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Wasser schafft

Wie steht es um unsere Gewässer?                                                 

 

 

 

 

Belasten Bachregulierungen die Wasser- und Sedimentqualität? Welche Unterschiede zwischen regulierten und natürlichen Bächen sind in der chemischen Zusammensetzung messbar? Im Projekt "Wasser schafft" wurde diesen und vielen weiteren Fragen auf den Grund gegangen. Dazu baten die Forscher/innen des WasserCluster Lunz Schulklassen um Mithilfe beim Sammeln von Daten und Wasserproben.  

 

Ein Projekt für Schulklassen der Sekundarstufe I und II aus ganz Österreich.
Zeitraum zum Mitforschen: ab sofort bis 31. Mai 2017

 

Wissenschaftsbereich: Naturwissenschaft

Ausstattung der Citizen Scientists: 

  • Gummistiefel, wetterfeste Outdoorbekleidung, PC  
  • Für den Basisdatensatz: Maßband und Maßstab, Smartphone für GPS Koordinaten, Stoppuhr, kleine Schaufel, Kübel
  • Für die Wasserchemie: Probenflaschen, Sauerstoffsonde oder Testkit für Sauerstoff, Testkits für Nährstoffe, Ausrüstung für wasserchemische Analysen konnte bei Bedarf ausgeliehen werden 

Tätigkeiten der Citizen Scientists: messen, beobachten, fotografieren, kartieren und analysieren 

Infos zum Mitforschen

Was wurde erforscht?

Ein unbelasteter Bach besitzt durch ein abwechslungsreiches Bachbett sowie durch Bakterien, Pilze und Algen eine hohe Selbstreinigungskraft. Doch Landnutzung und Hochwasserschutz führten in den letzten Jahrzehnten dazu, dass viele Bäche kanalisiert wurden. Dadurch kam es zu einer Beschleunigung des Wassertransports, was zu einer Verringerung der Selbstreinigungskraft führte. Kommen auch noch verstärkt Nährstoffe aus dem Umland in den Bach (z. B. durch Einträge aus der Landwirtschaft und den Siedlungen), verschlechtert sich die Wasser- und Sedimentqualität.

 

Das Projekt „Wasser schafft“geht dem Zusammenspiel von Verschmutzung und Gewässergestaltung auf den Grund und arbeitet Vorschläge für das Management von belasteten Bächen in intensiv genutzten Gebieten aus. 

 

Wie konnte man mitforschen?

Schulklassen bekamen einen Leitfaden und Protokolle für die Aufnahme der Daten, die Entnahme der Wasserproben, die wasserchemischen Analysen und, falls erwünscht, die Datenanalyse zur Verfügung gestellt. Die Daten wurden in Form eines vom WasserCluster Lunz vorbereiteten Excel Datenblatts elektronisch an das Institut übermittelt. 

 

Was passierte mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Die Daten wurden zunächst auf Plausibilität und Vollständigkeit geprüft und danach in eine Datenbank eingespeist. Durch die Analyse der Daten erhielten die Forscher/innen einen Überblick über die Sedimentqualität der untersuchten Bäche. Bei einer ausreichenden Menge an auswertbaren Daten wird eine Publikation angestrebt. 

 

Wie wurden die Gewinner/innen ermittelt?

Die Reihung erfolgte nach Vollständigkeit, Plausibilität und Anzahl der Datensätze. Darüber hinaus wurden die Untersuchungsstrecken und Probenstandorte berücksichtigt.

Die Gewinner/innen des 1. Preises erhalten € 1.000,--,  für den 2. Platz gibt es € 750,-- und für den 3. Preis € 500,--. 


Kontakt

WasserCluster Lunz
Ansprechperson: Dr. Gabriele Weigelhofer

E-Mail: wasserschafft@gmail.com 

Webseite: www.wasserschafft.at