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Der PolitikRadar

Welche Möglichkeiten der politischen Partizipation gibt es?                                            

 

 

 

 

Wie können Bürger/innen politische Entscheidungen mitgestalten? Wo kann man sich über politische Partizipationsmöglichkeiten informieren? Im Forschungsprojekt "Der PolitikRadar" sammelten Schulklassen politische Mitgestaltungsangebote und teilten diese über eine gemeinsame Online-Plattform, um erstmalig eine umfassende Bestandsaufnahme zu ermöglichen. 

 

Ein Projekt für Schulklassen aus ganz Österreich. 

Zeitraum zum Mitforschen: 1. - 31. Mai 2017

 

Wissenschaftsbereich: Sozialwissenschaften

Ausstattung der Citizen Scientists: Smartphone und/oder PC mit Internet

Tätigkeiten der Citizen Scientists: Ideen einbringen, beobachten, fotografieren, sammeln und analysieren 

Infos zum Mitforschen

Was wird erforscht?

Über das Citizen Science-Tool „PolitikRadar” sammelten Schulklassen Mitgestaltungsangebote (z. B. Petitionen oder öffentliche Versammlungen), kategorisierten diese und stellten sie anderen über eine gemeinsame Plattform zur Verfügung. Dabei konnte es sich um neue Online-Möglichkeiten, aber auch um traditionelle Partizipationsformen handeln. Wissenschaftlich wurde dadurch erstmalig eine umfassende Bestandsaufnahme der Partizipationsangebote in Österreich, online wie offline, erstellt. 

 

Wie konnte man mitforschen?

Die Datensammlung lief über das auf der Webseite integrierte Datensammlungstool, den “PolitikRadar”.

Schulklassen meldeten sich bis spätestens 15. Mai 2017 via Email (kontakt@politikradar.at) beim Projektteam an. Folgende Informationen wurden für die Registrierung benötigt:

 

  • Schulname (inklusive Adresse)
  • Klassenname & Ansprechperson
  • Genaue Anzahl der Schüler in der Klasse

 

Das Projektteam meldete sich dann zurück und vergab die Benutzernamen, unter denen die einzelnen Klassen ihre Daten eintrugen und im Forum mitdiskutieren konnten. Zusätzlich verschickte das Projektteam Informationsmaterialien an die teilnehmenden Klassen. Diese beinhalteten kurze Instruktionen und Anleitungen für die Projektmitgestaltung sowie einen kurzen Fragebogen für die Schüler/innen.

Alle eingegebenen Partizipationsangebote sind dann wiederum für die breite Öffentlichkeit zugänglich.

 

Was passierte mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Die Beiträge wurden vom Projektteam gesammelt. Sie dienten einerseits der wissenschaftlichen Auswertung, wurden andererseits aber auch der breiten Öffentlichkeit direkt über die Plattform zugänglich gemacht. Die Forscher/innen konnten durch die gemeinsam erhobenen Daten erstmalig ein umfassendes Bild der Partizipationsangebote in Österreich zeichnen und folgenden Fragen nachgehen: Von welchen Akteur/innen gehen sie aus? Welche Themen umfassen sie? Welche Bürger/innen werden angesprochen? Gleichzeitig wurde durch die gesammelten Daten eine Info-Datenbank auf der Plattform erstellt. Dort konnten Bürger/innen nach Partizipationsangeboten suchen, sich informieren und beteiligen.

 

Wie wurden Gewinner/innen ermittelt?

Jene Schulklassen, die die meisten Daten sammelten, werden im Rahmen der Festveranstaltung mit Geldpreisen ausgezeichnet. Die Gewinner-Klasse erhält das Preisgeld von € 1.000,--, für den 2. Platz gibt es € 750,-- und für den 3. Platz € 500,--. 

Darüber hinaus gibt es einen Zusatzpreis in der Höhe von € 750,-- für jene Klasse, die im Forum (www.politikradar.at/forum) am meisten kreative und qualitativ hochwertige Beiträgen postet.

Kontakt

Universität Wien

Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft

Ansprechperson: Mag. Alice Binder

E-Mail: kontakt@politikradar.at  

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