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Tagfalter

Schmetterlingszählung in ganz Österreich!

 

Rund die Hälfte der Schmetterlinge sind gefährdet, da sie ihren Lebensraum verlieren. Um die Tiere schützen zu können, brauchen Forscher/innen Informationen über die Verbreitung der verschiedenen Schmetterlingsarten. Schülerinnen und Schüler, aber auch alle anderen interessierten Gruppen oder Einzelpersonen konnten den Wissenschafter/innen dabei helfen, indem sie Tagfalter fotografierten und beobachteten. Für Lehrkräfte wurde Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt.

 

Wissenschaftsbereich: Naturwissenschaften
Ort: ortsunabhängig
Ausstattung für Citizen Scientists: Kamera, PC, Internetzugang, eventuell Bestimmungsbuch
Tätigkeiten der Citizen Scientists: beobachten, fotografieren, Daten sammeln, kartieren, Tagfalter bestimmen, dokumentieren
Zielgruppe: Schulklassen
Zeitraum zum Mitforschen: 1. Mai - 31. Juli 2016

Bewertungszeiträume: 1. Mai - 31. Juli 2016

Infos zum mitforschen

 

Wer hat bei diesem Projekt mitgeforscht?

1349 Personen (62 Schulklassen) haben im Rahmen des Citizen Science Awards 2016 an diesem Projekt mitgearbeitet!

Die Siegerinnen und Sieger des Projekts "Faltertage"

1. Platz: 2b der Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg
2. Platz: 4. Klasse der Volksschule Naas (Stmk)
3. Platz: 5b des Wiedner Gymnasiums / Sir Karl Popper Schule (W)

Sonderpreis

Weinbergschule Seekirchen am Wallersee

Weitere Infos und das Gewinner-Video >>>

Was wurde erforscht?

Von den circa 4.000 in Österreich heimischen Schmetterlingsarten sind 215 Tagfalter, der Rest Nachtfalter. Rund die Hälfte aller Tagfalterarten ist gefährdet, das heißt ihre Bestände nehmen ab. Die Hauptursache dafür ist der Verlust von Lebensräumen. Die Basis für Schutzmaßnahmen sind Informationen über die Verbreitung der verschiedenen Schmetterlingsarten.
Das Projekt „Abenteuer Faltertage“ soll ein „Schmetterlingsnetzwerk“ in Österreich aufbauen, das sich aktiv und nachhaltig für gefährdete heimische Tagfalterarten einsetzt. Einige leicht erkennbare gefährdete Arten stehen dabei im Mittelpunkt. Auf www.naturbeobachtung.at besteht bereits ein aktives Amateur-Wissenschafts-Netzwerk.


Wie konnte man mitforschen?

Bei „Abenteuer Faltertage“ beobachteten, fotografierten und meldeten die Citizen Scientists online ihre gesichteten Tagfalter. Sie konnten ihre schönsten Bilder im Diskussionsforum hochladen, sich mit anderen Citizen Scientists austauschen und sich vor dem Melden Hilfe beim Bestimmen in Artsteckbriefen oder bei Schmetterlingsexpertinnen und -experten holen. Jedem Citizen Scientist stand seine eigene Fundliste mit Bildern und Verbreitungskarten auf der Webseite von Naturbeobachtung zur Verfügung.

 

Unterrichtsmaterialien für Schulen! 

Schulen waren eine wichtige Zielgruppe des Projekts. Für Lehrpersonen stand auf der Webseite ein eigener Bereich mit Unterrichtsmaterialien und vielen weiteren Informationen zur Verfügung, um das Thema „Tagfalter Österreichs“ in den Unterricht zu integrieren.


Was passiert mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Die eingegangenen Meldungen werden ausgewertet und von Schmetterlingsexpertinnen und -experten validiert. Danach werden sie für aktuelle Verbreitungskarten (Rote Listen, Tagfalteratlas etc.), Forschungsarbeiten und Schutzmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Die hochgeladenen Bilder werden außerdem für Öffentlichkeitsarbeit zu Gefährdung und Schutz von Tagfaltern verwendet.

 

Preise und wie Gewinner/innen ermittelt werden

Die drei engagiertesten Schulklassen erhalten folgende Preise für die Klassenkassa:

1. Platz: 1.500,- Euro

2. Platz: 1.000,- Euro

3. Platz:    500,- Euro

 

Kontakt

Naturschutzbund Österreich

Ansprechperson: Magdalena Meikl MSc

E-Mail: magdalena.meikl@naturschutzbund.at 

Webseite: www.naturbeobachtung.at

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