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Kriterien & Beispiele

der Vorwissenschaftlichen Arbeit an den AHS

 

 

© Julien Eichinger / fotolia.com

Was muss eine VWA beinhalten? Wie kann eine Vorwissenschaftliche Arbeit aussehen? Hier gibt es die wichtigsten Kriterien und zwei VWA-Beispiele als Download!

 

Die wichtigsten Informationen zur Vorwissenschaftlichen Arbeit auf einen Blick

  • Die Vorwissenschaftliche Arbeit ist eine selbstständig zu verfassende empirische Arbeit oder Literaturarbeit im Umfang von max. 60.000 Zeichen.
  • Keine Zuordnung zu einem Unterrichtsfach erforderlich.
  • Zeitleiste für Schüler/innen
    • Zweites Semester 6. Klasse und erstes Semester 7. Klasse: Themenfindung- und Festlegung.
      Ab Jänner in der 7. Klasse: Einreichung der Themenstellung.
    • 8. Klasse: Erstes Semester: Verfassen der Arbeit
      Zweites Semester: Abgabe am Ende der ersten Unterrichtswoche des Semesters. Mündliche Präsentation im Rahmen der Matura

Somit ergibt sich ein Zeitrahmen von rund zwei Jahren, beginnend von der Themenfindung bis zur Präsentation der Arbeit.

 

Von der Theorie in die Praxis: Beispiele Vorwissenschaftlicher Arbeiten

Wir bedanken uns bei Helene Haslinger, Natalija Ljubic (beide Sir-Karl-Popper-Schule) und Nora Hackstock (GRG 1 Stubenbastei), dass sie ihre Vorwissenschaftlichen Arbeiten zu Veranschaulichungszwecken zur Verfügung gestellt haben.

> Helene Haslinger: Die Entwicklung des Kriminalromans am Beispiel österreichischer Autoren

Abstract
Ziel der Arbeit ist, die Entwicklung von klassischem zu österreichischem Detektivroman - welcher sich aus dem klassischen entwickelt hat und daher den modernen Detektivroman repräsentiert - herauszuarbeiten. Der erste Teil der Arbeitdreht sich zunächst um eine Aufschlüsselung der wichtigsten Strukturelemente und Regeln der althergebrachten Detektivgeschichte.
Des Weiteren angeführt sind häufig auftretende Veränderungen in der modernen Kriminalliteratur und deren Hintergründe. Im Anschluss werden die Geschichte und einige Eigenarten des (noch eher jungen) österreichischen Detektivromans besprochen. Abschließend folgen Textanalysen der Detektivreihen von drei österreichischen Autoren.
Im Fazit befinden sich eine Reflexion des erarbeiteten Materials und Antwortenauf die Fragen: Wie unterscheiden bzw. emanzipieren sich die modernen Kriminalromane von ihren traditionellen Vorgängern? Lassen sich in den analysierten Kriminalromanentypische Elemente der modernen/experimentellen Kriminalliteratur ausmachen? Und was ist an diesen Büchern typisch österreichisch?

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> Natalija Ljubic: A comparison of the glutamate and dopamine hypotheses of Schizophrenia

Abstract
This paper concerns itself with the explanation for the mental disorder schizophrenia. More precisely, it compares the two most prominent and most supported theories of neurotransmitter related causes.

For this purpose, it starts off by defining what makes out schizophrenia and how it is different from similar mental disorders. Then, for a better understanding of the theories presented, an overview of the nervous system is given, with a focus on the parts that are crucial for the understanding of the theories. Thereafter, the pathways and function of neurotransmitters are described, also going into more detail for dopamine and glutamate, since they are the focal point of the paper. Evidence and proof for both theories are shown, as well as their weaknesses. Finally, there is a discussion about the two theories ending in a conclusion. The result is a combination of both theories, including yet unknown factors and sources of the cause. The methods used for getting to this conclusion are research, as well as the execution of a laboratory experiment.

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> Nora Hackstock: Wenn Bären sprechen können – eine Analyse ausgewählter Figuren aus dem Text „Pu der Bär“ in Bezug auf menschliche Eigenschaften und Verhaltensauffälligkeiten

Abstract
In dieser vorwissenschaftlichen Arbeit wird „Pu der Bär“ in Form einer literaturgestützten Inhaltsanalyse auf eben genannte Punkte hin untersucht. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Nachweis der kindlichen Weltaneignung und menschlicher Eigenschaften, welche an den Tieren Pu, Ferkel, I-Ah, Kaninchen, Eule und Tieger aufgezeigt werden. Weiters wird beleuchtet, wie Milne unterschiedliche Verhaltensauffälligkeiten anhand einiger Tiere demonstriert.

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Empfehlungen, Fragen, Anregungen? … Wir freuen uns über Tipps und Kommentare.

Young Science, 09-01-2017:
Hallo Katy!
Das wäre sicher erlaubt und klingt sehr spannend!
Genaueres wäre mit der betreuenden Lehrperson an der Schule zu vereinbaren.

Liebe Grüße und viel Erfolg!
Dein Young Science-Team
Katy L., 07-01-2017:
Wäre es erlaubt wenn man Religion als Vwa Thema nimmt und dabei Geschichtliches anbringt?
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