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Kerbameise

Auf der Suche nach der Schwedische Kerbameise im inneren Ötztal!

 

Eine seltene Ameisenart - die Schwedische Kerbameise - hat sich im inneren Ötztal angesiedelt, womöglich ist sie aber vom Aussterben bedroht. Um herauszufinden, wie verbreitet diese Ameisenart nun tatsächlich ist, bat der Naturpark Ötztal Schülerinnen und Schüler, aber auch alle anderen interessierten Gruppen oder Einzelpersonen um Unterstützung!

 


Wissenschaftsbereich: Naturwissenschaften
Ort: Inneres Ötztal (Obergurgl, Vent, Windachtal/Tirol)
Ausstattung für Citizen Scientists: GPS-Geräte, Fotoapparate, Maßband, Erhebungsformular und Schreibgeräte werden zur Verfügung gestellt
Tätigkeiten der Citizen Scientists: messen, beobachten, fotografieren, dokumentieren, Daten übermitteln
Zielgruppe: Schüler/innen, Einheimische und Urlauber/innen im Ötztal, Familien, Studierende, Kinder und Jugendliche
Zeitraum zum Mitforschen: 1. Mai - 30. September 2016

Wertungszeitraum: 1. Mai - 30. September 2016

 

Wer hat bei diesem Projekt mitgeforscht?

79 Personen (1 Klasse, 7 Gruppen und 19 Einzelpersonen) haben im Rahmen des Citizen Science Awards 2016 an diesem Projekt mitgearbeitet!

Die Siegerinnen und Sieger des Projekts "Such die Kerbameise"

Die Gewinner in der Kategorie Schule: Volksschule Längenfeld (T)
Die Gewinner in der Kategorie "Gruppe": Junge Uni Innsbruck-Gruppe von Fr. Moser
Gewinner in der Kategorie Einzelperson: Ana Situm

Was wurde erforscht?

Von der Schwedischen Kerbameise (Formica suecica) sind im Alpenraum bislang nur aus dem inneren Ötztal Vorkommen bekannt, diese sind möglicherweise durch den Klimawandel bedroht. Ihr Hauptverbreitungsgebiet hat diese Ameise in Skandinavien und Sibirien. Im Projekt "Such die Kerbameise" sollte festgestellt werden, wo genau und in welchem Ausmaß die Schwedische Kerbameise in der Umgebung von Obergurgl, in Hochgurgl, im Windachtal sowie von Vent bis ins Niedertal und Rofental (alle Gebiete gehören zur Gemeinde Sölden) tatsächlich verbreitet ist.


Wie konnte man mitforschen?

Gemeinsam mit Expert/innen (nach Voranmeldung) suchten die Citizen Scientists Ameisennester bzw. -hügel auf, vermaßen ihre geografischen Koordinaten und trugen einige weitere Daten (z. B. Umfang und Form der Nester) in einen Erhebungsbogen ein. Pro Nest wurden 5–10 Ameisen in Proberöhrchen gesammelt, welche dann im Labor von Expert/innen bestimmt wurden. Die betreuenden Biolog/innen vermittelten dabei auch Wissenswertes über die Lebensweise von Ameisen. Auf einer Verbreitungskarte auf der Projektwebseite konnten die Citizen Scientists die Ergebnisse einsehen.


Was passiert mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Diese werden an den Experten Mag. Florian Glaser weitergeleitet. Er wertet die Daten aus, bestimmt die Proben, erstellt die Verbreitungskarte und schreibt die Berichte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten als Dankeschön eine Verköstigung und nach Fertigstellung einen umfassenden Projektbericht zugeschickt.

 

Kontakt

Naturpark Ötztal Obergurgl (Tirol)

Ansprechperson: Mag. Dr. Roland Mayer

E-Mail: mayer@naturpark-oetztal.at

Webseite: www.naturpark-oetztal.at

 

 

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