loibl@bmwfw.gv.at

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