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Unsere Nachbarn

Wie gestaltete sich das christlich-jüdische Zusammenleben?                                                 

 

 

 

 

Wie veränderte sich das Leben der jüdischen Bevölkerung Niederösterreichs vor, während und nach der NS-Zeit? Wie gestaltete sich das christlich-jüdische Zusammenleben? Das Forschungsteam des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs möchte diesen Fragen nachgehen und freute sich auf die Unterstützung der niederösterreichischen Bürgerinnen und Bürger. 

 

Ein Projekt für Bürgerinnen und Bürger aus dem Zentralraum Niederösterreich. 

Zeitraum zum Mitforschen: 1. Mai bis 30. Juni 2017

 

Wissenschaftsbereich: Geisteswissenschaft

Ausstattung der Citizen Scientists: Bei persönlicher Teilnahme keine; bei Online-Teilnahme: PC/Smartphone und Internet

Tätigkeiten der Citizen Scientists: Ideen einbringen, sammeln, analysieren

Infos zum Mitforschen

Was wurde erforscht?

Ziel des Forschungsprojekts war die Erschließung von Quellen und Informationen, an die Historiker/innen nur schwer oder gar nicht herankommen: autobiographische Quellen von einstigen nichtjüdischen Nachbar/innen und Bekannten, private Geschäftspapiere, Vereinsunterlagen und vor allem Informationen aus der innerfamiliären Kommunikation. Dadurch wollte das Forschungsteam Einblicke in die vielfältigen Aspekte des christlich-jüdischen Zusammenlebens vor dem Krieg – Nachbarschaft, Freundschaft, Schule, Vereine, Berufs- und Alltagsleben –, die Gewalt im Nationalsozialismus und etwaige Fortsetzungen der Beziehungen nach 1945 erhalten.

 

Wie konnte man mitforschen?

Citizen Scientists suchten in ihren Familien- und Vereinsarchiven nach Objekten, Fotos, Dokumenten, Briefen, Erinnerungen und tradierten Aussagen und interpretierten und kontextualisierten sie mit Historiker/innen. Sie konnten ihre Materialien zu den monatlichen Workshops bringen und gemeinsam mit den Historiker/innen auswerten. Im Internet konnten Teilnehmende unter Angabe ihrer Identität auf einem moderierten Blog ihre Beiträge posten und diskutieren. Eine allgemeine Einführung zur jüdischen Geschichte Niederösterreichs, zur Methode der Oral History und zur Problematik von Erinnerung und Gedächtnis gab den Beiträgen der Citizen Scientists eine historische und methodische Grundlage.

 

Was passiert mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Die Beiträge und Forschungsergebnisse werden bei der Schlussveranstaltung am 9. November 2017 im Bildungshaus St. Hippolyt präsentiert und – bei Einverständnis der Überbringer/innen und unter Wahrung des Datenschutzes – auf www.juden-in-st-poelten.at online zur Verfügung gestellt.

 

Wie wurden die Gewinner/innen ermittelt?

Das Institut für jüdische Geschichte Österreichs zeichnet im Rahmen der Festveranstaltung am 21. November 2017 die Gewinner/innen mit Preisen aus. Wie die Gewinner/innen ermittelt wurden, wird noch bekannt gegeben. 


Kontakt

Institut für jüdische Geschichte Österreichs
Ansprechperson: Dr. Martha Keil

E-Mail: office@injoest.ac.at 

Webseite: www.juden-in-st-poelten.at/joomla/citizen-science-award  

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