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Forscher/innen

Über die Mitarbeit bei Sparkling Science-Projekten

Hier lesen Sie Kommentare von Forscher/innen über die Mitarbeit bei Sparkling Science-Projekten. Klicken Sie auf das jeweilige Bild, um mehr zum Projekt zu erfahren.


Top-Klima-Science

 

"Unsere offen angelegte Projektarbeit geriet leider immer wieder in Konflikt mit der fragmentierten Zeitstruktur, sowie den normierenden Logiken der Schule. Ein Thema in diesem Zusammenhang war etwa die Anwesenheitspflicht, die das schulische Setting mit sich bringt und die oft im Widerspruch zu unseren Konzepten steht, insofern diese doch sehr stark von der Freiwilligkeit von Schüler/innen ausgehen."


"Eine weitere sehr gelungene Methode, die wir im Zuge des Projekts immer wieder einsetzen konnten, bestand in der Wissensweitergabe in Form von dezentralen Präsentationen: Expert/innengespräche in Kleingruppen ermöglichten informellere, weniger hierarchische und besonders intensive Formen des Austauschs. In Stationen fanden Wissenstransfer und Wissensproduktion jenseits von Belehrung, Vortrag, Prüfung etc. statt. Auch die Jugendlichen wurden dabei zu Expert/innen, ohne sich frontal exponieren zu müssen. Wir schätzten immer wieder das konzentrierte Gemurmel, wenn diese Kleingruppengespräche bei internen oder offiziellen Präsentationen stattfanden."


"Meine Bedenken zum Start des Projekts waren, inwieweit es möglich ist, die Schüler/innen für ein doch eher akademisches Thema (auch wenn das Thema „Klimawandel“ recht stark in den Medien präsent ist, war die Umsetzung im Projekt „Top-Klima-Science“ rein wissenschaftlich) zu interessieren. In dieser Hinsicht wurde ich aber sehr positiv überrascht, auch wenn es teilweise schwierig war, die Motivation über längere Pausen zwischen den Projekttagen hoch zu halten."

 

 

Frau Mundes Todsünden

 

"Die Arbeit der Schüler/innen mit dem Material hat vor allem gezeigt, dass die zeitliche Komponente eine wesentliche ist. Der Arbeitsumfang war zu Beginn bei einigen Punkten nur schwer abzuschätzen. Allerdings muss gesagt werden, dass sich die Schüler/innen oft viel komplexere und zeitintensivere Wege ausgesucht haben, als von Projektmitarbeiter/innen und Lehrerin eigentlich vorgegeben waren. Die Schüler/innen wollten selbst die nachgespielten Szenen auf Video aufnehmen. Mit ihrem Spiel kamen sie indessen dem Wesen des Theaters und dem Wesen eines dramatischen Textes sicher näher, als hätte man nur darüber geredet."

"Ein Kritikpunkt von Schüler/innenseite war, dass zu große Abstände zwischen den Arbeitseinheiten bestanden. Im Sinne der Interessensbündelung ist es wichtig, die Arbeiten möglichst zeitnah zu erledigen. Dies war zum Teil mit Rücksichtnahme auf die Gegebenheiten des Schuljahres (die Aufführungen der Volksschauspiele finden nur in den Sommerferien statt), zum Teil im Hinblick auf die Personalsituation des Projektes leider nicht immer möglich."

"Die Einbindung von Expert/innen in die Diskussion mit den Schüler/innen ist letzteren sehr wichtig. Zum Teil kann man darin den Wunsch nach Wertschätzung der Schüler/innenmeinung sehen, zum anderen ist die Nähe zur Praxis anziehend."

 

Sensors4All

 

„Täglich werden im Fernsehen die Wettervorhersagen gesehen, wobei schön aufbereitete Karten gezeigt werden. Durch dieses Projekt konnte den Schüler/innen die Komplexität der Datenerfassung bis hin zur Kartenerstellung von Wetter- und anderen Sensordaten näher gebracht werden. Zusätzlich hatten interessierte Schüler/innen die Möglichkeit in das Leben der Wissenschaftler/innen vor Ort an der FH über ein Monat lang zu schnuppern um dadurch einen noch detaillierteren Einblick in die Welt der Wissenschaft zu gewinnen. Das Zusammenarbeiten mit den Schüler/innen hat großen Spaß bereitet.“


Im Dialog mit der Antike – Inscriptiones Antiquae

 

„Das Resumé der Schüler/innen über das erste Projektjahr konstatierte einen hohen Zeitaufwand, der allerdings als gerechtfertigt angesehen wurde, da die Schüler/innen – wie dies hier auch der Fall war – sich freiwillig zur Mitarbeit am Projekt entscheiden konnten. Die Einblicke in das wissenschaftliche Arbeiten wurden als spannend angesehen und daher wurde von den Schüler/innen auch angeregt, dass das Umfeld in Schule und Privatbereich stärker über die Tätigkeiten im Rahmen des Projekts informiert und eingebunden werden sollten. Eine Anregung, die in der zweiten Projektphase im Rahmen der Abschlussveranstaltung, zu der auch alle Eltern und Schulkolleg/innen eingeladen waren, umgesetzt wurde. Positiv wurde zudem hervorgehoben, dass die Arbeiten am Projekt in die Matura miteinbezogen werden konnten, und somit die Schüler/innen ihren zusätzlichen Arbeitsaufwand im schulischen Umfeld nutzen konnten. Es wurde auch beobachtet und festgehalten, dass die Zusammenarbeit mit den Lehrer/innen im Rahmen eines solchen Projektes die schulische Zusammenarbeit positiv beeinflusst.“


Wald-Check

 

„'Pah, sind die genau!', waren einige der Schüler/innen beim Einsatz des differentiellen GPS im Wald erstaunt."

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